Gewerkschaft vida: "Servicepersonal vor Passiv-Rauch schützen"

Anrecht auf Ersatzarbeitsplatz und verstärkter Jugendschutz gefordert

Wien (TP/OTS) - "Auch wenn ÖVP-Klubobmann Schüssel den Schutz von NichtraucherInnen als ein Randthema bezeichnet, uns ist er ein Anliegen", betont Rudolf Kaske, Vorsitzender der Verkehrs- und Dienstleistungsgewerkschaft vida in einer Pressekonferenz am Mittwoch, dem 6. Februar 2008, gemeinsam mit dem stellvertretenden vida-Vorsitzenden Alfred Gajdosik, Zentralbetriebsratsvorsitzender im Hotel Marriott Wien, und dem vida-Bundesfachgruppen-Sekretär für den Bereich Tourismus Robert Maggale.++++

"Eine Servicekraft in einem Raucherlokal mit 40 Sitzplätzen ist, wenn nur zehn Personen nur je zwei bis drei Zigaretten pro Stunde rauchen, an einem Acht-Stunden-Arbeitstag dem Qualm von etwa einer Stange Zigaretten ausgesetzt", rechnet Rudolf Kaske vor: "Das ist unzumutbar, zumal Passivrauchen nachgewiesen schädlich ist." Und Robert Maggale ergänzt: "In allen Branchen sind die ArbeitgeberInnen für den ArbeitnehmerInnenschutz verantwortlich, warum soll ausgerechnet die Gastronomie da eine Ausnahme bilden?"

vida-Vorsitzender Kaske kritisiert vor allem den mangelnden Jugendschutz: "Ich finde es besonders ärgerlich, dass Lehrlinge nicht nur dem Passivrauchen ausgesetzt werden, sondern ihnen auch noch ein denkbar schlechtes Beispiel vorgelebt wird." Die Tourismusgewerkschafter verlangen daher, dass ArbeitnehmerInnen, die nicht im Qualm arbeiten wollen, ein Ersatzarbeitsplatz in derselben Firma in einer anderen Abteilung oder in einem anderen rauchfreien Betrieb angeboten wird: "Sollte das nicht möglich sein, sollen die KollegInnen das Recht haben unter Wahrung aller gesetzlichen Ansprüche zu kündigen", fordert Rudolf Kaske abschließend.

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