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TPT0014 | 16.03.2011 | 14:56 | Channel: Tourismuswirtschaft

Aussender: ÖHV - Österreichische Hoteliervereinigung


Stichworte: Burgenland / Finanzen / Hotelgewerbe / Tourismus / Unternehmen / Wirtschaft

ÖHV Burgenland verlangt Erhöhung der Marketingbeiträge von Land und Gemeinden

Jandl: Keine Budgetsanierung zu Lasten der Tourismuswirtschaft!

   Burgenland (TP/OTS) - Eine einseitige Erhöhung der Kosten für die
gemeinsamen Marketingaktivitäten ist für ÖHV-Landesvorsitzenden Jandl
unvorstellbar. Er wünscht sich ein neues partnerschaftliches Modell,
das die Leistung und die partnerschaftliche Finanzierung
sicherstellt: "Die jetzige Erhöhung darf kein Freibrief für künftige
Einsparungen auf dem Rücken der Tourismusbetriebe sein!"

   "Wenn der Landtag die Hotellerie zur Kasse bittet, muss klar sein
wofür", erklärt Bert Jandl, Landesvorsitzender der Österreichischen
Hoteliervereinigung (ÖHV) im Burgenland. Die kolportierte Aufteilung
der Mehreinnahmen sei nicht nachvollziehbar: 17 Prozent davon sollen
an die Gemeinden gehen: "Da fragen wir uns schon wofür: Wir haben die
steigenden Ausgaben der Gemeinden nicht verursacht, sondern bringen
ihnen im Gegenteil viel Geld!"

Jandl verlangt Qualitätsgarantie und sichere Budgets

   Die Hotellerie steht zu professionellem Marketing, von der die
gesamte Region profitiert. "Für diese Summen erwarten wir von den
Tourismuseinrichtungen aber perfektes Service", so Jandl. Er fordert
daher den Landtag auf, auch die Marketingbeiträge von Land und
Gemeinden anzupassen: "Die Belastung einseitig zu erhöhen und selbst
nur noch mehr kassieren zu wollen, das geht nicht", verlangt Jandl
eine Garantie des Landes, dass die Marketingbeiträge in den kommenden
Jahren entsprechend erhöht werden: "Das zahlt sich auch aus." Dass
die Ortstaxe seit Jahren nicht erhöht wurde, sei kein Argument für
die Erhöhung, der Verweis auf wegfallende EU-Mittel auch nicht: "Man
kann nicht einfach Preise erhöhen, nur weil man das schon lange nicht
getan hat!"

Haushaltsführung überdenken statt Steuern erhöhen

   "Von unseren Großinvestitionen in die Angebots- und
Strukturverbesserung profitiert die ganze Ostregion, und wir werden
das noch lange abzahlen. Dafür erwarten wir keine Dankbarkeit, aber
die Belastungen noch zu steigern, das geht zu weit", so der
Landesvorsitzende. Für die Sanierung der Gemeindekassen sieht er in
den Bilanzen der Betriebe ebenso wenig Spielraum wie für die
Weitergabe der Mehrbelastung an den Gast: "Dafür ist der Wettbewerb
zu hart. Aber auf nichts anderes läuft diese Erhöhung hinaus." Die
burgenländische Hotellerie habe im Einvernehmen mit der
Landesregierung und der Burgenland Werbung eine Tourismusstrategie
mitgetragen, die sich eine nachhaltige Qualitätssteigerung zum Ziel
gesetzt hat. "Davon ist jetzt bei dieser Diskussion keine Rede mehr",
kritisiert Jandl.

Vorbild Deutschland

   Generell empfiehlt Jandl, bei der Gestaltung der Rahmenbedingungen
für Unternehmen die ökonomischen Grundregeln zu beachten: "Bei uns
werden ständig Steuern erhöht, neue erfunden und das Inkasso an die
Unternehmer ausgelagert. Deutschland dagegen forciert mit der 7%igen
Mehrwertsteuer Preissenkungen, Nächtigungen und Investitionen und
profitiert davon immens. Vielleicht sollte unsere Politik einmal
darüber nachdenken."

   Die ÖHV gestaltet als freiwillige und parteiunabhängige
Interessenvertretung  der führenden Hotellerie durch Lobbying die
Rahmenbedingungen für modernes Unternehmertum. 1.200
Mitgliedsbetriebe, davon 27 im Burgenland, nutzen operative
Dienstleistungen in Marketing und Weiterbildung genauso wie ihren
Vorsprung durch Innovation und Vernetzung. Mit rund 152.000 Betten -
das entspricht zwei Drittel der Kapazität in der 4- bis
5-Sterne-Superior-Hotellerie - und mehr als 40.000 Mitarbeitern
erwirtschaften die ÖHV-Mitglieder einen Logisumsatz von ca. 900 Mio.
Euro. Die Tourismus- und Freizeitwirtschaft generierte als
Österreichs Wirtschaftsmotor 2010 über direkte und indirekte
Wertschöpfung 15,1 % des BIP und jeden 5. Vollarbeitsplatz.

   Weitere Pressemeldungen und Bildmaterial finden Sie unter
http://www.oehv.at/presse

Rückfragehinweis:
   Bert Jandl
   Landesvorsitzender Burgenland
   Tel.: +43 (0)1 533 09 52 - 20

   presse@oehv.at

   ÖSTERREICHISCHE HOTELIERVEREINIGUNG
   Hofburg, A-1010 Wien
   Tel.: +43 (0)1 533 09 52
   Fax: +43 (0)1 533 70 71
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   ÖHV-Hotels online: http://www.first-austrian-hotels.com

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