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TPT0001 | 23.01.2012 | 09:07 | Channel: Reise & Urlaub

Aussender: Naturfreunde Österreich


Stichworte: Freizeit / Klima / Marketing / Reisen / Tourismus / Umwelt / Wetter / Winter

Ist Skifahren Schnee von gestern? - BILD

Utl.: Neue Broschüre der Naturfreunde zeigt Folgen des Klimawandels auf den Wintersport plus mögliche Alternativen

Aussendung mit Bild

BILD zu TP/OTS - Die neue kostenlose Broschüre "Alpiner Wintertourismus und Klimawandel" gibt einen umfassenden Überblick über die bereits sicht- und spürbaren Folgen des globalen Klimawandels im alpinen Bereich und über die derzeitigen Reaktionen des Wintertourismus darauf.

  • Fotograf: Naturfreunde Österreich
  • Fotocredit: Naturfreunde Österreich
  • Ort: Österreich / Wien

   Wien (TP/OTS) - Die weltweite Klimaerwärmung setzt gerade den
alpinen Regionen besonders zu: Im vergangenen Jahrhundert ist die
Temperatur in Österreich im Jahresmittel um 1,8GradC gestiegen. Eine
weitere Temperaturzunahme um 1Grad bis 2GradC würde die Wintersaison
in den Alpen um 20 bis 40 Schneetage verkürzen. Schon heute
verursacht der Schneemangel massive wirtschaftliche Schwierigkeiten.
Die Naturfreunde Österreich und die Naturfreunde Internationale
veranschaulichen mit der neuen Broschüre "Alpiner Wintertourismus und
Klimawandel" die Folgen des Klimawandels sowie die Reaktionen der
Tourismusbranche und liefern zudem Vorschläge für nachhaltige
Alternativen.

   Den Naturfreunden als größter Schneesportveranstalter Österreichs
ist es ein großes Anliegen, dass die alpinen Landschaften durch den
Wintertourismus nicht noch mehr zerstört werden. So setzen sie sich
für eine ressourcenschonende Nutzung von Boden und Wasser sowie den
Schutz der Tier- und Pflanzenwelt ein. In den letzten Jahren wurde
massiv in die Installation von Beschneiungsanlagen investiert.
Schneekanonen sind aus dem Pistenalltag kaum mehr wegzudenken. Doch
diese verbrauchen sehr viel Energie und Wasser und belasten die
Umwelt. Dazu kommt, dass die Gletscher rasant abschmelzen.
Klimaexperten gehen von einem Anstieg der Schneegrenze in den
nächsten zwanzig Jahren um 200 bis 250 m aus. Dr. Christian
Baumgartner, Tourismusexperte und Generalsekretär der Naturfreunde
Internationale, sieht die Situation als globales Problem. "Denn nicht
nur in den Alpen verkürzt sich die Skisaison, sondern auch in
US-amerikanischen Skigebieten. Wintersportorte müssen dringend neue
schneeungebundene Angebote entwickeln, die einen Ersatz für den
langsam wegschmelzenden Skitourismus darstellen. Doch die gibt es
bisher kaum."

   In Österreich werden vom Klimawandel vor allem tiefer gelegene
Skigebiete in Niederösterreich, aber auch Salzburg und Kärnten
betroffen sein. "Manche Regionen werden den Skitourismus ganz
aufgeben und andere Konzepte für die Wintersaison entwickeln müssen",
so Dipl.-Ing. Regina Hrbek, Leiterin der Umweltabteilung bei den
Naturfreunden Österreich.

   Die Publikation bietet neben allgemeinen Informationen auch eine
Vielzahl an Tipps und Anregungen, wie die Wintersportgäste ihren
Urlaub klima- und umweltverträglich verbringen können, und einen
Ausblick darauf, was aus Sicht der Naturfreunde von Seiten der
Tourismusbranche und von Seiten der Politik für die Entwicklung eines
nachhaltigen Wintertourismus zu tun wäre.

   Die kostenlose Broschüre "Alpiner Wintertourismus und Klimawandel"
kann bei den Naturfreunden Österreich unter
http://www.naturfreunde.at bestellt werden.

   Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service
sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at

Rückfragehinweis:
   Naturfreunde Österreich               Naturfreunde Internationale
   DI Regina Hrbek                       Mag. Anita Pinter
   Tel.: +43 (0)1 892 3534-16            Tel.: +43 (0)1 892 3877-24
   regina.hrbek@naturfreunde.at          anita.pinter@nf-int.org
   http://www.naturfreunde.at            http://www.nf-int.org

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230907 Jän 12

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