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TPT0005 | 10.11.2011 | 12:34 | Channel: Tourismuswirtschaft

Aussender: ÖHV - Österreichische Hoteliervereinigung


Stichworte: Hotelgewerbe / Reisen / Tourismus / Wirtschaft

Hotellerie: Marktbereinigung nur eine Frage der Zeit?

Utl.: Umdenken erforderlich: Rasche Veränderungen im Gästeverhalten setzen langfristig finanzierte Branche unter Druck

   Wien (TP/OTS) - ÖHV (Wien): Wirtschaftskrise, Bettenwachstum und
härtere Finanzierungsregeln setzen den Hotels zu. Wer nicht rasch
genug auf diese Veränderungen reagiert, gerät unter Druck. Gefragt
sind passende Antworten auf sich ständig ändernde Fragestellungen.

   Reiseausgaben und Aufenthaltsdauern sinken, Bettenanzahl und
Steuern steigen, dazu der Mitarbeitermangel: Österreichs Hoteliers
brauchen gute Nerven. "Die Branche gerät von allen Seiten unter
Druck", erklärt Thomas Reisenzahn, Generalsekretär der
Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV). Wer dem auf Dauer
standhalten will, muss professionell agieren. Strukturelle Fragen und
daily business sind dabei gleich wichtig. "Beim ÖHV-Hotelierkongress
von 16. bis 18. Jänner in Schladming besprechen wir daher mit
Experten die Trends, die den Tourismus nachhaltig beeinflussen", so
Reisenzahn.

Von WIFO bis Attac: Umfassende Expertise am Hotelierkongress

   Das sei umso wichtiger, als weder Banken noch Spekulanten die
Rechnung für die Wirtschaftskrise übernehmen werden. Zu befürchten
sei vielmehr, dass wie schon nach der ersten Krise auch diesmal
wieder der Tourismus zur Kasse gebeten wird. "Die ÖHV engagiert sich
dafür, dass die Hotellerie nicht wieder zum Handkuss kommt", verweist
Reisenzahn auf das Engagement der ÖHV gegen die Ortstaxenerhöhungen
und die Streichung der Energieabgabenvergütung für
Dienstleistungsbetriebe. "Wir analysieren mit Experten, was auf uns
zukommt und wie sich Hoteliers darauf vorbereiten können."
WIFO-Experte Mag. Dr. Stephan Schulmeister und Mag. Christian Felber,
Sprecher der globalisierungskritischen NGO Attac Österreich, bringen
ihre Einschätzungen ebenso ein wie erfolgreiche Manager international
tätiger Hotelketten.

Reformern setzen statt Reformer verunglimpfen

   Im Austragungsland des ÖHV-Hotelierkongresses werden
Bezirkshauptmannschaften, Gemeinden und politische Gremien reduziert
und zusammengelegt. Überfällige Hausaufgaben, in der
Destinationsbildung längst erledigt, werden ohne Scheu vor
unpopulären Maßnahmen gemacht. Umso fragwürdiger scheint die Reaktion
der Bundespolitik auf Politiker, die sich als unbequem entpuppen:
Querdenker als "Wutpensionisten" und "Muppets" zu verunglimpfen ist
entlarvend. DI Herbert Paierl, Präsident des management club, und
Landeshauptmann-Stv. Hermann Schützenhöfer diskutieren beim
ÖHV-Hotelierkongress notwendige Reformen und verzichtbare Attribute.

Trends setzen anstatt sich ihnen zu widersetzen

   Beim ÖHV-Hotelierkongress - mit seinen 600 Gästen, darunter  400
Top-Hoteliers und Touristiker, 25 ausgesuchte Referenten und
Vertreter der heimischen Spitzenpolitik, Jahr für Jahr der
Top-Branchenevent - ist der Blick über den Tellerrand Programm. "Der
Tourismus kann und darf sich großen Trends nicht entziehen! Viele
Entwicklungen hat diese Branche ja allen anderen vorweggenommen, so
etwa den Online-Vertrieb. Noch heute hat der Tourismus diesen
Vorsprung nicht eingebüßt und ist beim Umsatz die Nummer 1 in der
Realwirtschaft", erklärt Reisenzahn und warnt davor, sich
Veränderungen zu verschließen: "Wer den Strukturwandel verschläft,
ist bald nur mehr eine Fußnote in der Statistik - zu verbuchen als
selbstloser Beitrag zur volkswirtschaftlich überaus wertvollen
Marktbereinigung." Der Region Schladming bringt der
ÖHV-Hoterlierkongress 1.500 Nächtigungen und 400.000 Euro Umsatz.

Nähere Informationen finden Sie unter www.oehv.at/kongress/2012

   Die ÖHV gestaltet als freiwillige und parteiunabhängige
Interessenvertretung  der führenden Hotellerie durch Lobbying die
Rahmenbedingungen für modernes Unternehmertum. 1.200
Mitgliedsbetriebe nutzen operative Dienstleistungen in Marketing und
Weiterbildung genauso wie ihren Vorsprung durch Innovation und
Vernetzung. Mit rund 152.000 Betten - das entspricht zwei Drittel der
Kapazität in der 4- bis 5-Sterne-Superior-Hotellerie - und mehr als
40.000 Mitarbeitern erwirtschaften die ÖHV-Mitglieder einen
Gesamtumsatz von rund 3 Mrd. Euro. Die Tourismus- und
Freizeitwirtschaft generierte als Österreichs Wirtschaftsmotor 2010
über direkte und indirekte Wertschöpfung 15,1 % des BIP und jeden 5.
Vollarbeitsplatz.

Weitere Pressemeldungen und Bildmaterial finden Sie unter
www.oehv.at/presse

Rückfragehinweis:
   Thomas Reisenzahn
   Generalsekretär
   Tel.: +43 (0)1 533 09 52
   Fax: +43 (0)1 533 70 71
   E-Mail: presse@oehv.at, www.oehv.at

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