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5. Mediengipfel in Lech fand große Resonanz

Lech (TP/OTS) - Die Thesen und Ansichten, die hochrangige Medienvertreter, Politiker, Intellektuelle und Künstler rund um das Thema "Ende oder Wende - Zerbricht Europa?" beim diesjährigen "Mediengipfel am Arlberg - Auslandskorrespondenten diskutieren in Lech" formulierten, fanden weitreichenden Widerhall. Anbei eine auszugsweise Videodokumentation der Diskussionen.

"Dieser mittlerweile traditionelle intellektuelle Start in die Wintersaison hat heuer nicht zuletzt aufgrund der aktuellen Themenwahl und der prominenten Teilnehmer große Beachtung und Resonanz gefunden. Wir freuen uns darauf, dieses zukunftsträchtige Format in den kommenden Jahren weiterzuentwickeln", freut sich Hermann Fercher, GF der Lech Zürs Tourismus GmbH, über den Erfolg des europäischen Presseforums. National wie international renommierte Medien - von ORF ZIB 2 über Neue Zürcher Zeitung, die österreichische Tageszeitung "Der Standard" oder die Austria Presse Agentur -berichteten vielfach über die Diskussionen in Lech. In seinem Eröffnungsprolog hatte (etwa) der österreichische Schriftsteller Robert Menasse sich etwa als "Fan der gegenwärtigen Krise" geoutet und eine Krise der Europäischen Institution im Detail analysiert. Und der Philosoph Konrad Paul Liessmann fügte an: "Die EU oszilliert zwischen Nicht-Mehr und Noch-Nicht." Europa sei noch nicht dort angekommen, wo es Visionäre der Integration gerne sehen würden. Eine höchst kritische Zwischenbilanz wurde beim Mediengipfel über den Umgang der ungarischen Regierung mit der Medienfreiheit gezogen. Der führende österreichische Ökonom Stephan Schulmeister wiederum forderte die europäische Politik zu sofortigem Umdenken auf, um die Schuldensituation doch noch in den Griff zu bekommen. Und der Regierungschef von Liechtenstein, Klaus Tschütscher, warnte in Diskussionen u.a. mit dem ehemaligen EU-Kommissar Franz Fischler, dem deutschen Politologen und Regierungsberater Werner Weidenfeld, dem ehemaligen österreichischen Vizekanzler und heutigem Vizechef der Europäischen Investitionsbank Wilhelm Molterer sowie Charles King Mallory IV, Chef des Aspen Instituts in Berlin, davor, dass künftig immer stärker mit der Angst Politik gemacht werden könnte: "Die Bevölkerung will die Wahrheit, nicht die politische Lüge!"

Hier die Links zu einzelnen Videos zum 5. Mediengipfel in Lech:
http://www.pressezone.at/22mediengipfel/start/index.php

Die Fotodatenbank zum Mediengipfel finden Sie hier:
http://www.apa-fotoservice.at/galerie/2598/

Initiiert wurde der Mediengipfel vor fünf Jahren von der Kommunikationsagentur pro.media, seither wird die Veranstaltung in enger Kooperation mit der Lech Zürs Tourismus GmbH organisiert. Im Rahmen des Mediengipfels am Arlberg treffen sich alljährlich führende Auslandskorrespondenten internationaler Medien mit österreichischen Medienmachern, um aus unterschiedlichsten Länderperspektiven aktuelle Entwicklungen in Politik, Wirtschaft und Medien sowie deren gesellschaftspolitische Auswirkungen zu analysieren. Diskutiert wurde beim diesjährigen Mediengipfel im Hotel Post, im Hotel Aurelio, am Rüfikopf sowie in der Allmeinde in Lech. Der 6. Mediengipfel am Arlberg findet 2012 wieder zum Wintersaisonstart in Lech statt.

Unterstützt wird das Treffen der Auslandskorrespondenten vom Verband der Auslandspresse in Österreich und Deutschland, Swarovski Tourism Service GmbH, Intersky, Mercedes Benz sowie den Medienpartnern Der Standard, APA - Austria Presse Agentur, ORF, Vorarlberger Nachrichten, NZZ - Neue Zürcher Zeitung, news aktuell sowie dem Presseclub Concordia.

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