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Tag der Artenvielfalt in Kals am Großglockner - einmal mehr ein großer Erfolg

Matrei in Osttirol (TP/OTS) - 75 Botaniker und Zoologen aus fünf Staaten trafen sich vom 8. bis 10. Juli 2011 in der Nationalparkgemeinde Kals am Großglockner, um die Natur am Fuße von Österreichs höchsten Berg zu untersuchen. Zwar war das Wetter am ersten Tag alles andere als gut, doch jeder der Teilnehmer mobilisierte, was er konnte, und legte sich für die Artenvielfalt ins Zeug.

Nur so ist es zu erklären, dass bei dieser Veranstaltung über 1.300 Arten gefunden wurden - und "Highlights", biologische Besonderheiten obendrein. Nach der Auswertung jener Arten, die vor Ort nicht bestimmt werden konnten, ist wohl eine Zahl von über 1.900 zu erwarten. Das ist erstaunlich viel für ein Gebiet in dieser Höhenlage. Kals kann stolz sein auf seine Naturausstattung.

So etwa gab es einen Erstnachweis für Osttirol. Das Alpenbreitschötchen (Braya alpina) war bisher in Österreich nur aus dem Bereich der Gamsgrube an der Pasterze bekannt. Die schöne kleine Blume aber blüht in unmittelbarer Nähe der Stüdlhütte. Einzelne Botaniker hatten am Ende der Veranstaltung über 500 Arten im Notizblock. Die Forscher, welche sich um Kleinsttiere kümmern, müssen ihre Funde erst auswerten. Auch hier sind noch Überraschungen möglich.

"Der Tag der Artenvielfalt ist ein wichtiges Instrument zur Inventarisierung der Hohen Tauern geworden. Es ist wichtig für uns, dass zahlreiche hochkompetente WissenschaftlerInnen zu uns kommen und in konzentrierter Weise auf die Suche nach Tier- und Pflanzenarten gehen. So lernen wir unser Gebiet immer besser kennen. Und wenn wir in etwa zehn Jahren hier wieder einen Tag der Artenvielfalt haben, dann werden wir sehen was sich zwischenzeitlich im Artenspektrum verändert hat", meint Nationalparkdirektor Hermann Stotter zur durchaus gelungenen Veranstaltung.

Die WissenschaftlerInnen verlangen kein Geld, der Nationalpark zahlt lediglich für Unterkunft und Verpflegung. Die WissenschaftlerInnen kommen auch deshalb so gerne, weil sie sich wiedersehen und fachlich austauschen können.

www.hohetauern.at

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