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TPT0004 | 29.01.2010 | 10:05 | Channel: Tourismuswirtschaft

Aussender: ÖHV - Österreichische Hoteliervereinigung


Stichworte: Bildung / Politik / Schulen / Ski / Sport / Tourismus / Wirtschaft

ÖHV: Für Wintersport begeistern, anstatt dazu zu zwingen!

Utl.: Engagement sei gefragt anstatt inhaltsleerer Rundumschläge, so die ÖHV-Präsidenten zu Obernosterer. =

   Wien (TP/OTS) - "Hätte Herr Obernosterer beim ÖHV-Hotelierkongress
zugehört, wüsste er, worum es geht", so die Präsidenten der
Österreichischen Hoteliervereinigung, Peter Peer und Sepp Schellhorn
zu dessen unqualifizierter Aussage. Die Umsatzentwicklung bereite
Branchenkennern Sorge, nicht der Nächtigungsrückgang. "Dennoch:
Österreichs Tourismus hat es nicht nötig, unter Zwang verkauft zu
werden", so die Präsidenten. Was Zwangscharakter habe, könne nicht
als attraktiv wahrgenommen werden. "Den Beigeschmack wird man einfach
nicht mehr los, und das Bemühen um die Zielgruppe lässt auch nach",
so Schellhorn in Richtung des Kammerfunktionärs.
   Obernosterer soll Entscheidung parteiintern vorbereiten
1995 hat die große Koalition verpflichtende Wintersportwochen
abgeschafft. "Um das zu ändern, braucht Obernosterer nicht die
Zustimmung der ÖHV, sondern die des Koalitionspartners und eventuell
die Unterstützung der Lehrergewerkschaft", erklärt Peer. Dann seien
aber mit Forderungen aus anderen Bereichen zu rechnen, etwa nach
verpflichtenden mehrtägigen Städteausflügen, Sommersportwochen oder
Thermenwochenenden: "Gesund und wirtschaftlich wertvoll sind die
auch."
Prioritäten richtig setzen: Urlaub bewerben anstatt dazu zu zwingen
   Dass bei dem zur Wahl stehenden Kammerfunktionär Engagement
aufkeime, begrüßt die ÖHV. Die Prioritäten würden allerdings anders
gesetzt: Anstatt Steuern und Mitgliedsbeiträge der Betriebe zuerst
einzuheben und dann über eine Förderung für Skikurse wieder
zurückzuführen, wäre es sinnvoller, der Österreich Werbung Mittel
zuzuführen: "Das bringt frisches Geld ins Land. Davon hätten die
Betriebe und der Staat mehr, damit wäre dem Sommer- wie auch dem
Wintertourismus geholfen", so Peer. Auch die Abschreibungsmodalitäten
sollten der Realität angepasst werden: Egal, ob 3- oder
5-Sterne-Hotel: Wer alle 33 Jahre investiert, wird keine Gäste
anlocken. Dort herrscht wirklich Handlungsbedarf. 
Schluss mit der Beleidigung von Gästen
   Nach wie vor vermisst wird eine offizielle Stellungnahme von
Kärntens Tourismuswirtschaft auf die Bayern-feindlichen Aussagen aus
dem Bundesland. Diese hätten Sympathien und Nächtigungen gekostet:
"Hier lässt man die Tourismusunternehmer nach wie vor auf klare Worte
warten. Die wären wichtiger als diese unqualifizierten Aussagen", so
Schellhorn.
Weitere Pressemeldungen und Infos finden Sie unter http://www.oehv.at
Rückfragehinweis:
   Österreichische Hoteliervereinigung
   Hofburg 
   A-1010 Wien
   Kontakt:
   Peter Peer, ÖHV-Präsident (Stadthotellerie)
   M/Gallery, Novotel und Mercure Österreich, Wien
   Tel.: +43 (0)1 599 01-550
   Sepp Schellhorn, ÖHV-Präsident (Ferienhotellerie)
   Hotel "Der Seehof", Goldegg
   Tel.: +43 (0)6415 8137
   office@oehv.at
   http://www.oehv.at 

									
						
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