Utl.: Großglockner- und Nationalpark-Erlebnis mitten in Wien, Bilderschau
wurde eröffnet =
Wien (TP/OTS) - Mit einer Abendveranstaltung im Museumsquartier
(und mit einer Großbildschau im Hof) stellte sich gestern die
Nationalpark-Region Hohe Tauern, eine Kooperationsgruppe der drei
Nationalpark-Regionen Kärnten, Osttirol und Salzburg sowie die
Großglockner Hochalpenstraßen AG, in Wien vor und präsentierten
zugleich das 75-Jahr-Jubiläum der Großglockner Hochalpenstraße.
Mit der Vorpremiere des Films "Die Glockner-Runde - In 7 Tagen um
den höchsten Berg Österreichs" vom Österreichischen Alpenverein und
der Präsentation der neuen 5-Euro-Silbermünze "75 Jahre Großglockner
Hochalpenstraße" der Münze Österreich AG wurden die Gäste auf einen
Besuch im Nationalpark Hohe Tauern eingestimmt. Als weiterer
Höhepunkt des Events war ein Steyr 100, Baujahr 1935, zu sehen, ein
Typ jenes Autos, das als erstes Fahrzeug die Großglockner
Hochalpenstraße befahren hat.
"Die 6 österreichischen Nationalparks sind Zentren in den Regionen
mit vielfältigen Funktionen: Vorzeigeprojekte im Naturschutz und der
Artenvielfalt, Umweltbildungszentren, Forschungsstätten und
Besucherattraktionen. Dadurch haben die Nationalparks auch positive
Effekte auf die regionale Wirtschaft. Dieses Engagement lässt sich
auch in Zahlen belegen: Jährlich investiert das Lebensministerium für
die Nationalparks etwa 11 Millionen Euro, es gibt an die 300 green
jobs vor Ort, knapp 2.000 geführte Exkursionen / Wanderungen finden
jährlich statt. Etwa 74.000 Schülerinnen und Schüler besuchen pro
Jahr einen Nationalpark, alleine in den Nationalpark-Besucherzentren
werden jährlich 400.000 Besucher gezählt. Dazu kommen noch mehrere
Tausend Wanderer, Sportler, Birdwatcher etc. Die neue
Nationalpark-Strategie enthält auch Neuerungen hinsichtlich der
Strukturen der Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Nationalparks
und mit den Stakeholdern. Ein besonders gutes Beispiel dafür ist die
Zusammenarbeit zwischen den beiden Veranstaltern der heutigen
Feierstunde: die Nationalpark-Region Hohe Tauern und die Großglockner
Hochalpenstraße", so Umweltminister Niki Berlakovich.
Außerdem betonte Umweltminister Berlakovich: "Ich habe bereits im
Vorjahr das 1. Elektroradrennen Österrreichs auf den Großglockner
initiiert. Denn mit dem nunmehrigen E-Bike-Boom können wir sowohl
einen zusätzlichen Beitrag zum Klimaschutz als auch eine Erhöhung der
Lebensqualität in Städten und im Ländlichen Raum erreichen, aber auch
wesentliche neue Impulse für zusätzliche, ökologisch verträgliche
Tourismus-Inititativen wie beispielsweise am Großglockner und in der
neuen Nationalpark-Region Hohe Tauern setzen". In diesem Sinne
gratulierte der Umweltminister der Großglockner Hochalpenstraße
herzlichst zum 75er und wünschte ihr und der neuen
Nationalpark-Region Hohe Tauern für die Zukunft alles Gute und viel
Erfolg.
"Ich bin sehr stolz darauf, dass die Kärntner Ausflugsstraßen, die
ohne öffentlichen Zuschuss gut funktionieren, sich als echter
Tourismusmotor erwiesen haben und auch auf dem Motorradsektor zur
Steigerung der Nächtigungen beitragen", sagte Landesrat Josef
Martinz. Die Bilanzen belegen, dass die Ausflugsstraße ein wichtiger
Tourismusmagnet für Kärnten ist. Während im Vorjahr auf Grund der
Wirtschaftskrise viele Ausflugsziele Einbußen hinnehmen mussten,
hatte die Großglockner Hochalpen Straße ein Plus vorzuweisen. "Das
Thema Natur bestimmt den Tourismus. Immer mehr Gäste suchen eine
gesunde Umwelt, verbunden mit einer bodenständigen qualitativ
hochwertigen Kulinarik und die Ruhe", wies Martinz hin. Die Glockner
Region erfüllt all diese Anforderungen.
LAbg. Mag. Johann Scharfetter, Vizepräsident der Wirtschaftskammer
Salzburg, betonte bei der Präsentation in Wien, "dass sich die
Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern in Salzburg in den letzten
Jahren im Vergleich zu anderen alpinen Tourismusdestinationen
überdurchschnittlich positiv entwickelt hat und mit einem leichten
Nächtigungsplus von 1,9% gegenüber dem Vorjahr das abgelaufene
Tourismusjahr sehr erfreulich abschließen konnte. Darüber hinaus hat
die Kooperation mit der Großglockner Hochalpenstraßen AG viele neue
Projekte und Marktauftritte ermöglicht. Die Präsentation Mitte Juni
hier in Wien ist ein wertvoller Beitrag zur Bewerbung der kommenden
Sommersaison", so Scharfetter abschließend, "kommen doch fast 30% der
Nationalpark Urlauber im Sommer aus dem Osten Österreichs".
In der Bilderschau, die noch bis zum 27. Juni 2010 vor dem
Museumsquartier zu sehen ist, wirbt die Nationalparkregion mit den
fünf touristischen "Leuchttürmen", nämlich dem Großglockner, den
Almen, den Wasserfällen, dem Nationalpark-Ranger und dem
Hochgebirgswinter, für einen Besuch. Mit diesen touristischen
Besonderheiten der Region soll vor allem die landschaftliche
Schönheit des Hochgebirges verbunden mit den Gesundheitswirkungen des
Wasserfalls und des Wanderns die Wienerinnen und Wiener zu einem
Besuch anregen.
Weitere Bilder abrufbar unter:
http://pressefotos.at/m.php?g=1&u=52&dir=201006&e=20100622_y&a=event
Rückfragehinweis:
Mag. Sonja Mayer, MPC communications
Tel.: 01 332 14 14, Mobil: 0664 432 04 33, sonja.mayer@mpc1.at
Mag. Dietmar Schöndorfer, Großglockner Hochalpenstraßen AG
Tel.: 0662 873673-15, schoendorfer@grossglockner.at
Mag. Christian Wörister, Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern GmbH
Tel.: 06562 40939, woerister@nationalpark.at
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TPT0003 2010-06-23/11:00
231100 Jun 10
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