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WKÖ-Trendcheck 2011: Umfrage zum Ausgehverhalten von jungen Menschen in Österreich

Wien (TP/OTS) - Das Angebot und die Möglichkeiten auszugehen,
haben deutlich zugenommen. Die Diskotheken haben nicht mehr das Unterhaltungsmonopol vergangener Jahre. "Um das Stammpublikum halten zu können, müssen Diskothekenbetreiber frühzeitig neue Entwicklungen und Trends erkennen und ihr Angebot entsprechend darauf abstellen", zeigt sich Franz Riefenthaler, Sprecher der Berufsgruppe der Diskotheken in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), überzeugt. Aus diesem Grund wurde erstmals eine österreichweite, online-basierte Befragung unter den Besuchern von Diskotheken, Konzerten und Musikfestivals von der Berufsgruppe der Diskotheken in Kooperation mit dem Veranstalterverband Österreich durchgeführt. Der "Trendcheck 2011" beleuchtet das Ausgeh- und Konsumverhalten der überwiegend 16-29-jährigen Zielgruppe und bietet Diskotheken- und Clubbetreibern eine wertvolle Orientierungshilfe zur weiteren Optimierung ihres Betriebes bzw. Angebots.

Junge Leute gehen später fort und bleiben länger aus - Infos meist über Internet

Wie der Trendcheck deutlich zeigt, hat sich das Ausgehverhalten signifikant geändert. Die Jungen gehen nicht zuletzt aufgrund der verlängerten Arbeitszeiten später fort. "Wir wissen aufgrund der Umfrage, dass sich mehr als die Hälfte, nämlich 51,2 Prozent im Vorfeld meist im privaten Kreis treffen und den Diskothekenbesuch vielfach in die frühen Morgenstunden verlegen", so Riefenthaler, der die Diskussion um die Vorverlegung von Sperrstunden als "völlig an der Realität vorbeigehend" bezeichnet.

Bis zu 80 Prozent der Gäste beziehen ihre Informationen über Events aus dem Netz, ob nun über "Soziale Netzwerke" oder direkt über die Homepages der Betriebe.

Am Wichtigsten bei einem Diskothekenbesuch ist, gemäß "Trendcheck 2011", gute Musik, gefolgt von Atmosphäre und Publikum. Zu den Hauptärgernissen zählen aggressive Besucher und schlechte Musik. Was die Eintrittspreise in Diskotheken und Clubs anbelangt, zeigt sich, dass ältere Besucher, die bereits über eigenes Einkommen verfügen, weniger preissensibel sind als Jugendliche. Knapp die Hälfte (47,0 Prozent) der Gäste betrachtet einen Eintritt bis fünf Euro als fair. Für 42,7 Prozent der Befragten ist ein Eintrittspreis bis zehn Euro annehmbar.

Live-Konzerte liegen im Trend - Mixgetränke werden bevorzugt

Durchschnittlich 80 Prozent aller Befragten erfreuen sich an Live-Konzerten. Beinahe zwei Drittel (61,6 Prozent) besuchen mindestens zwei Mal im Jahr ein Live-Konzert und knapp 70 Prozent der Befragten ein Musik-Festival. Interessant ist, dass sich diese Bewertung annähernd gleichermaßen durch beide Geschlechter und alle Altersgruppen zieht. Der größte Reiz beim Besuch eines Musikfestivals besteht in der Atmosphäre und dem Publikum des Festivals, noch vor dem eigentlichen Musikerlebnis. Zu den beliebtesten Musik-Festivals mit Eintritt zählen Frequency und Nova Rock, im oberen Spitzenfeld liegen auch noch Urban Art Forms und Two Days a Week.

Die beliebtesten Getränke in Diskotheken und Clubs sind übrigens Mixgetränke (62,4 Prozent), gefolgt von Wein/Spritzer (44,3 Prozent) und Bier (41,7 Prozent). Cocktails und alkoholfreie Getränke liegen mit rund 30 Prozent knapp dahinter.

Die Umfrageergebnisse im Detail finden sich auf der Homepage des Fachverbandes Gastronomie unter http://www.gastronomieverband.at.

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