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Mitterlehner: "Tourismus trotzt schlechtem Wetter"

Wirtschafts- und Tourismusminister: "Angebot stimmt, aber kontinuierliche Verbesserungen notwendig"

Wien (TP/OTS) - "Trotz des schlechten Wetters im Juli haben die Ankünfte mit 9,19 Millionen im ersten Halbjahr der Sommersaison einen neuen Rekordwert erzielt. Sogar im Juli konnte mit vier Millionen Ankünften und einem Plus von drei Prozent ein neuer Rekord aufgestellt werden", sagt Wirtschafts- und Tourismusminister Reinhold Mitterlehner. Nur die Nächtigungszahlen gingen im Juli leicht um 0,7 Prozent zurück. Für das Halbjahr bedeutet das wegen des guten Starts in die Sommersaison aber immer noch einen Zuwachs von 1,7 Prozent.

Erfreulich ist, dass vor allem die Nächtigungen von ausländischen Touristen zunehmen. So sind die Nächtigungen von Urlaubern aus Deutschland, unserem wichtigsten Herkunftsland, von Mai bis Juli um 1,2 Prozent gestiegen. Aufgrund des starken Frankens legten die Nächtigungen von Schweizern sogar um 8,3 Prozent zu. Die größten Zuwächse gab es allerdings aus den zentral- und osteuropäischen Ländern. So übernachteten Russen um 34 Prozent öfter als im Vergleichszeitraum des Vorjahres in Österreich, Polen um 21 Prozent, Tschechen um 17 und Ungarn um zwölf Prozent. "Durch diese Zahlen sehen wir uns in unserer Tourismusstrategie gestärkt und werden diesen Weg durch die erste gemeinschaftliche Zentraleuropa-Kampagne der Österreich Werbung weiter gehen", sagt Mitterlehner.

Von den Wetterkapriolen konnten im Juli vor allem der Städtetourismus und der Wellness-Tourismus profitieren. So hat Wien bei den Nächtigungen sein bisher bestes Juli-Ergebnis erzielt. Aber auch in den Bundesländern Salzburg, Oberösterreich, Steiermark und Niederösterreich haben mehr Touristen übernachtet als im Juli des Vorjahres. "Das zeigt, dass das Angebot grundsätzlich stimmt. Trotzdem müssen wir auf kontinuierliche Verbesserungen achten, was wir als Tourismusministerium beispielsweise durch thematische Förderungen unterstützen", sagt Mitterlehner abschließend.

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