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Marketing des WienTourismus im 2. Halbjahr 2011

Wien (OTS) - In 23 Ländern, sechs davon in Übersee, setzt der WienTourismus heuer ein Marketing-Budget von 6,8 Mio. Euro ein. Ebenso innovative wie spektakuläre Straßenaktionen samt intensiver Medienarbeit und Veranstaltungen für die Reisebranche stehen dabei auf dem Programm wie auch Produktplatzierungen und Online-Werbung. Massiv wird international außerdem schon auf das Klimt-Jahr 2012 eingestimmt. Für die Website www.wien.info und das Wien-Journal 2012 gilt die Devise "WienTourismus goes mobile".

"Unser Marketingbudget für das zweite Halbjahr 2011 beträgt 6,8 Millionen Euro, und damit sind wir unter dem Motto 'Wien - jetzt oder nie' in 23 Ländern unterwegs", berichtete Tourismusdirektor Norbert Kettner bei der Halbjahresbilanz-Pressekonferenz des WienTourismus. "Ein halbes Dutzend davon liegt außerhalb Europas", betonte er, "darunter die drei Traditionsmärkte USA, Kanada und Japan, aber auch Brasilien, die arabischen Länder in Asien und Indien, wovon nur letzteres noch als 'Hoffnungsmarkt' gelten kann. Auf die von uns seit einigen Jahren schon aktiv bearbeiteten Regionen Zentral- und Südamerika und den arabischen Raum lässt sich diese Bezeichnung nicht mehr anwenden, denn sie liegen im Ranking von Wiens nächtigungsstärksten Ländern mittlerweile bereits auf den Plätzen 12 bzw. 15. Unser wichtigster 'Hoffnungsmarkt' ist derzeit ein virtueller, nämlich das mobile Web und die Social Media. Hier liegt vielversprechendes Terrain, das wir mit Nachdruck erschließen, damit Wien schon möglichst gut platziert ist, wenn der Destinationenwettbewerb dort in die heiße Phase tritt. So haben wir vor wenigen Tagen die für mobile Endgeräte optimierte Version unserer Website gelauncht. Sie erkennt automatisch den Gerätetyp der UserInnen und liefert daran angepasste Inhalte und Designs. Unsere Facebook-Seiten haben bereits eine Gesamtzahl von mehr als 330.000 Fans, Tendenz stark steigend, und in der wöchentlich für Österreich erstellten Rangliste von socialmediaranking.com ist unser deutscher Facebook-Auftritt immer unter den ersten zehn zu finden - als einziger einer touristischen Destination."

Auf den realen Märkten begann der WienTourismus letztes Jahr damit, in ausgewählten Ländern spektakuläres Street Marketing einzusetzen. "Dieses Format verfolgen wir auch heuer weiter", so Kettner, "und haben solche Events in der ersten Jahreshälfte schon in Barcelona, Paris, Warschau, Mailand, Den Haag und Zürich inszeniert. Fünf solcher 'Leuchttürme' liegen noch vor uns - in Moskau, Bukarest, Rom, und Prag sowie in Österreich, wo wir die Aktion "StadtLesen" in sechs Landeshauptstädten als Plattform nutzen. Diese Projekte sind durchwegs 'konzertierte Aktionen', in denen wir alle Facetten des Marketings gebündelt einsetzen: Rund um den eigentlichen Auftritt -die Straßenaktion - gibt es Social-Media-Kampagnen, Pressearbeit, Radio- oder Plakatwerbung sowie stets die Verbreitung von Wien-Reisearrangements."

Marketing-"Leuchttürme" in Österreich, Moskau, Bukarest, Prag und Rom

In Österreich dienen die "Enzis" - die zu Markenzeichen des MuseumsQuartiers gewordenen Ruhemöbel - als "Aufhänger": Acht Stück, bedruckt mit dem Slogan "Wien - jetzt oder nie", touren im Rahmen der Aktion "StadtLesen" als gemütliche Leseecken durch Innsbruck, Bregenz, Salzburg, Klagenfurt, Linz und Graz. Zu den flankierenden Maßnahmen gehören auf Citylights montierte Plakate, gestaltet als Bücher unter dem Motto "Jetzt oder nie: Wiens schönste Seiten entdecken". Ihre 16 Seiten lassen sich durchblättern und enthalten Wien-Sujets sowie Hinweise zu aktuellen Kulturveranstaltungen. In Linz wird zusätzlich auf die Fassade des Lentos-Museums ein riesiges, puzzleähnliches Enzi-Spiel projiziert, das PassantInnen durch ihre Bewegungen steuern können.

Zum "Wiener Spaziergang" werden die BesucherInnen von Moskaus nobelstem Einkaufszentrum GUM eingeladen. In seinem opulenten Innengewölbe zeigt eine Großleinwand Szenen von Graben und Kohlmarkt, GUM-KundInnen werden gefilmt und unmittelbar in diese Wien-Sujets eingebaut, sodass sie tatsächlich durch Wiens noble Shoppingmeilen zu bummeln scheinen. Erinnerungsfotos davon (samt Werbebotschaft) gibt's zum Mitnehmen und als "Kick-off" eine Pressekonferenz. Etwa zeitgleich können nach ähnlichem Muster PassantInnen in Bukarests Flanierviertel durch das Belvedere und seinen Garten streifen. Die begleitende Pressekonferenz ist Wiens Klimt-Jahr 2012 gewidmet. In Prag lernen KundInnen des Einkaufszentrums Chodov den Wiener Walzer auf einem innovativen Tanzboden: Lichtprojektionen zeigen die richtigen Schritte an und leiten die Tanzenden über das "Parkett". Kooperationen mit einem Radiosender und Prager Tanzschulen verstärken die Öffentlichkeitswirkung. Geplant ist auch eine spektakuläre 3D-Projektion von Wiener Sehenswürdigkeiten auf die Fassade von Roms Palazzo Venezia im Oktober; das behördliche Genehmigungsverfahren dafür läuft gerade.

Weitere Werbemaßnahmen des WienTourismus umfassen Insertions- und Plakatkampagnen, Affichen in bzw. auf Verkehrsmitteln sowie Radiospots in europäischen Ländern. Oft agiert er dabei in Kooperation mit Austrian Airlines, mit denen er auch in außereuropäischen Märkten gemeinschaftlich wirbt. Basis dafür ist eine strategische Partnerschaft mit Austrian, die den Einsatz eines gemeinsamen Werbebudgets von
1,5 Millionen Euro für das Gesamtjahr 2011 vorsieht.

Medien- und Marktbearbeitung sowie Produktplatzierungen von Amerika bis Indien

Die MedienmanagerInnen des WienTourismus halten heuer noch 14 Pressekonferenzen in 11 europäischen Metropolen sowie in Toronto, Vancouver und Tokio ab. Bei 10 davon steht das Klimt-Jahr 2012 im Mittelpunkt. Für die MarktmanagerInnen stehen 22 Präsentationen für die Reiseindustrie auf dem Einsatzplan - Messen, Workshops für ReisebüromitarbeiterInnen, Spezialevents etc. - in 12 europäischen Ländern sowie in den USA, Brasilien und Japan. Eine hohe Anzahl potenzieller EndkundInnen wird durch diverse Produktplatzierungen erreicht. So etwa in Warschau und Umgebung in 15 Filialen einer Konditoreikette und 17 einer Café-Kette sowie sechs Shops einer griechischen Kunstbedarf- und Buchhandelskette. Dabei werden die jeweiligen Geschäftslokale stets ausgiebig mit Wien-Sujets dekoriert, hohe Stückzahlen von Foldern und Flyern verteilt und umfangreiche Wien-Promotions über die Websites, Kundennewsletter und Social-Media-Kanäle der Partner durchgeführt. Besonders umfangreich werden die Kooperationen mit dem indischen Reiseveranstalter Raj Travel in drei hochfrequentierten Shopping Malls von Mumbai und Hyderabad sowie mit 120 spanischen Filialen der Firma Swarovski und zehn Filialen der Schweizer Großkaufhauskette Globus, die während des ganzen Advents Wien-Wochen veranstalten.

Klimt - geklotzt, nicht gekleckert

Die seit Ende 2010 schon intensiv betriebene Platzierung des Klimt-Jahres 2012 bei der Reiseindustrie und den internationalen Medien wird auch das restliche Jahr fortgeführt und geht allmählich in die Phase der Publikumswerbung über. In der Medienarbeit kommt der WienTourismus 2011 allein zum Thema Klimt auf insgesamt 16 Pressekonferenzen in europäischen Städten, New York, Sydney, Melbourne und Tokio sowie eine Redaktionstour in London und auf insgesamt rund 150 in Wien betreute Medien. Mit 13 Workshops im Gesamtjahr werden heuer insgesamt mehr als 350 ausländische ReisebüromitarbeiterInnen auf das Klimt-Jubiläum eingestimmt. Herausragend - auch weil der erste große Auftritt des WienTourismus in Japan nach der Katastrophe - ist eine als Gala-Abend gestaltete Sonderpräsentation in Tokio, zu der Tourismusdirektor Kettner VertreterInnen großer Reisebüros und
-veranstalter sowie JournalistInnen einlädt. Im September erscheint die 48-seitige Hauptbroschüre zum Klimt-Jahr in sieben Sprachversionen. Kernthema sind die Sonderausstellungen in allen acht Museen, die Klimt-Werke besitzen, Sehenswürdigkeiten wie der Beethoven-Fries in der Secession etc. Auf der Website www.wien.info setzt im Herbst die internationale Online-Publikumskampagne ein, und im Oktober erscheint das "Wien Journal 2012" in sechs Sprachen mit einem Klimt-Schwerpunkt.

WienTourismus virtuell im Vormarsch: Website und Wien-Journal werden mobil

Stark ausgebaut werden Aktivitäten im Internet und in den Social Media. 15 Online-Marketingkampagnen werden im zweiten Halbjahr in neun europäischen Ländern sowie in den USA, im arabischen Raum, in Indien und Brasilien geführt. Hinzukommt Suchmaschinen-Marketing in 16 Ländern. Seit letzter Woche ist der 13-sprachige Webauftritt des WienTouirsmus auch in einer für alle mobilen Endgeräte optimierten Version verfügbar. Egal mit welchem Gerät UserInnen www.wien.info aufrufen, sie erhalten eigens darauf abgestimmte Inhalte und Designs, und können auch eine Version ohne Grafiken wählen, wenn sie die Roaming-Gebühren gering halten möchten. Mobil lässt es sich künftig auch im "Wien-Journal" schmökern: Seine Ausgabe für 2012 wird in Deutsch und Englisch erstmal auch als iPad-Version vorliegen. Texte und Bilder des gedruckten Heftes werden dabei noch angereichert mit zu den jeweiligen Themen passenden Videos und Bildgalerien. Zusätzlich gibt es aktuelle Tipps, die von der Website kommen und auch verlinkt sind. Ebenfalls gewährleistet ist die Anbindung an die Social Media Kanäle des WienTourismus.

Weltweite Kongress-Akquisition und Wiener Tourismuskonferenz 2011

Das Vienna Convention Bureau des WienTourismus ist heuer noch bei Kongressfachmessen bzw. Workshops in sieben Ländern unterwegs. Wie alljährlich ist es auch Mitveranstalter von Österreichs Kongress-Leitmesse ACCESS im Kongresszentrum Hofburg Vienna (3. und 4. 10.), zu der rund 1.200 inländische Kongress- und Tagungsveranstalter erwartet werden. Zusätzlich lädt das Vienna Convention Bureau gemeinsam mit dem Austrian Business Convention Network (ABCN) der Österreich Werbung und Austrian Airlines noch rund 250 ausländische EntscheidungsträgerInnen zur Teilnahme ein.

Zur Wiener Tourismuskonferenz 2011 lädt der WienTourismus gemeinsam mit der Stadt Wien und der Wiener Tourismuswirtschaft am 12. Oktober in den Wiener Musikverein. Sie steht unter dem Motto "The Urban Age", und der renommierte internationale Berater für Stadtentwicklung Greg Clark aus London wird den Einleitungsvortrag halten. Ebenfalls auf dem Programm steht der Bericht von Tourismusdirektor Norbert Kettner über den Stand der Umsetzung des Tourismuskonzepts Wien 2015.

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