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TPT0002 | 14.07.2011 | 10:14 | Channel: Reise & Urlaub

Aussender: Nationalpark Hohe Tauern


Stichworte: Naturschutz / Reisen / Tiere / Tourismus / Umwelt / Veranstaltung / Wissenschaft

Tag der Artenvielfalt in Kals am Großglockner - einmal mehr ein großer Erfolg - BILD

Aussendung mit Bild

BILD zu TP/OTS - Alpenbreitschötchen (Braya alpina) - Erstnachweis für Osttirol

  • Fotograf: Anke Oertel
  • Fotocredit: NPHT
  • Ort: Österreich / Matrei in Osttirol
Aussendung mit Bild

BILD zu TP/OTS - Ornithologen bei der Arbeit

  • Fotograf: Andreas Rofner
  • Fotocredit: NPHT
  • Ort: Österreich / Matrei in Osttirol

   Matrei in Osttirol (TP/OTS) - 75 Botaniker und Zoologen  aus fünf
Staaten trafen sich vom 8. bis 10. Juli 2011 in der
Nationalparkgemeinde Kals am Großglockner, um die Natur am Fuße von
Österreichs höchsten Berg zu untersuchen. Zwar war das Wetter am
ersten Tag alles andere als gut, doch jeder der Teilnehmer
mobilisierte, was er konnte, und legte sich für die Artenvielfalt ins
Zeug.

   Nur so ist es zu erklären, dass bei dieser Veranstaltung über
1.300 Arten gefunden wurden - und "Highlights", biologische
Besonderheiten obendrein. Nach der Auswertung jener Arten, die vor
Ort nicht bestimmt werden konnten, ist wohl eine Zahl von über 1.900
zu erwarten. Das ist erstaunlich viel für ein Gebiet in dieser
Höhenlage. Kals kann stolz sein auf seine Naturausstattung.

  So etwa gab es einen Erstnachweis für Osttirol. Das
Alpenbreitschötchen (Braya alpina) war bisher in Österreich nur aus
dem Bereich der Gamsgrube an der Pasterze bekannt. Die schöne kleine
Blume aber blüht in unmittelbarer Nähe der Stüdlhütte. Einzelne
Botaniker hatten am Ende der Veranstaltung über 500 Arten im
Notizblock. Die Forscher, welche sich um Kleinsttiere kümmern, müssen
ihre Funde erst auswerten. Auch hier sind noch Überraschungen
möglich.

   "Der Tag der Artenvielfalt ist ein wichtiges Instrument zur
Inventarisierung der Hohen Tauern geworden. Es ist wichtig für uns,
dass zahlreiche hochkompetente WissenschaftlerInnen zu uns kommen und
in konzentrierter Weise auf die Suche nach Tier- und Pflanzenarten
gehen. So lernen wir unser Gebiet immer besser kennen. Und wenn wir
in etwa zehn Jahren hier wieder einen Tag der Artenvielfalt haben,
dann werden wir sehen was sich zwischenzeitlich im Artenspektrum
verändert hat", meint Nationalparkdirektor Hermann Stotter zur
durchaus gelungenen Veranstaltung.

   Die WissenschaftlerInnen verlangen kein Geld, der Nationalpark
zahlt lediglich für Unterkunft und Verpflegung. Die
WissenschaftlerInnen kommen auch deshalb so gerne, weil sie sich
wiedersehen und fachlich austauschen können.

www.hohetauern.at

Rückfragehinweis:
   Mag. Martin Kurzthaler
   Nationalpark Hohe Tauern Tirol
   Kirchplatz 2
   A-9971 Matrei i.O.
   Tel.: +43-4875-516115

*** TP-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER
INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.TOURISMUSPRESSE.AT ***

TPT0002    2011-07-14/10:14

141014 Jul 11

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