Gästelob für Österreichs Hotels
Top-Wert für Salzburg
Wien (TP/OTS) - Österreichs Hotels werden von ihren Gästen
überdurchschnittlich gut beurteilt. Das zeigt eine Analyse von
260.000 Online-Bewertungen. Der Sieger im Bundesländervergleich heißt
Salzburg.
Österreichs Hotellerie kann das "Lob der Kritik" anstimmen:
Entgegen der Ansicht vieler Unternehmen machen in Internet-Foren
keineswegs nur frustrierte Reisende ihrem Ärger Luft. Positive
Einträge überwiegen bei weitem! Österreichs Hotels schneiden im
internationalen Vergleich überdurchschnittlich gut ab, wie eine von
der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV) in Kooperation mit
trivago erstellte Analyse von Hotelkritiken zeigt. trivago ist
Europas größte Metasuche für Hotelpreise und Onlinebewertungen und
hat mit Preisvergleichen von 53 Online-Reisebüros und 400.000 Hotels
weltweit den Überblick. Mit Hilfe von 15 Millionen Hotelbewertungen
aus verschiedenen Quellen wie Holidaycheck, booking.com und hotel.de
ersehen Reisende das Preis-Leistungs-Verhältnis auf einen Blick.
Kleine Differenz, großer Unterschied
Global liegt der Durchschnitt der Hotelbewertungen laut trivago
bei 78 Punkten, Österreichs Hotellerie liegt mit 79 Punkten darüber.
Bei einem Sample von 259.346 Bewertungen kann schon eine Differenz
von ein bis zwei Punkten als "nennenswerter Unterschied"
interpretiert werden, wie es in der Studie heißt. In der
trivago-Diktion stehen 100 Punkte für "perfekt", 10 für "grausam". 70
bedeutet "gut", ab 80 befinden die Gäste das Produkt "sehr gut". So
sei auch das Bundesländer-Ranking zu lesen:
Gästezufriedenheit: das Bundesländer-Ranking
~
Salzburg 79,38
Wien 79,26
Vorarlberg 78,97
Tirol 78,88
Steiermark 78,79
Burgenland 78,59
Kärnten 78,34
Oberösterreich 78,20
Niederösterreich 77,39
~
Top-Werte für Top-Destinationen, Schlusslichter "gut" bis "sehr gut"
Bestätigt wird das durch den Vergleich der Destinationen: Zwischen
der Nummer 1, Saalfelden-Leogang mit 81,78 Punkten, und dem
Schlusslicht Klopeiner See - Südkärnten mit 75,97 Punkten liegt eine
Differenz von weniger als sechs Punkten. Spitzenwerte erzielten auch
das Großarltal (81,50) und Achensee (81,31). Mit "sehr gut" benoteten
die Gäste auch Stadt Salzburg und Umgebung (80,78), Kaiserwinkl
(80,77), Nockberge/Bad Kleinkirchheim (80,31) und Kärntens Naturarena
(80,01).
Entscheidungshilfe Gästebewertung
Berücksichtigt wurden 200.000 Bewertungen in 37 Destinationen. Für
die restlichen Destinationen lagen nicht genug Daten für eine
stichhaltige Auswertung vor. "Das zeigt den Aufholbedarf von
Österreichs Hotellerie im Online-Bereich", verweist Reisenzahn auf
eine Analyse von ÖHV und hogast. Dieser zufolge nutzen 18 % der
österreichischen Top-Hotels Online-Plattformen noch nicht als
Buchungskanal. Eine Fehleinschätzung, so ÖHV-Generalsekretär Thomas
Reisenzahn, denn der Stellenwert von Online-Plattformen steigt:
"Untersuchungen des Marktforschungsunternehmens Forrester Research
zeigen, dass privaten Hotelbewertungen größeres Vertrauen geschenkt
wird als professioneller Werbung", hebt Reisenzahn deren wachsende
Bedeutung hervor. Umso überraschender das Ergebnis einer Studie des
deutschen Marktforschungsinstituts CHD Expert, demzufolge gerade
einmal die Hälfte aller Hoteldirektoren Bewertungen des eigenen
Hotels liest, gerade einmal jeder siebte nimmt dazu Stellung.
Kein Zusammenhang zwischen Preis und Bewertung
Im Rahmen der ÖHV-Destinationsstudie wurden diesen Bewertungen die
bei trivago erzielten durchschnittlichen Verkaufspreise
gegenübergestellt. Daraus lässt sich kein Zusammenhang zwischen
Gästebewertungen und generellem Preisniveau erkennen. Rankingsieger
Salzburg erzielte in den Vergleichsmonaten (Jänner 2010, August 2009)
die Höchstpreise, die zweitplatzierten Wiener Hotels lagen bei den
Preisen um 20 bis 30 % darunter.
Marketingchance Online-Bewertung
"Dabei bietet die Auseinandersetzung mit Online-Hotelbewertungen
eine gute Marketingchance", betont Reisenzahn. Die meisten
Reiseportale berücksichtigen heute schon die zehn Prinzipien des
Europäischen Dachverbandes für Hotellerie und Gastronomie (HOTREC).
Darin heißt es unter anderem: Bewertungen nur durch
Übernachtungsgäste, nicht anonym. Veröffentlichung erst nach einer
Mindestzahl an Bewertungen und mit Reaktionsmöglichkeit für den
Hotelier.
ÖHV-Destinationsstudie 2010 mit Destinationskarte und Expertisen
Kern der bereits zwölften ÖHV-Destinationsstudie ist traditionell
die Regions- bzw. Destinationskarte, die Österreichs 88
Tourismusregionen im Vergleich zeigt. Ergänzt wird die
Destinationsstudie von mehreren informativen Beiträgen: Peter
Haimayer und Martina Gratl informieren umfangreich über die
Perspektiven der Destinationsentwicklung, Peter Zellmann stellt die
Modellregion Tourismusnetzwerk Neusiedler See ausführlich vor.
Außerdem wird die von Wirtschaftsminister Dr. Reinhold Mitterlehner
präsentierte "Österreichische Tourismusstrategie" analysiert.
Bestellung
ÖHV-Destinationsstudie und -karte 2010 der Österreichischen
Hoteliervereinigung
205 Seiten, großer Tabellenteil
65,- Euro exkl. USt.; Sonderkonditionen für ÖHV-Mitglieder
Tel.: +43 (0)1 533 09 52
Fax: +43 (0)1 405 25 84
info@oehv.at
http://www.oehv.at/shop
Die Destinationskarte, die dazugehörige Präsentation und weitere
Informationen finden Sie unter http://www.oehv.at
Rückfragehinweis:
Österreichische Hoteliervereinigung
Hofburg
A-1010 Wien
http://www.oehv.at
Kontakt:
Thomas Reisenzahn, Generalsekretär
Tel.: +43 (0)1 533 09 52
Fax: +43 (0)1 533 70 71
office@oehv.at
Mag. Christian Halbertschlager
Marketing & Produktmanagement
Tel.: +43 (0)1 533 09 52-19
Fax: +43 (0)1 533 70 71
christian.halbertschlager@oehv.at
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