Marek bei actb-Tourimusmesse: Fulminanter Start in die Wintersaison

Plus von 9,3 Prozent Gästenächtigungen in den ersten beiden Wintermonaten - Umsatzsteigerung von plus 13 Prozent auf 3,10 Mrd. Euro

Wien (TP/OTS) - Über einen "fulminanten Start" in die Wintersaison freute sich heute Staatssekretärin Christine Marek bei einer Pressekonferenz im Rahmen der actb-Tourismusmesse in Wien. "Mit einem Plus von 9,3 Prozent konnten in den ersten beiden Wintermonaten November und Dezember 13 Millionen Gästenächtigungen registriert werden", so Marek. Die Ankünfte seien um enorme zehn Prozent auf 4 Millionen gestiegen (Ausland + 9,6 Prozent auf 9,3 Mio. Nächtigungen; Inland + 8,8 Prozent auf 3,7 Mio. Nächtigungen). "Diese positive Entwicklung im Tourismus ist nicht selbstverständlich, sondern es steckt viel harte Arbeit dahinter", so Marek.

"Der sensationelle Winterstart lässt sich auch an den Umsätzen ablesen", so die Staatssekretärin weiter. Diese erreichten in den ersten beiden Wintermonaten nach vorläufigen Berechnungen des WIFO ein Volumen von 3,10 Mrd. Euro, was einer Steigerung um + 13,0 Prozent gegenüber der Vergleichsperiode im Vorjahr entspricht. Damit lasse sich auf einen guten Winter für den österreichischen Tourismus hoffen - "vor allem mit der Chance, die 60 Millionen-Nächtigungsmarke zu überschreiten", so Marek. Zu berücksichtigen sei jedoch, dass die Saison erst begonnen habe und vor allem Ostern heuer sehr früh fällt.

Auch die gesamte Entwicklung des Kalenderjahres 2007 sei erneut sehr erfreulich verlaufen, so Marek. Mit 121,4 Mio. Nächtigungen im Jahr 2007 wurde erstmals seit 1994 wieder die 120 Mio.-Marke überschritten, was einem Plus von 1,7 Prozent gegenüber dem Jahr 2006 entspreche. Diese Steigerung ergebe sich sowohl durch die verstärkte Nachfrage der Gäste aus dem Ausland (+ 1,3 Prozent auf 88,4 Mio.) als auch der Inländer (+ 2,7 Prozent auf 33 Mio.). Noch höhere Zuwächse konnten bei den Ankünften verzeichnet werden: + 3,3 Prozent auf 31,1 Mio. - "ein bisher nie erreichter Höchstwert", so Marek. Diese Zahlen würden auch den Trend zum Kurzurlaub und dem damit verbundenen Sinken der Aufenthaltsdauer (derzeit 3,9 Tage) bestätigen. Weiterhin lasse sich auch ein Trend zum Qualitätstourismus festzustellen: + 3,6 Prozent bei den Nächtigungen in Hotels der 5-/4-Sterne-Kategorie, + 1,2 Prozent in der 3-Sterne-Kategorie, jedoch - 0,1 Prozent in der 2-/1-Sterne-Kategorie und - 5,8 Prozent in Privatquartieren.

Die aktuellen Zahlen würden den Tourismus auch weiterhin als "absoluten Arbeitsplatzmotor" bestätigen, so Marek. Im Vergleich zu anderen Wirtschaftszweigen biete der Tourismus Arbeitsplätze auch mit der Standortgarantie Österreich. Im Jahresdurchschnitt 2007 gab es 168.924 unselbständig Beschäftigte im Beherbergungs- und Gaststättenwesen (2006: 168.038 Beschäftigte), was 5,1 Prozent aller unselbständig Beschäftigten entspricht. Der Frauenanteil liege dabei bei über 100.000, so Marek. Erfreulich sei hier vor allem auch, das Frauen im Tourismus mit rund 30 Prozent den höchsten Anteil an den obersten Führungsebenen haben, im mittleren Management liege der Anteil sogar bei 49 Prozent.

Darüber hinaus verwies die Staatssekretärin auf die großen Chancen des österreichischen Tourismus auf den osteuropäischen Märkten. "Die ost- und südosteuropäischen Länder sind wichtige Wachstumsmärkte und Wirtschaftspartner geworden", so Marek. Seit dem Jahr 2000 haben sich die Übernachtungen von Gästen aus Russland, Ungarn und Tschechien nahezu verdoppelt, während der wichtigste Herkunftsmarkt Deutschland jährlich um rund 1 Prozent rückläufig sei. "Daher war es auch eine wichtige strategische Entscheidung, die actb mit diesen Ländern durchzuführen", so Marek.

Abschließend verwies die Staatssekretärin auf die Wichtigkeit und Anziehungskraft von Großevents. "Mit der EURO 2008 haben wir die große Chance, Österreich nachhaltig als charmantes Urlaubsland zu präsentieren", so Marek. Darüber hinaus stünden die nächsten Events ebenfalls bereits vor der Tür: Mit "Linz09" und "Haydn 2009" werde sich Österreich mit ganz anderen thematischen Schwerpunkten präsentieren.

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