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TPT0004 | 23.03.2011 | 12:00 | Channel: Tourismuswirtschaft

Aussender: Wirtschaftskammer Österreich


Stichworte: Nächtigungen / Schenner / Tourismus / WKÖ

WKÖ-Schenner: "Schlechter als erhofft, besser als befürchtet"

Utl.: Nächtigungszahlen: Enormes Potenzial am Inlandsmarkt noch besser ausschöpfen

   Wien (TP/OTS/OTS/PWK200 ) -    "Schlechter als erhofft, besser als
befürchtet", so kommentiert Hans Schenner, Obmann der Bundessparte
Tourismus und Freizeitwirtschaft (WKÖ) das heute von Statistik
Austria veröffentlichte Nächtigungsergebnis: "Leider war der Februar
nicht so rosig wie wir uns das gewünscht hätten." Der Rückgang der
Nächtigungen um 7,1 Prozent im Februar 2011 ist vor allem auf
Ferienverschiebungen in wichtigen Herkunkftsmärkten zurückzuführen
(belgische Krokusferien und Winterferien in deutschen Bundesländern).
"So sehr das schmerzt, so sehr freut mich andererseits, dass die
inländischen Nächtigungen im Februar um 8,2 Prozent zugelegt haben.
Das unterstreicht das enorme Potenzial, das wir am Inlandsmarkt noch
haben. Das gilt es in Zukunft noch besser auszuschöpfen", so
Schenner.

   War das Zwischenergebnis von November bis Jänner aufgrund eines
Rekordjänners noch positiv, so wirkt sich der Rückgang im Februar
auch auf die Bilanz über die bisherige Wintersaison (November 2010
bis Februar 2011) mit einem Minus von 2,1 Prozent aus. "Hier ist das
letzte Wort aber noch nicht gesprochen. Ein schöner März, wo viele
noch den Sonnenskilauf in den Bergen genießen, aber auch der
Ausflugstourismus bei frühlingshaften Temperaturen in den Niederungen
voll anspringt, kann uns noch eine schwarze Null bescheren", ist
Schenner positiv eingestellt. Jedenfalls zeige das Februar-Ergebnis,
wie sehr der Tourismus - und nicht nur der österreichische - von
Ferienzeiten der Herkunftsmärkte abhängig ist. "Hier auch auf
europäischer Ebene endlich eine Koordinierung der Ferienzeiten
voranzutreiben, ist unser erklärtes Ziel", unterstreicht Schenner.
Ein erstes Bekenntnis dazu gab die Europäische Kommission in der im
Juni 2010 veröffentlichten Mitteilung zur europäischen
Tourismuspolitik.

   "Wir würden aber nicht über den österreichischen Tourismus
sprechen, wenn wir nicht auch eine erfreuliche Meldung verbreiten
könnten: Die Zahl der inländischen Gästenächtigungen übertraf im
Zeitraum November 2010 bis Februar 2011 mit 10,09 Millionen
Nächtigungen (+1,4 Prozent) erstmals die 10-Millionenmarke",
berichtet Schenner abschließend. (PM)

Rückfragehinweis:
   Wirtschaftskammer Österreich, Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft
   Mag. Rainer Ribing
   Tel.: Tel.: (++43) 0590 900-3567
   rainer.ribing@wko.at
   http://wko.at/bstf

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