Utl.: Frauen gelten als Schlüssel für Kaufentscheidungen. Längst
selbstverständlich in Konsumgüterindustrie & Wellness-Branche,
für die Bergbahn-Branche bisher eine verborgene Zielgruppe. =
Wien (TP/OTS) - "In der nach wie vor technisch dominierten und
männlich beherrschten Bergbahn-Branche wird bei der marktseitigen
Positionierung und Ausrichtung des Skigebietes das Thema Frauen
bislang häufig eher als "Spezialzielgruppe" behandelt", erläutert
Mag. Arnold Oberacher. Erst vereinzelt werden Angebote wie z.B.
Relax-Angebote entlang der Pisten oder spezielle Packages wie "Ladies
Days" angeboten. Sich jedoch noch konsequenter mit weiblichen
Attributen zu umgeben und mit passenden Produkten zu Punkten, wagen
bislang jedoch die wenigsten Bergbahnen.
"Echte Positionierungsalternative oder Spezialzielgruppe?"
Mithilfe eines von der "con.os tourismus.consulting gmbH"
entwickelten Positionierungs-Modells wurden exemplarisch zehn
etablierte österreichische, schweizer und italienische Skigebiete
analysiert. Oberacher: "Die Auswertung von Werbemitteln,
Bildbotschaften aber auch angebotenen Attraktionsinfrastrukturen
zeigte, dass sich nahezu alle der untersuchten Gebiete primär mit
maskulinem Image und Attributen wie "Sportlichkeit, Leistung,
Ehrgeiz, Abenteuer, Risiko, Prestige, etc." profilieren."
Chance für den Skigebiet Relaunch
Die con.os Analyse beweist sehr eindrucksvoll, dass Skigebiete bei
der Definition ihres neuen "Images" oder "Markenbildes" genügend
Möglichkeiten zur Positionierung vorfinden. Eine individuelle
Positionierung, von der sich stärker die weibliche Welt angesprochen
fühlen würde, und die damit auch stärker Attribute wie "Fantasie,
Humor, Träumerei, Bequemlichkeit, Geborgenheit, Genuss, etc."
transportiert, würde gegenwärtig für ein absolutes
Alleinstellungsmerkmal eines Skigebietes sorgen.
Spürbar feminin...
Die unterschiedlichen Erwartungen der femininen Zielgruppen
sollten dabei vor allem auf zwei Ebenen bestmöglich bedient werden:
Selbstverständlichkeits-Ebene
Bereits bei den "Selbstverständlichkeiten" eines Skigebietes haben
Frauen andere Vorstellungen z.B. hinsichtlich
- der Qualität eines Parkplatzes,
- der Art die Ausrüstung zu transportieren (Gewicht, etc.),
- der Art und des Umfangs des Angebotes in Shops (von Kosmetik- bis
Hygieneprodukte),
- dem Wunsch nach höherer Orientierungssicherheit (Qualität von
Leitsystemen, etc.),
- der Ausstattung von Sanitäranlagen (Ablageflächen, etc.) oder
- der Sinnwahrnehmung (Sensibilität bei Belüftung, Beschallung,
etc.)
spezifische Erwartungs-Ebene
Vor allem im Hinblick auf das Thema "Genuss" und die
unterschiedlichsten Genussdimensionen wünschen sich Frauen auch von
einem Skigebiet möglichst spezifische Angebote wie z.B.:
- Kulinarische Genussangebote (Qualität der Kulinarik, fleischlose
Gerichte, leicht und frisch, spezifische Getränkeangebote, etc.)
- Optischer Genuss: Qualität und Anmutung von Gebäuden, Auftreten
und Bekleidung von Mitarbeitern, Outdoor- und Indoordekorationen,
etc.
- Spür- und fühlbarer Genuss: Aufwärmmöglichkeiten,
Entspannungsangebote, Sonnendecks, etc.
Marketing für die Entscheidungszielgruppe
Das Bekenntnis zu einer femininen Positionierung und die dafür
geschaffenen Angebote benötigen auch ein entsprechend darauf
ausgerichtetes "Gender Marketing". Die Tatsache, dass mehr als zwei
Drittel aller Urlaubs- und Freizeitentscheidungen von Frauen
getroffen werden, sollte aber selbst "maskulin" positionierten
Skigebieten eine Überlegung in Richtung frauenorientierte
Marktbearbeitung wert sein. Bilder und Botschaften müssen Frauen u.a.
über andere Schwerpunkte bei den kommunizierten Angeboten sowie die
zielgruppenspezifische Selektion bei Kommunikationsmedien und
-kanälen (Lifestyle-Magazine, Mode und Society-Kanäle, etc.).
ansprechen.
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Rückfragehinweis:
Mag. Arnold Oberacher
con.os tourismus.consulting gmbh
Hietzinger Hauptstraße 45
A-1130 Wien
Tel.: +43 (0)1 3060606
a.oberacher@conos.co.at
http://www.conos.co.at
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TPT0001 2010-01-28/08:00
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TMP0002 0482