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Obmann Bitzinger: Thema verfehlt, Herr Kaske!

Wien (TP/OTS) - Das Wohl unserer Arbeitnehmer liegt uns selbstverständlich am Herzen. Gerade in der Branche Tourismus- und Freizeitwirtschaft hängt die Qualität unserer Dienstleistungen in großem Maße von dem Einsatz und der Qualifikation unserer Mitarbeiter ab.

"Wir verwehren uns gegen den Vorwurf, hier nicht hinter unseren Mitarbeitern zu stehen - von Gejammer kann keine Rede sein", bekräftigt Obmann Bitzinger. In den letzten Jahren wurden umfassende Maßnahmen ergriffen, um die Arbeitnehmer in Betrieben abzusichern. Die Einführung des Mindestlohns von 1.000 Euro sowie die Anmeldung zur Krankenkasse vor Arbeitsbeginn und die Förderung von Lehrlingen sind nur als Beispiele genannt.

"Der eigentliche Punkt ist, dass wirksame Maßnahmen gegen ausländische Betriebe, die sich nicht an die Regeln halten fehlen. Es ist nicht notwendig, heimische Unternehmen, die bereits auf hohem Niveau und unter vielfältiger Aufsicht arbeiten, durch neue, zusätzliche Kontrollen in ihrer täglichen Arbeit zu behindern!", reagiert Obmann Bitzinger auf die Aussagen des vida-Vorsitzenden Rudolf Kaske.

Wir fordern Maßnahmen, die sicherstellen, dass ausländischen Arbeitnehmern die für ausländische Unternehmen am heimischen Markt arbeiten die österreichischen kollektivvertraglichen Löhne bezahlt werden. Lohndumping wäre dann nicht mehr möglich. Eine weitere Voraussetzung ist, dass ausländische Unternehmen bei Beschäftigung in Österreich über Lohnunterlagen in deutscher Sprache verfügen müssen und diese bei behördlicher Aufforderung vorzulegen haben. Und eines ist klar: All diese Maßnahmen greifen nur, wenn die wirksame Durchsetzung von Sanktionen österreichischer Behörden gegenüber ausländischen Unternehmen im Ausland sicher gestellt wird.

"Lohndumping ausländischer Unternehmen in Österreich führt zu einer verzerrten Wettbewerbssituation, der nur durch intensive Zusammenarbeit der österreichischen und ausländischen Behörden begegnet werden könnte. Hier liegt die eigentliche Herausforderung!", bekräftigt Spartenobmann Bitzinger.

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