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TPT0001 | 20.01.2012 | 08:32 | Channel: Tourismuswirtschaft

Aussender: Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend


Stichworte: Mitterlehner / Schönbrunn / Tourismus / Wirtschaft

Mitterlehner: Neuer Besucher-Rekord für Schloß Schönbrunn

Utl.: Tourismusminister zieht positive Bilanz: Mehr Besucher denn je in Österreichs Touristenattraktion Nummer Eins - 2,7 Millionen Gäste in Schloß Schönbrunn

   Wien (TP/OTS) - "2011 war das bislang besucherstärkste Jahr für
Schloß Schönbrunn", zieht Wirtschafts- und Tourismusminister Reinhold
Mitterlehner als Eigentümervertreter in der  Schloß Schönbrunn
Kultur- und Betriebsges.m.b.H. (SKB) eine positive Bilanz:  2,7
Millionen Eintritte in das Schloss und die Angebote im Areal konnten
verbucht werden. Das entspricht einem Plus von drei Prozent gegenüber
dem Jahr 2010. Rein nach Köpfen gezählt - also ohne Berücksichtigung
von Mehrfacheintritten der Besucher - lag die Steigerung bei zwei
Prozent. "Die Schönbrunn-Zahlen untermauern, dass wir mit dem in der
Tourismusstrategie verankerten Schwerpunkt "Städte und Kultur" den
Trend bei Reisemotiven gut getroffen haben. Unser historisches und
kulturelles Erbe zählt zu den wertvollsten Schätzen Österreichs.
Durch laufende und neue Investitionen bauen wir die entsprechenden
Angebote weiter aus" so Mitterlehner.  

   Kaiserappartements, Sisi Museum und Silberkammer in der Wiener
Hofburg verzeichneten im Jahr 2011 weitere 627.000 Gäste. In diesen
ebenfalls von der SKB betriebenen Kulturattraktionen konnte der
Besucherrekord von 2010 - in diesem Jahr wurden Besucherzuwächse von
beträchtlichen zehn Prozent erzielt - nicht nochmals übertroffen
werden. Die Zahlen gingen nun um drei Prozent zurück.

   Der Gesamtumsatz der SKB lag im Vorjahr nach ersten Berechnungen
bei 35,7 Millionen Euro. Davon stammen rund 23 Millionen Euro aus
Eintrittseinnahmen, weitere rund 8 Millionen Euro aus Shopeinnahmen.
Insgesamt sind die Erlöse um 6 Prozent höher als im Vorjahr. Somit
war 2011 auch das wirtschaftlich bis dato erfolgreichste Jahr für die
Schönbrunner Schlossgesellschaft.  

   In den 20 Jahren seit der Ausgliederung von Schloß Schönbrunn aus
der staatlichen Verwaltung im Jahr 1992 werden sämtliche
Investitionen zur Erhaltung und Attraktivierung der anvertrauten
Kulturdenkmäler aus eigener Kraft geschafft. Schönbrunn ist zu einem
sich selbst erhaltenden Kulturgut und zu einem einnahmenseitigen
Faktor im Staatsbudget geworden. Über 27 Millionen Euro an Steuern
sowie Zahlungen für Fruchtgenuss und Pacht wurden bislang an den Bund
abgeführt.

   Auch 2011 wurden wieder hohe Bauaufwendungen getätigt. Rund 9,5
Millionen Euro flossen in Restaurier- und Erhaltungsarbeiten sowie in
das Schaffen neuer Angebote und Besucherservices. Im Zentrum stand
dabei die historisch-authentische Restaurierung der Großen Galerie,
des größten Prunkraums im Schloss. Dieses Mammut-Projekt wird im
Frühjahr 2012 abgeschlossen werden. Weiters wurde mit den Bauarbeiten
für ein neues Besucherzentrum begonnen. Dieses Vorhaben, das ein
besseres Management der zu empfangenden Besuchermengen ermöglicht,
bildet den Schwerpunkt des Investitionsprogramms für 2012 und wird
voraussichtlich ab Herbst in Betrieb genommen werden.

   "Nur durch den laufenden Ausbau der Angebote ist es möglich, heute
mehr als doppelt so viele Besucher zu empfangen wie bei unserem Start
vor beinahe 20 Jahren", so Schönbrunn-Geschäftsführer Franz
Sattlecker.

   Weitere zentrale Projekte für 2012 sind die Sanierung des
Palmenhauses bei laufendem Betrieb sowie die Restaurierung des
Millionenzimmers im Schloss.

Rückfragehinweis:
   Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend
   Pressesprecher des Bundesministers:
   Mag. Waltraud Kaserer
   Tel.: +43 (01) 71100-5108 / Mobil: +43 664 813 18 34
   waltraud.kaserer@bmwfj.gv.at
   www.bmwfj.gv.at

   Mag. Volker Hollenstein
   Tel.: +43 (01) 71100-5193 / Mobil: +43 664 501 31 58
   volker.hollenstein@bmwfj.gv.at

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