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TPT0005 | 09.07.2009 | 12:21 | Channel: Tourismuswirtschaft

Aussender: Wirtschaftskammer Österreich


Stichworte: Reisen / Sommersaison / Studie / Tourismus / WKÖ / Wirtschaft

Tourismus spürt schlechtes Wetter und Wirtschaftskrise - BILD

Aussendung mit Bild

BILD zu TP/OTS - v.l.n.r.: David Pfarrhofer, market-Institutsvorstand; Hans Schenner,Obmann der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft der Wirtschaftskammer Österreich

  • Fotograf: Wirtschaftskammer Österreich
  • Fotocredit: Wirtschaftskammer Österreich
  • Ort: Österreich / Wien
Utl.: Schenner: Ziel ist, Niveau der letzten beiden Jahre halten =

   Wien (TP/OTS) - Vorsichtig beurteilen die österreichischen
Tourismusbetriebe die Entwicklung der heurigen Sommersaison: Zirka
die Hälfte der heimischen Hoteliers und Gastronomen stehen der Saison
positiv gegenüber, der Rest zeigt sich skeptisch, vor allem die
Hoteliers.

   Das geht aus einer aktuellen Studie des market-Institutes hervor,
die heute in Wien vom Obmann der Sparte Tourismus und
Freizeitwirtschaft der Wirtschaftskammer Österreich, Hans Schenner,
und market-Institutsvorstand David Pfarrhofer präsentiert wurde.
Befragt wurden in den letzten Tagen rund 2.300 Betriebe der
Tourismusbranche. 

   Insgesamt rechnet die österreichische Tourismuswirtschaft heuer
mit einem Umsatzminus von 4,5 Prozent. Zwei Drittel der Unternehmen
spüren die Auswirkungen der Krise, ein Fünftel sogar sehr. Die
meisten gehen von einer negativen wirtschaftlichen Entwicklung aus
und sehen den Höhepunkt der Wirtschaftskrise erst kommen, nur fünf
Prozent glauben, dass dieser bereits überschritten ist.

   Derzeit macht sich die Wirtschaftskrise vor allem in einem
ausgeprägten Sparverhalten der Gäste bemerkbar, aber auch durch eine
kürzere Dauer der Urlaube und ein größeres Kostenbewusstsein.

   "Was die Hoteliers betrifft, so sind 44 Prozent mit den
Nächtigungen, aber nur etwa jeder Dritte mit der aktuellen
Buchungs¬lage zufrieden. 60 Prozent der Unternehmen dieser Gruppe
äußern sich auch hier skeptisch - man liegt derzeit mehrheitlich
unter dem Niveau des Vorjahres", erläuterte Pfarrhofer.

   Bei den Gastronomen zeigt sich knapp die Hälfte der Betriebe mit
den bisherigen Umsatzzahlen wenig bis gar nicht erfreut. Das
Vorjahresniveau wird derzeit auch bei den Gastronomen zumeist
verfehlt, 45 Prozent bezeichnen den Umsatz im Vergleich zum Vorjahr
als rückläufig.

   "Die Betriebe reagieren aber auf die Krise: Vier von zehn
Betrieben bieten ihren Kunden bereits mehr Angebot bei gleichen
Preisen", meint Schenner. Neben den eigenen Aktivitäten wünsche man
sich aber auch Unterstützung durch die öffentliche Hand: Die Stärkung
der Kaufkraft bei den Österreicherinnen und Österreichern sei den
Tourismusbetrieben ein wichtiges Anliegen. "Mit der vorgezogenen
Steuerreform ist schon eine wesentliche Unterstützung seitens der
Regierung erfolgt. Jetzt brauchen wir noch dringend eine Stärkung der
Regionen, damit unsere Tourismusgemeinden auch in Zukunft
wettbewerbsfähig bleiben", fordert Schenner mit Nachdruck.

   "Wie sich die Sommersaison tatsächlich gestaltet, ist auch
abhängig von der Wetterentwicklung in den nächsten Tagen und Wochen.
Ich erwarte, dass wir uns bei ungefähr 61 Millionen Nächtigungen
einpendeln werden. Das entspricht in etwa dem Niveau der letzten
beiden Jahre", prognostiziert Schenner abschließend.

Rückfragehinweis:
   Wirtschaftskammer Österreich
   Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft
   Mag. Maria Aigner
   Tel.: +43 0590 900-3411
   maria.aigner@wko.at
   http://wko.at/bstf

   Stabsabteilung Presse
   Mag. Irmgard Poschacher
   Tel.: +43 0590 900-4786
   Fax: +43 0590 900-263
   irmgard.poschacher@wko.at
   http://wko.at/Presse

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091221 Jul 09
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