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TPT0005 | 11.12.2009 | 14:29 | Channel: Tourismuswirtschaft

Aussender: Wirtschaftskammer Österreich


Stichworte: Jugend / Sport / Tourismus / WKÖ / Winter / Wirtschaft

Parlament beschließt Maßnahmen zur Forcierung von Schulsportwochen

Utl.: Obernosterer, Schenner: Auch Jugendliche aus sozial schwächeren Familien sollen in den Genuss von klassischen Wintersportarten kommen =

   Wien (TP/OTS) - Schulschikurse bzw. "Wintersportwochen" haben in
Österreich eine lange Tradition und sind eine wichtige Maßnahme, um
möglichst viele Jugendliche mit der Schönheit der österreichischen
Bergwelt und dem Schneesport vertraut zu machen. Experten sind sich
heute darüber einig, dass der Wegfall der verpflichtenden
Schulschikurse im Jahr 1995 hauptverantwortlich dafür ist, dass
weniger Schulschikurse stattfinden. Umgekehrt bewerten aber die
Schülerinnen und Schüler die tatsächlich stattfindenden
Wintersportwochen immer mit großer Begeisterung. 
   "Die Schülerinnen und Schüler von heute sind unsere Gäste von
morgen. Schulschikurse tragen dazu bei, dass unsere Jugend die Freude
am Schifahren nicht verliert", zeigt sich der Obmann der Bundessparte
Tourismus und Freizeitwirtschaft (WKÖ), Hans Schenner, begeistert
über einen gestern im Nationalrat einstimmig beschlossenen
Entschließungsantrag zum Thema Wintersportwochen.
   Mit diesem Entschließungsantrag, der auf Initiative der
Tourismuswirtschaft von Nationalratsabgeordneten Gabriel Obernosterer
im Parlament eingebracht wurde, werden die Bundesregierung bzw. die
zuständigen Bundesministerien aufgefordert, mit Vertretern der
Wirtschaft Maßnahmen zur Forcierung und Attraktivierung von
Wintersportwochen zu erarbeiten. Ziel ist, dass jede Schülerin und
jeder Schüler zumindest einmal während des Pflichtschulalters in den
Genuss einer Wintersportwoche kommt.
   "Schulschikurse sind enorm wichtig für die sportliche Entwicklung
der Kinder und Jugendlichen aber gleichzeitig auch ein wichtiger
Faktor für unseren Wintertourismus. Mit dieser Initiative kommen wir
einerseits der sportlichen Bildung der Kinder und Jugendlichen nach
und unterstützen andererseits die heimische Wirtschaft und halten
somit die Wertschöpfung im Inland", hält Obernosterer fest. 
   "Gemeinsam mit Vertretern der Tourismus-, Sport- und
Seilbahnwirtschaft werden Pakete geschnürt, damit auch wirklich jede
Schülerin und jeder Schüler an einer Schneesportwoche teilnehmen
kann. Das Angebot reicht von der verbilligten Liftkarte bis zur
ermäßigten Schiausrüstung. Durch diese Unterstützung der Wirtschaft
haben Schulsportwochen neben der gesundheitlichen Komponente auch
einen ganz gewaltigen sozialen Effekt. Jugendliche aus sozial
schwächeren Familien hätten ohne Initiativen der Wirtschaft und das
großartige Engagement von vielen Lehrerinnen und Lehrern niemals die
Möglichkeit, in den Genuss der klassischen Wintersportarten zu
kommen", erläutern Nationalrat Obernosterer und Spartenobmann
Schenner.
   Geplant ist darüberhinaus eine Informationsstelle für
interessierte Eltern, Lehrer und Schüler. Diese Servicestelle soll
beim österreichischen Arbeitskreis "Schneesport an Schulen und
Hochschulen" eingerichtet und mit zwei Mitarbeitern ausgestattet
werden, die für alle Fragen zum Thema "Schulsportwoche" kontaktiert
werden können. "Diese beiden Profis auf dem Gebiet der
"Schneesportveranstaltungen im Schulbereich" sollen von Bund, Ländern
und der Wirtschaft finanziert werden", bekräftigt Schenner eine
Forderung der Tourismuswirtschaft.
Rückfragehinweis:
   Wirtschaftskammer Österreich,
   Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft 
   Mag. Rainer Ribing
   Tel.: +43 0590 900-3567
   rainer.ribing@wko.at
   http://wko.at/bstf
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111429 Dez 09
TMP0006 0433

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