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Mitterlehner bei Tourismuskonferenz: "Erfolge gemeinsam ausbauen" - BILD

Utl.: Bund und Länder unterzeichneten Aktionsplan Tourismus 2012 mit Schwerpunkten Innovation, Produktentwicklung, Mobilität und Beschäftigung - ÖW und LTOs bündeln Kräfte im Marketing

Aussendung mit Bild

BILD zu OTS -

  • Personen: Tourismusminister Reinhold Mitterlehner mit den Tourismusverantwortlichen der Bundesländer. v.l.n.r.: Norbert Kettner (Geschäftsführer Wien-Tourismus), Gerhard Föger (Leiter der Tourismusabteilung Tirol), Landesrat Achill Rumpold (Kärnten), Landeshauptmann-Stv. Hermann Schützenhöfer (Steiermark), Landesrätin Petra Bohuslav (Niederösterreich), Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner, Landesrätin Michaela Resetar (Burgenland), Landeshauptmann-Stv. Wilfried Haslauer (Salzburg), Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser (Vorarlberg), Landesrat Viktor Sigl (Oberösterreich)
  • Fotograf: Martin Steiger
  • Fotocredit: BMWFJ/Martin Steiger
  • Ort: Österreich / Schladming

   Schladming (TP/OTS) - Auf Initiative von Wirtschafts- und
Tourismusminister Reinhold Mitterlehner und auf Einladung des
steirischen Tourismusreferenten Landeshauptmann-Stellvertreter
Hermann Schützenhöfer haben sich am 26. April 2012 die
Tourismus-Landesräte und die wichtigsten Branchenvertreter in
Schladming zur 2. Tourismuskonferenz getroffen. "Die Konferenz ist
ein wichtiger Schritt bei der Umsetzung der österreichischen
Tourismusstrategie, in deren Mittelpunkt die Verbesserung der
Abstimmung und die Bündelung der Kräfte im heimischen Tourismus
steht. Das große Interesse zeigt den Bedarf und die Bereitschaft zur
Kooperation im Tourismus", betonte Mitterlehner. "Damit können wir
unsere Erfolge gemeinsam ausbauen. Denn es gibt kaum einen anderen
Bereich, in dem die gemeinsame Ausrichtung aller Betroffener so
wichtig ist, wie im Tourismus."

   "Das funktioniert ausgezeichnet", so Mitterlehner weiter und nennt
als Erfolge der vergangenen Monate den stärkeren Fokus auf die drei
Alleinstellungsmerkmale Alpen, Donau & Seen, Städte & Kultur, die
neue Ausrichtung des Tourismusmarketing, die Vergabe der
Innovationsmillionen für herausragende touristische Angebote
(Leuchtturmprojekte) sowie die besser koordinierten Förderungen
zwischen Bund und Ländern im Rahmen der Förderpyramide, die im Rahmen
des Reformpakets als Best-Practice-Beispiel für andere Förderungen
herangezogen wurden. Im jetzt von Bund und Ländern unterschriebenen
Aktionsplan 2012 geht es um weitere aktuelle Herausforderungen.
Beispiele sind: Die stärkere Unterstützung des USPs Donau & Seen vom
saisonalen Badeurlaub hin zu einem qualitätsorientierten Urlaub am
See mit saisonverlängernden, allwettertauglichen und nachhaltigen
Produkten. Im Fokus steht auch die touristische Mobilität: Eine
Studie wird die Bedürfnisse und Notwendigkeiten der nächsten 20 Jahre
analysieren, auf denen dann konkrete Umsetzungsschritte aufgesetzt
werden können. Da das Thema Arbeitskräfte im Tourismus an Bedeutung
gewinnt, startet eine mehrsprachige Informationsoffensive für
Jugendliche, die für die Lehre und andere Jobs im Tourismus wirbt.

   "Der Tourismus ist auch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, der trotz
aller Schwierigkeiten auch in Zeiten der Krisen als stabil gilt.
Damit gerade auch die Arbeitsplätze im Tourismus gesichert bleiben,
müssen wir uns auf unsere Stärken besinnen, müssen innovativ und
international denken und Kooperationen verstärken. Wir haben in der
Steiermark in der Zusammenarbeit mit der Österreichischen Hotel- und
Tourismusbank (ÖHT) und mit der Österreich Werbung (ÖW) starke
Partner. Wir feiern heuer den 40. Geburtstag des Grünen Herzens
Österreichs, unserer starken Tourismusmarke, und freuen uns, dass wir
in Schladming, der WM-Metropole der Ski-WM 2013, den 'Aktionsplan
Tourismus 2012' präsentieren, wo wir alle mit gemeinsamen Kräften an
der Erfolgsgeschichte des österreichischen Tourismus
weiterschreiben", betonte Landeshautmann-Stellvertreter Hermann
Schützenhöfer.

   Die im Aktionsplan Tourismus vorgesehene Kräftebündelung im
Tourismusmarketing wurde und wird von der ÖW und den
Landestourismusorganisationen intensiv vorangetrieben, erklärt Petra
Stolba, Geschäftsführerin der ÖW: "In der operativen Zusammenarbeit
wurden im vergangenen Jahr durch die Reform des Marketingbeirats und
die Vertiefung innerhalb der Allianz der Zehn wichtige Schritte
gesetzt. Der ÖW Tourismustag, der als Ergebnis der letzten
Tourismuskonferenz heute zum ersten Mal im Vorfeld der
Tourismuskonferenz stattgefunden hat, ist eine ideale Plattform, um
mit unseren wichtigsten Partnern im Auslandsmarketing in einen Dialog
zu treten. Und mit der neuen Werbelinie, die ebenfalls heute
präsentiert wurde, haben wir eine hervorragende Basis, um im Rahmen
von Kampagnen gemeinsam mit touristischen Partnern aufzutreten. Das
ist wichtig, denn so können Synergien in der Kommunikation und im
Budgeteinsatz genutzt werden - und das wird zukünftig mehr denn je
wettbewerbsentscheidend sein."

Innovationsimpulse: Aktion "Innovationsmillion 2012" und
Österreichischer Innovationspreis Tourismus ausgelobt

   In der Förderpolitik wurde mit dem letztjährigen "Aktionsplan
Tourismus" ein Schwerpunkt Innovationen etabliert.
Tourismusministerium und Ländern prämierten und unterstützten im
Rahmen der Aktion "Innovationsmillion" im Oktober 2011 erstmals sechs
Leuchtturm-Projekte, die kreative und buchungsrelevante innovative
Angebote entlang der touristischen Wertschöpfungskette umsetzen. Die
Projektsieger wurden im Rahmen der Tourismuskonferenz präsentiert.
Die Aktion "Innovationsmillion 2012" läuft ab sofort.

   Mit dem "Aktionsplan Tourismus 2012" wurde zudem der
Österreichische Innovationspreis Tourismus (ÖIT) neu geschaffen.
Thema sind "Innovative, buchbare Produkte/Angebote der
österreichischen Tourismus- und Freizeitwirtschaft". Der
Innovationspreis Tourismus wird in zwei Kategorien verliehen, wobei
die Sieger ein Preisgeld von jeweils 10.000 Euro erhalten, welches zu
gleichen Teilen vom Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und
Jugend und vom Bundesland des jeweiligen Siegers zur Verfügung
gestellt wird.

   "Mit dem Österreichischen Innovationspreis Tourismus wollen wir
gemeinsam neue und richtungsweisende Produkte und Angebote, die eine
starke Vorbildwirkung haben, nachhaltig zur Qualitätsverbesserung
beitragen und die regionale Wertschöpfung steigern, auszeichnen.
Gemeinsam mit den Bundesländern werden wir gelungene und innovative
Projekte vor den Vorhang holen", erklärt Mitterlehner.

Nation Branding stärkt Wahrnehmung Österreichs

   Die Außenwahrnehmung eines Landes ist Bestimmungsfaktor sowohl der
allgemeinen Wirtschaftspolitik als auch des Tourismus. Je positiver
das Außenbild, desto attraktiver ist ein Land für Investoren,
talentierte Zuwanderer, Touristen und Geschäftsreisende und desto
erfolgreicher ist es beim Vermarkten seiner Güter, Dienstleistungen
und Ideen. Im von der Bundesregierung beauftragten und von
Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner koordinierten Projekt
Nation Branding Österreich wird auch der Tourismus eine wichtige
Rolle spielen. "Denn Tourismus ist stark imagebildend und trägt als
exportorientierter Wirtschaftszweig entscheidend zur Leistungsbilanz
bei", so Mitterlehner. Bund und Länder sind deshalb im "Aktionsplan
Tourismus 2012" übereingekommen, den Prozess "Marke Österreich" aktiv
zu unterstützen. Besonderes Augenmerk wollen sie dabei auf die
Markenarchitektur und die Integrationsfähigkeit von starken
touristischen Länder- bzw. Destinationsmarken legen.

Expertenbericht zeigt Chancen und Wege für den Tourismus auf

   Der im Rahmen der Tourismusstrategie eingesetzte Expertenbeirat
errechnet in seinem Bericht unter dem Titel "Überwindung der
Stagnation. Chancen und Wege" eine Wachstumsrate von 0,5 Prozent der
realen Umsätze jährlich für die Jahre 2011 bis 2016. Ursache für
dieses moderate Wachstum ist die historisch und geografisch bedingte
Konzentration Österreichs auf langsam wachsende Märkte wie
Deutschland, Niederlande, Schweiz und Italien. Der Inlandstourismus
werde angesichts des hohen Niveaus konstant um 0,75 Prozent wachsen.
Wie die fünf internationalen Experten analysieren, kann das Wachstum
des Tourismus durch einen starken Fokus auf rasch wachsende
Herkunftsmärkte, durch Produktdifferenzierungen (z.B. für
Kurzreisende oder ältere Menschen) und durch Qualitätsverbesserungen
der öffentlichen und betrieblichen Infrastruktur gesteigert werden.
Der Expertenbeirat sieht die Chance, durch Internationalisierung und
Qualitätsverbesserungen das Wachstum im heimischen Tourismus von 0,5
auf bis zu 1,75 Prozent pro Jahr zu steigern.

   "In diesem Sinne müssen wir die koordinierte und fokussierte
Tourismuspolitik fortsetzen. Mit dem neuen "Aktionsplan Tourismus
2012" werden zahlreiche Empfehlungen des Expertenberichts umgesetzt.
Wir forcieren die Innovationskultur im Tourismus, stärken die
Produktentwicklung durch den Fokus auf die USPs Österreichs und
stellen uns so wichtigen Herausforderungen wie Mobilität und
Beschäftigung im Tourismus, um wettbewerbsfähig zu bleiben. All die
Investitionen in Tourismus lohnen sich, denn die weltweiten
internationalen Touristenankünfte werden sich bis 2030 auf über 1,75
Milliarden verdoppeln", so Mitterlehner abschließend.

   Weitere Details zu den Inhalten der Tourismuskonferenz sowie alle
Statements der Tourismusverantwortlichen in den Bundesländern sind
auf der Homepage www.bmwfj.gv.at abrufbar.

   Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service
sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at

Rückfragehinweis:
   Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend
   Mag. Waltraud Kaserer
   Pressesprecherin des Ministers
   Tel.: +43 (01) 71100-5108 / Mobil: +43 664 813 18 34
   waltraud.kaserer@bmwfj.gv.at
   www.bmwfj.gv.at

   Büro LH-Stv. Schützenhöfer
   Dr. Ronald Rödl
   0316/877 8707
   8010 Graz-Burg . Hofgasse 15
   www.schuetzenhoefer.steiermark.at ergänzen.

*** TP-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER
INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.TOURISMUSPRESSE.AT ***

TPT0007    2012-04-27/11:55

271155 Apr 12

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