ÖHV: Wirtschaftlich geführte AUA entscheidend für Österreichs Tourismus
Partnerschaft mit Lufthansa hat Österreichs Airline gerettet
Wien (TP/OTS) - Ein Passagierplus von 8,8 % im ersten Halbjahr und
die Eröffnung zweier neuer Destinationen: Der Turnaround der AUA soll
den Grundstein für ihren Ausbau legen. Österreichs Tourismus würde
davon massiv profitieren.
Auf einem guten Weg sieht Thomas Reisenzahn, Generalsekretär der
Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV), die AUA: "Im Vorjahr war
sie praktisch totgeschrieben. Jetzt stellt niemand ihre Zukunft in
Frage. Das ist entscheidend für Österreichs Tourismus." Die Übernahme
durch die Lufthansa habe der österreichischen Airline Möglichkeiten
eröffnet, von der die AUA, ihre Passagiere und Österreichs Tourismus
profitieren. Höhere Effizienz, eine deutlich bessere
Verhandlungsposition und mehr Marketing legen den Grundstein für
optimales Management und Wachstum. Einen positiven Cashflow hätten
wohl die wenigsten Analysten erwartet und auch die Senkung des
Verlustes sei positiv: "Das bestätigt den richtigen Weg - der muss
aber weiter gegangen werden", hält Reisenzahn fest.
Insgesamt mehr Fluggäste nach Österreich anstatt
Verdrängungswettbewerbs
"Wenn sich die Weltwirtschaft erholt hat, muss unser Homecarrier
im internationalen Match um den Fluggast so richtig mitmischen
können", so Reisenzahn. In der größten europäischen Airline-Gruppe
sei die AUA dafür optimal aufgestellt. Höchste Priorität muss der
Gewinn neuer Passagiere haben: Der Ausbau des Streckennetzes müsse
ebenso vorangetrieben werden wie der Ausbau der Infrastruktur am
Flughafen Wien. Die Aufnahme von Mumbai und Bagdad in den
AUA-Flugplan kommt genau zum richtigen Zeitpunkt: "Der Nahe und der
Ferne Osten sind Zukunftsmärkte." Das Passagierplus von 8,8 Prozent
im ersten Halbjahr solle seine Fortsetzung finden, so Reisenzahn:
"Dann brauchen wir aber auch die dritte Piste!"
Die ÖHV gestaltet als freiwillige und parteiunabhängige
Interessenvertretung der führenden Hotellerie durch Lobbying die
Rahmenbedingungen für modernes Unternehmertum. 1.200
Mitgliedsbetriebe nutzen operative Dienstleistungen in Marketing und
Weiterbildung genauso wie ihren Vorsprung durch Innovation und
Vernetzung. Mit rund 150.000 Betten - das entspricht zwei Drittel der
Kapazität in der 4- bis 5-Sterne-Superior-Hotellerie - und mehr als
30.000 Mitarbeitern erwirtschaften die ÖHV-Mitglieder einen
Logisumsatz von ca. 900 Mio. Euro. Die Tourismus- und
Freizeitwirtschaft generierte als Österreichs Wirtschaftsmotor 2009
über direkte und indirekte Wertschöpfung 15,4 Prozent des BIP und
jeden 5. Vollarbeitsplatz.
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Rückfragehinweis:
Österreichische Hoteliervereinigung
Hofburg
A-1010 Wien
Kontakt:
Thomas Reisenzahn, Generalsekretär
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070924 Sep 10
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