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Gastronomie bietet Nichtrauchern wie Rauchern ausreichend Möglichkeiten und Angebote

WKÖ-Hinterleitner: "Wer sich beim Thema Raucherprävention nur auf die Gastronomie einschießt, macht es sich zu einfach!"

Wien (TP/OTS) - "Es kann nicht sein, dass die öffentliche Diskussion um Raucherprävention ausschließlich auf dem Rücken der Gastronomie ausgetragen wird", kritisiert Helmut Hinterleitner anlässlich des heutigen Weltnichtrauchertages die aktuellen Aussagen von Walter Dorner, Präsident der Österreichischen Ärztekammer (ÖÄK), der das österreichische Tabakgesetz als "halbherzig, typisch österreichisch und kontraproduktiv" bezeichnet und einmal mehr die Einführung eines generellen Rauchverbotes in der Gastronomie gefordert hat.

"Tatsache ist, dass der Großteil der Österreicherinnen und Österreicher für die Wahlmöglichkeit in der Gastronomie eintritt, zwei Drittel ziehen die österreichische Lösung einem totalen Rauchverbot in der Gastronomie vor - wie wir aus laufenden unabhängigen Meinungsumfragen wissen", betont Hinterleitner. Die Gastronomie bemühe sich, den Kundenwünschen gerecht zu werden und biete mittlerweile - mit kompletten Nichtraucherlokalen, kompletten Raucherlokalen und auch Mischbetrieben - ausreichende Möglichkeiten für Raucher und Nichtraucher an, so der Branchensprecher.

"Wer sich beim Thema Raucherprävention ausschließlich auf die Gastronomie einschießt, macht es sich zu einfach und trifft den Kern des Problems nicht. Denn wenn es wirklich ein Anliegen ist, den Raucheranteil vor allem bei jungen Menschen zu reduzieren, sind dazu andere Maßnahmen als noch strengere Rauchergesetze in der Gastronomie notwendig", zeigt sich Hinterleitner überzeugt. Ob jemand zum Raucher wird oder nicht entscheide sich nicht erst in der Gastronomie sondern bereits viel früher. "Hier wird man sich darüber Gedanken machen müssen, wie etwa die Schulen oder das Elternhaus bzw. die Ärzteschaft verstärkt in die Pflicht genommen werden können", so Hinterleitner abschließend.

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