"IT-Business in Österreich 2008": Investitionen in E-Tourismus werden steigen

Klein(st)betriebe dominieren - Onlinebuchungen ausbaufähig - Breitband fehlt weitgehend - IKT-Ausgaben sollen steigen

Wien (TP/OTS) - Im europäischen Vergleich liegen die österreichischen Betriebe bei der Möglichkeit für Onlinebuchung zwar im oberen Mittelfeld, ihr tatsächlicher Anteil am Gesamtverkauf könnte allerdings höher sein. Mehr als jedes zweite Unternehmen bietet demnach Onlinebuchungen an, aber nur bei 37 Prozent macht der Anteil auch tatsächlich mehr als ein Viertel der Gesamtverkäufe aus, lautet das Resümee von Dr. Markus Lassnig, E-Tourismusforscher bei Salzburg Research und Leiter des Kompetenzzentrums für E-Tourismus ANET, im MONITOR-Jahrbuch "IT-Business in Österreich 2008".

Die Tourismusbranche ist weltweit einer der am schnellsten wachsenden Wirtschaftssektoren. Allein in der EU beschäftigten rund 1,5 Millionen Tourismusbetriebe mehr als acht Millionen Mitarbeiter. Die Branche wird dabei von Kleinunternehmen dominiert: 99 Prozent haben weniger als 50 Beschäftigte, auf mehr als 250 Dienstnehmer kommen lediglich 0,1 Prozent. Diese Dominanz der KMUs beeinflusst den IT- und E-Business-Einsatz ganz wesentlich: Als gravierendste Barrieren für einen stärkeren IKT-Einsatz und mehr E-Business nennen österreichische Tourismusbetriebe demnach ihre geringe Größe, aber auch zu komplizierte und zu teure Technologie. Das kann als Appell an die IKT-Industrie gesehen werden, stärker auf die Bedürfnisse kleinerer Unternehmen einzugehen, betont Lassnig.

Mit Breitband-Internet sieht es besonders schlecht aus, hier sind die österreichischen Touristiker Schlusslicht in Europa. Das sei darauf zurückzuführen, dass ISDN hierzulande mit einem Anteil von 47 Prozent weit über dem europäischen Schnitt von 17 Prozent liegt, meint der E-Tourismusforscher. Zahlreiche Betriebe betrachteten ISDN nach wie vor als zeitgemäß und hätten das "Upgrade" auf Breitband verschlafen. Für die Unternehmer steht E-Business dennoch außer Frage, 26 Prozent wollen die IKT-Ausgaben erhöhen. Dem stehen lediglich vier Prozent gegenüber, die sie kürzen wollen. Zentrale Treiber für diese Entwicklung ist die ständig steigende Nachfrage der Kunden nach E-Tourismusprodukten und -Diensten.

Ausgabe 2008 komplett überarbeitet

"IT-Business in Österreich" erscheint bereits zum siebten Mal und präsentiert sich komplett neu: In zwei Diskussionsrunden mit Lesern und Werbern sammelte MONITOR, Österreichs führendes IT-B2B-Monatsmagazin, Anregungen und ließ daraufhin Cover, Layout sowie Grafik neu gestalten. Ausgebaut wurde die bewährte Zusammenarbeit mit dem renommierten IT-Marktforscher IDC als Datenlieferant für den Statistikteil und der große Pool an FachautorInnen und ExpertInnen, die aktuelle Daten, Fakten und Trends aus ihrem jeweiligen Spezialgebiet zusammengetragen haben. Die Topthemen sind der IT-Markt in Österreich und in der EU, E-Tourismus, Österreichs Telekommarkt, IT in den Bundesländern sowie die heimische IKT-Aus- und -fortbildung. Das Buch kostet 25 Euro (exklusive Versand) und kann unter www.monitor.co.at/itbuch bestellt werden.

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