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TPT0008 | 12.01.2010 | 11:34 | Channel: Tourismuswirtschaft

Aussender: Wirtschaftskammer Österreich BS Tourismus & Freizeitwirtschaft


Stichworte: Tourismus / Trends / Umfrage / WKÖ / Wirtschaft

Schenner: "Rot-weiß-rote Tourismuswirtschaft meistert die Krise"

Utl.: "Guter Saisonverlauf mit Abstrichen" - Erhebung zur Stimmungslage im
      Tourismus: Österreich zeigt sich zweigeteilt, Zufriedenheit im
      Westen größer als im Osten =

   Wien (TP/OTS) - "Die Stimmung im österreichischen Tourismus ist
zwar tendenziell etwas vorsichtiger als im Vorjahr, aber trotzdem
überwiegend positiv", berichtete Hans Schenner, Obmann der
Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft der Wirtschaftskammer
Österreich (WKÖ), aus den Ergebnissen der aktuellen Erhebung des
Market-Instituts zur Stimmungslage im österreichischen Tourismus. Der
Tourismus-Obmann präsentierte die Ergebnisse am Montag Abend
gemeinsam mit Market-Vorstand David Pfarrhofer.

   Die österreichischen Tourismus- und Freizeitbetriebe beurteilen
die vergangene Sommersaison 2009 überwiegend positiv: 69 Prozent der
befragten Unternehmen zeigen sich rückblickend zufrieden. "Dieser
Wert liegt sogar leicht über jenem der letzten beiden Jahre",
berichtete Pfarrhofer.

   "Für die heurige Wintersaison erwarten die Betriebe einen guten
Saisonverlauf - wenn auch mit Abstrichen", brachte Schenner die
Ergebnisse der Befragung von rund 1.600 Hotel- und
Gastronomiebetriebe im ganzen Land auf den Punkt. In Zahlen
ausgedrückt bedeutet das, dass 62 Prozent der Befragten der
Wintersaison 2009/2010 positiv entgegen sehen. 54 Prozent der
Hoteliers bewerten den bisherigen Verlauf des Winters hinsichtlich
der Nächtigungszahlen eher positiv. Damit ist dennoch ein deutlicher
Rückgang im Vergleich zum Vorjahr spürbar. Und, so Schenner weiter:
"Österreich präsentiert sich in mehrerer Hinsicht zweigeteilt". Denn,
so Meinungsforscher Pfarrhofer: "Vor allem mehr Betriebe im Osten
sowie in den Städten zeigen sich unzufrieden, während das Resümee im
Westen überdurchschnittlich positiv ausfällt."

   Insgesamt sehen knapp zwei Drittel der Tourismusunternehmen der
Saison mit Zuversicht entgegen, etwa ein Drittel ist skeptisch. "Im
Trendverlauf ist somit ein leichter Rückgang hinsichtlich der
Zuversicht der Betriebe erkennbar, was wohl auf die wirtschaftlich
schwierigen Rahmenbedingungen zurückzuführen ist", analysierte
Schenner das derzeitige Stimmungsbild. Pfarrhofer zu den
Erhebungsergebnissen weiter: "Die Tourismusbranche wird zwar ein
leichtes Minus hinnehmen müssen, von dramatischen Einbrüchen kann
aber keine Rede sein." "Allerdings hatte der österreichische
Tourismus auch schon ohne Krise größere Rückgänge. Das haben wir
ausgestanden. Und genauso wird die Branche auch diesmal
durchtauchen", zeigte sich der Tourismus-Obmann optimistisch.

   Die Umfrage zeigt auch klar die Erwartungshaltung der
Unternehmerinnen und Unternehmer an die Bundesregierung: Man wünscht
sich vor allem eine Senkung der Lohnnebenkosten, eine Vereinfachung
der Verwaltung und Maßnahmen zur Unterstützung der Kaufkraft in
Österreich. Viel Zustimmung ernten auch die Forderungen nach einem
vereinfachten Zugang zu Krediten sowie nach vermehrten Anstrengungen
im Klimaschutz.

Rückfragehinweis:
   Wirtschaftskammer Österreich
   Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft 
   Mag. Rainer Ribing
   Tel.: 05 90 900-3567
   rainer.ribing@wko.at

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