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TPT0004 | 10.09.2009 | 12:52 | Channel: Tourismuswirtschaft

Aussender: Wirtschaftskammer Österreich


Stichworte: Arbeitsmarkt / Tourismus / Wirtschaft

Abwandern geht nicht: Tourismus- und Freizeitwirtschaft sichern Beschäftigung vor Ort - BILD

Utl.: Schenner: Tourismus sicherer und zuverlässiger Arbeitgeber - Gemeindebund: Tourismusbetriebe wirtschaftliches Rückgrat vor allem kleinerer Gemeinden

Aussendung mit Bild

BILD zu TP/OTS - von links nach rechts: Bgm. Ludwig Muxel (Bürgermeister der Gemeinde Lech); Bgm. Helmut Mödlhammer (Präsident des Österreichischen Gemeindebundes); KommR. Hans Schenner (Spartenobmann Tourismus Wirtschaftskammer Österreich)

  • Fotograf: Marlies Nadlinger
  • Fotocredit: Österreichischer Gemeindebund
  • Ort: Österreich / Lech am Arlberg



   Wien (TP/OTS) - Im Juni startete die Bundessparte Tourismus und
Freizeitwirtschaft (WKO) im Rahmen des 3.
Tourismus-Arbeitsmarktgipfels die Kampagne "Tourismus ... und die
Jobs bleiben da!" und präsentierte diese gemeinsam mit Arbeits- und
Sozialminister Rudolf Hundstorfer, vida-Vorsitzendem Rudolf Kaske und
AMS-Vorstand Johannes Kopf.

   Fortsetzung fand die Kampagne nun im Rahmen des Österreichischen
Gemeindetages in Lech am Arlberg. Hans Schenner, Obmann der
Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft, Gemeindebund-Präsident
Bürgermeister Helmut Mödlhammer, Generalsekretär Robert Hink und
Bürgermeister Ludwig Muxel, der Vorsitzende des
Gemeindebund-Tourismus-Ausschusses, setzten ein gemeinsames Zeichen
für die Unterstützung der Tourismus- und Freizeitwirtschaft als
sicherer und zuverlässiger Arbeitgeber, vor allem in kleinen
Tourismusgemeinden.

   "Es geht uns vor allem darum, die Klein- und Mittelbetriebe in
unseren Tourismusgemeinden zu stärken und so die Beschäftigten im
Tourismus nachhaltig zu halten, und zwar in Jobs mit
Standortgarantie", führte Präsident Mödlhammer beim Treffen mit den
Tourismus-Vertretern im Rahmen des Gemeindetages 2009 aus.

   "Unsere Initiative, die so genannte 'Tourismus-Ortstafel', drückt
genau das aus: Unsere Tourismusbetriebe sind untrennbar mit
Standort-Treue und -Sicherheit verbunden und können nicht ins
benachbarte Ausland abwandern. Wir können die Arbeitsplätze nicht
auslagern. Wir sichern Beschäftigung vor Ort", unterstrich
Tourismus-Obmann Schenner.

   "Die Klein- und Mittelbetriebe, insbesondere im Bereich Tourismus,
sind das wirtschaftliche Rückgrat vor allem kleinerer Gemeinden. Dem
Tourismus kommt gerade dort besondere Bedeutung zu, weil er auch in
wirtschaftlich schwierigen Zeiten ein Beschäftigungsgarant ist",
berichtete Ludwig Muxel aus seiner Tätigkeit und Erfahrung als
Bürgermeister von Lech am Arlberg.

   Durch die Standortgarantie sei der Tourismus allerdings verstärkt
von den gesetzlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in
Österreich abhängig. Deshalb sei nun Innovation und Unterstützung
angesagt, damit Betriebe und Gemeinden investieren können und damit
wettbewerbsfähig bleiben, so der gemeinsame Tenor.

   Übers Jahr finden im Tourismus in Österreich mehr als 350.000
Menschen Beschäftigung. In Betrieben der Tourismus- und
Freizeitwirtschaft sind im Jahresdurchschnitt 226.000
Vollzeitäquivalente beschäftigt, davon entfallen ca. 190.000
Vollzeitarbeitsplätze auf das Hotel- und Gastgewerbe.
Volkswirtschaftlich betrachtet sind 750.000 Arbeitsplätze - das ist
jeder fünfte Vollzeitarbeitsplatz - direkt und indirekt von Tourismus
und Freizeitwirtschaft abhängig.

Rückfragehinweis:
   Wirtschaftskammer Österreich
   Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft
   Mag. Rainer Ribing
   Tel.: +43 0590 900-3567
   rainer.ribing@wko.at
   http://wko.at/bstf

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TPT0004    2009-09-10/12:52

101252 Sep 09

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