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Viel Rauch um nichts: Das österreichische Tabakgesetz steht!

In regelmäßigen Abständen schreit die Anti-Raucherlobby auf - Fakt ist, dass das Tabakgesetz sich als gute Lösung erwiesen hat

Wien (TP/OTS) - Wie das Amen im Gebet meldet sich die österreichische Anti-Raucherlobby, um gegen das bestehende Tabakgesetz zu wettern. Dass die meisten ÖsterreicherInnen mit der aktuellen Lösung zufrieden sind, wird schlichtweg ignoriert. Auch die Wiener Gastronomie hat das Tabakgesetz akzeptiert und umgesetzt. Viele Betriebe haben sogar umgebaut, um den neuen Anforderungen gerecht zu werden. Fakt ist, dass sich laut einer Studie des renommierten Markt-, Meinungs- und Mediaforschunginstituts market im Jahr 2011 fast drei Viertel (74%) der befragten Gäste und Gastronomen mit den geltenden Regeln und Maßnahmen zum Nichtraucherschutz zufrieden gezeigt haben.

Wahlfreiheit für unsere Gäste

Aktuell kann der Wiener Gast zwischen reinen Nichtraucherlokalen, Raucherlokalen und sogenannten "Mischbetrieben" - also Lokalen mit Raucher- und Nichtraucherbereich - wählen. "Diese Wahlfreiheit ist der Wiener Tourismus- und Freizeitwirtschaft besonders wichtig, weil in unseren Betrieben das Wohl des Gastes im Vordergrund steht. Deswegen haben auch viele Betriebe hohe Umbaukosten in wirtschaftlich schwierigen Zeiten auf sich genommen, um den Anforderungen der Gäste gerecht zu werden", so Josef Bitzinger, Obmann der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft der Wirtschaftskammer Wien.

Strikte Verbote haben noch nie zum Erfolg geführt

Laut Statistik zählen die Griechen zu den Top-Rauchern in der EU. So raucht ein durchschnittlicher Grieche pro Tag 21 Zigaretten. Und das, obwohl seit Mitte 2009 in Griechenland ein striktes Rauchverbot in öffentlichen Gebäuden, Lokalen und Spielcasinos gilt. Das radikale Rauchverbot hat also keineswegs zum gewünschten Ziel geführt. "Und so sehen wir am Beispiel der Griechen, dass strikte Verbote noch nie gegriffen haben. Wir sind auf dem besseren Weg mit unserem Tabakgesetz, welches sowohl unseren Gästen wie auch unserer Gastronomie das ermöglicht, was für jeden mündigen Menschen ein Grundrecht ist: Entscheidungsfreiheit", so Bitzinger.

Wiener Gastronomie bietet Nichtrauchern wie Rauchern ausreichend Möglichkeiten und Angebote

Abschließend ist also zu sagen, dass eine Eindämmung des Tabakkonsums nicht durch ein Rauchverbot in der Gastronomie erreicht werden kann. Vielmehr geht es um andere Maßnahmen wie Jugendaufklärung, Prävention etc. "Wir haben es satt, dass uns Gastronomen der schwarze Peter zugeschoben wird. Es ist nicht unsere Aufgabe, unsere Gäste zu erziehen. Schließlich schreiben wir unseren Gästen auch nicht vor, was sie von der Speisekarte wählen sollen. Denn bei uns herrscht Wahlfreiheit: Jeder Gastronom kann wählen, welcher Lokaltyp er sein möchte. Und jeder Gast kann wählen, welches Lokal er besuchen möchte. Ob Raucher- oder Nichtraucher, es ist für jeden etwas dabei!", so Bitzinger.

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