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TPT0005 | 02.02.2012 | 13:51 | Channel: Tourismuswirtschaft

Aussender: FHW Fachhochschul-Studiengänge der WKW


Stichworte: Bildung / Fachhochschulen / Gesundheit / Tourismus

FHWien: Gesundheitstourismus - Zukunftsmarkt mit Herausforderungen

Utl.: Das ist eine zentrale Erkenntnis aus dem Symposium für Gesundheitstourismus an den FHWien-Studiengängen der WKW, das am 1. Februar 2012 stattfand.

   Wien (OTS) - Österreich hat ausgezeichnete Chancen, vom
aufstrebenden Wirtschaftsfaktor Gesundheitstourismus zu profitieren.
Voraussetzung ist aber, dass die nötige Aufbauarbeit geleistet wird -
von der glaubwürdigen Positionierung bis zur Qualitätssicherung durch
Gütesiegel. Das ist eine zentrale Erkenntnis aus dem Symposium für
Gesundheitstourismus an den FHWien-Studiengängen der WKW, das am 1.
Februar 2012 stattfand. Rund 80 Teilnehmer diskutierten unter der
Moderation von Martin Schaffer (Geschäftsführer von Kohl und Partner,
Wien) mit Eva Adamer-König (Studiengangsleiterin
"Gesundheitsmanagement im Tourismus", FH Joanneum) und Dietmar
Schuster (Abteilung für Sozialpolitik und Gesundheit, WKÖ) über
Rahmenbedingungen, mögliche Geschäftsmodelle und
Entwicklungstendenzen dieses zukunftsträchtigen Zweiges der
Tourismuswirtschaft.

Gesundheitstourismus: Ein Markt mit Zukunft

   In Österreich werden jährlich rund 35 Mrd. Euro, das sind 12% des
BIP, für Gesundheit ausgegeben. Davon entfallen 60% auf die
öffentliche Hand, aber bereits 40% sind private Ausgaben, etwa für
Zusatzversicherungen, Arzneimittel oder Gesundheitsreisen. Laut einer
Studie von Roland Berger wird sich der Gesundheitsmarkt bis 2020 mehr
als verdoppeln. Überdurchschnittliches Wachstum ist in den
Teilbereichen "gesunde Lebensmittel", "Fitness" und
"Gesundheitstourismus" zu erwarten. "Die Nachfrage für
Gesundheitsreisen wird also steigen", so Michael Mair, Gastgeber und
Leiter des Instituts für Tourismus-Management der FHWien. Das ist
eine große Chance für Österreich, denn "wir haben die besten
Voraussetzungen: Ein ausgezeichnetes Gesundheitssystem und Top
Erfahrungen im Tourismus," führt Mair weiter aus.

Glaubwürdigkeit und Vertrauen

   Für Tourismusdestinationen steckt also viel Potential im Bereich
Gesundheitstourismus, gleichzeitig muss aber noch Aufbauarbeit
geleistet werden. Das Angebot ist vorhanden, vielfach fehlen aber
noch marktfähige Produkte und Informationen für potentielle Kunden.
Martin Schaffer warnt allerdings vor unüberlegten Schnellschüssen:
"Nur weil Gesundheitstourismus im Trend liegt, sollte sich eine
Destination nicht dafür entscheiden. Ein begeisterter Bürgermeister
und eine Handvoll engagierter Touristiker sind wichtig, reichen aber
nicht aus. Es braucht die Motivation und das Commitment einer breiten
Basis." Hilfreich sind eine klare, konsequent umgesetzte
Positionierung und ein tragfähiges Netzwerk an Leistungsträgern, denn
"Gesundheit ist ein massiv heikles Thema. Die Gäste kommen, wenn sie
das Gefühl haben, da bin ich gut aufgehoben. Letztendlich geht es
also um Glaubwürdigkeit und Vertrauen", so Schaffer.

Angebote greifbar machen

   Tourismus-Studierende des 5. Semesters Bachelor beschäftigten sich
bereits im Vorfeld intensiv mit dem Thema. In einem Wettbewerb von 6
Kleingruppen wurden Informationskonzepte und Geschäftsmodelle für
Destinationen entwickelt. Die Siegergruppe stellte ihr Konzept beim
Symposium für Gesundheitstourismus an der FHWien vor: Eine
Informationsbroschüre für Endkunden, die Wissenslücken rund um Kur,
Rehabilitation, öffentliche und private Leistungen, Angebote und
Möglichkeiten für Begleitpersonen etc. schließt.

Fotos zum Download unter:
http://www.ots.at/redirect/fhw

Rückfragehinweis:
   Carina BEN ZEITOUN-WEISS
   Presse
   E-Mail: carina.benzeitoun-weiss@fh-wien.ac.at
   Tel: 01/476 77 5730
   Mobil: 0664/80 476 77 38

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TPT0005    2012-02-02/13:51

021351 Feb 12

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