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TPT0006 | 31.03.2011 | 11:40 | Channel: Tourismuswirtschaft

Aussender: ÖHV - Österreichische Hoteliervereinigung


Stichworte: Burgenland / Finanzen / Hotelgewerbe / Marketing / Tourismus / Wirtschaft

ÖHV-Jandl fordert Resetar zum Dialog auf: Hintertüren zu Missbrauch der Ortstaxe schließen

Utl.: ÖHV warnt vor Freibrief für bundesweite Belastungswelle

   Burgenland (TP/OTS) - Seit bekannt ist, wie Land und Gemeinden von
der Ortstaxen-Erhöhung profitieren, weicht VP-Landesrätin Resetar
jedem Gespräch aus. Die gesamte burgenländische Tourismuswirtschaft
protestiert gegen die Vorgangsweise und das Ziel.

   Mit der Novelle zum Tourismusgesetz will ÖVP-Landesrätin Resetar
die Ortstaxe um 2/3 erhöhen. Entgegen ihren halbherzigen Beteuerungen
setzt sie den Gemeinden bei der Mittelverwendung praktisch keine
Grenzen: "Die Bürgermeister können das Geld für alles ausgeben,
solange sie nur Tourismus draufschreiben: Es gibt keine Zweckbindung
für Marketing oder Qualitätssteigerungen in Tourismuseinrichtungen.
Es gibt keine Verpflichtung für Land und Gemeinden, die
Tourismusbudgets beizubehalten. Das ist nichts anderes als ein
Freibrief zum Geldrauswerfen", kritisiert Bert Jandl,
Landesvorsitzender der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV).

Augen zu und durch: Resetar will Unternehmer draufzahlen lassen

   Besonders stößt Jandl der Stil auf, mit dem die Novelle
durchgeboxt werden soll. "Es ist wohl nicht zu viel verlangt, mit
denen zu reden, die zur Kasse gebeten werden sollen. Das gibt ein
bedenkliches Bild von Demokratieverständnis, Wirtschaftskompetenz und
Glaubwürdigkeit der Partei. Von wegen Steuern sparen."

Erhöhung wäre Startschuss für bundesweite Belastungswelle

   Resetars Vorbild dürfte die Verdoppelung der Ortstaxen in
Niederösterreich im Vorjahr sein, wo erst massive Proteste der ÖHV
die Kritik anderer Branchenvertreter hervorrief. Umso mehr freut
Jandl, dass er mit seiner Kritik nicht allein ist: "Denn wenn auch
das Burgenland die Ortstaxen erhöht, hat das Signalwirkung für alle
Landeshauptleute: Dann geht richtig los mit einer bundesweiten
Belastungswelle." Jetzt liegt es an den Tourismussprechern, ihren
Einfluss geltend zu machen: "Damit  könnten sie zumindest zum Teil
gutmachen, was sie mit ihrer Zustimmung zur Flugabgabe und zur
Streichung der Energieabgabenvergütung angerichtet haben", so Jandl.

   Die ÖHV gestaltet als freiwillige und parteiunabhängige
Interessenvertretung  der führenden Hotellerie durch Lobbying die
Rahmenbedingungen für modernes Unternehmertum. 1.200
Mitgliedsbetriebe, davon 27 im Burgenland, nutzen operative
Dienstleistungen in Marketing und Weiterbildung genauso wie ihren
Vorsprung durch Innovation und Vernetzung. Mit rund 152.000 Betten -
das entspricht zwei Drittel der Kapazität in der 4- bis
5-Sterne-Superior-Hotellerie - und mehr als 40.000 Mitarbeitern
erwirtschaften die ÖHV-Mitglieder einen Logisumsatz von ca. 900 Mio.
Euro. Die Tourismus- und Freizeitwirtschaft generierte als
Österreichs Wirtschaftsmotor 2010 über direkte und indirekte
Wertschöpfung 15,1 % des BIP und jeden 5. Vollarbeitsplatz.

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Rückfragehinweis:
   Bert Jandl
   Landesvorsitzender Burgenland
   Tel.: +43 (0)1 533 09 52 - 20
   presse@oehv.at

   ÖSTERREICHISCHE HOTELIERVEREINIGUNG
   Hofburg
   A-1010 Wien
   Tel.: +43 (0)1 533 09 52
   Fax: +43 (0)1 533 70 71
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   ÖHV-Hotels online: http://www.first-austrian-hotels.com

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