Prostitutionsgesetz Neu: Familien- und Freizeitoase Prater als neuer Hotspot der Prostitutionsszene? Wir sagen Nein!
Prater und Messe Wien als Tourismusaushängeschilder und Kongressstandort Nr. 1 sind durch das Prostitutionsgesetz zum neuen Standort der Szene geworden - das muss sich ändern!
Wien (TP/OTS) - Das seit 1. November 2011 neu in Kraft getretene
Prostitutionsgesetz bringt zwar mehr Ruhe in Wohngebiete, dafür aber
große Unruhe in einen touristischen Besuchermagneten Wiens: Den
Wiener Prater. Denn genau dort stehen nun die Damen des Gewerbes.
Dies beobachten die Unternehmerinnen und Unternehmer des Familien-
und Freizeitparadieses mit großer Sorge und fürchten um ihren guten
Ruf.
Familienausflug ins Rotlichtmilieu
Fakt ist, dass Familien und Touristen auf ihrem Weg zum einzigen
Prater-Parkplatz durch die Perspektivstraße fahren müssen, welche
bereits am Nachmittag mit zahlreichen auf Kundschaft wartenden Damen
belegt ist.
Kongressstandort Wien bald nur mehr für Erotikmessen gebucht?
Der Kongressstandort Wien, bekannterweise eines der Standbeine des
wirtschaftlichen Wiens, leidet darunter, dass mit dem Bus zum
Messezentrum anreisende Kongressteilnehmer in der Perspektivstraße
quasi direkt vor den käuflichen Damen "abgeladen" werden müssen. Ein
untragbarer Zustand für Kongressteilnehmer und Messehotellerie.
Top-Hotels plötzlich inmitten der "Szene"
Die in unmittelbarer Nähe zur Messe gelegenen Hotels "Courtyard by
Marriott Wien Messe" in der Trabrennstraße 4 und das "Austria Trend
Hotel Messe Wien" in der Messestraße 2 liegen durch das
Prostitutionsgesetz Neu plötzlich unmittelbar im durch die
Straßenprostitution genutzten Bereich und sehen ihren Ruf als seriöse
Unterkunft für Messe- und Kongressteilnehmer auf das äußerste
gefährdet.
"Der Wiener Prater als Tourismusmagnet ist von enormer Wichtigkeit
für WienerInnen und Touristen. Eine negative Beeinträchtigung dieser
Familieninstitution durch das Rotlichtmilieu darf unter keinen
Umständen geschehen. Auch die Messe Wien, die von zentraler Bedeutung
für Wien als Kongressstadt ist, darf nicht in Verruf kommen.
Qualitativ hochwertige Hotelketten dürfen keinesfalls durch das
Rotlichtmilieu negativ beeinflusst werden", zeigt sich KommR Ing.
Josef Bitzinger, Obmann der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft
der Wirtschaftskammer Wien entschlossen.
Rückfragehinweis:
Wirtschaftskammer Wien - Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft
Mag. Catherine Michel-Seitl, MAS
Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: +43 (0)1 51450-4110
catherine.michel@wkw.at
wko.at/wien/tourismus
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TPT0003 2011-11-11/09:30
110930 Nov 11
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