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Gemeinsam gegen das Wirtshaussterben?

Wien (TP/OTS) - Trotz zahlreicher Angebotskooperationen geht auf
dem heimischen Gastronomiemarkt das Wirtshaussterben munter weiter. Höchste Zeit, die wahren Erfolgsparameter der Zusammenarbeit genauer zu beleuchten.

Wirtshäuser sind schon längst keine Einzelkämpfer mehr. "Gemeinsames Auftreten und Vermarkten hat vielen Gastronomiebetrieben nicht nur das Überleben gesichert, sondern auch den Umsatz wesentlich erhöht. Mittlerweile hat sich die Zahl der Angebotskooperationen vervielfacht, der Erfolg bleibt jedoch für zahlreiche Wirtshäuser immer öfters aus", analysiert Peter Grander, Österreichs Jungkoch des Jahres 2006 und seit 2010 Consultant mit Spezialisierung auf Genuss und Kulinarik bei der con.os tourismus.consulting gmbh. Die meisten Gastronomen stellen nun die Frage nach dem Sinn und Zweck einer Angebotskooperation, ganz nach dem Motto "Ich hab doch nichts zu verschenken". Denn Angebotskooperation ist nicht gleich Angebotskooperation. Damit gemeinsame Marketing- und Kommunikationsstrategien Früchte tragen und es sich auch im Geldbörserl rechnet, bedarf es einer Mindestanforderung von umgesetzten Faktoren.

1) Klare gemeinsame Anforderungen und Kriterien

Alle teilnehmenden Betriebe einigen sich auf die notwendigen Basisausstattungen und müssen diese auch langfristig erfüllen. Gleichzeitig muss der vorliegende Kriterienkatalog ständig weiter entwickelt werden. Hier können beispielsweise Punktesysteme oder Farbcodes zum Einsatz kommen. Kriterien gehören gewichtet, z.B. sollte Mitarbeiterfreundlichkeit einen anderen Stellenwert erhalten als das Vorhandensein eines vegetarischen Gerichtes auf der Karte. Alle Kriterien bedürfen einer genauen Ausformulierung und sollten keinen Spielraum zur Eigeninterpretation geben. Nur so kann eine regelmäßige Bewertung als Grundlage zur Weiterentwicklung genutzt werden. Neben den Hardfacts bedarf es ebenso der Überprüfung von Softfacts wie Freundlichkeit oder die Handhabung von Beschwerden. Es gibt internationale Bewertungssysteme die diese Bereiche unverständlicherweise ausschließen und nur die Qualität auf dem Teller bewerten.

2) Einführung von Qualitätssicherungssysteme

Nur die laufende Kontrolle der teilnehmenden Betriebe hebt langfristig die Qualität der gesamten Kooperation. Regelmäßige Expertentests erzielen Anregungen und Verbesserungspotenzial.

3) Kontinuierliche Produktentwicklung / Innovation

Regelmäßige Neuerungen und Produktinnovationen wie z.B. Meterpreise für Kinder oder die Gasttaxi Kooperationen in der Südsteiermark führen zu einer klaren Positionierung. In Tirol bewerben Skihütten, die sich als Weinwirte in Ski/Wandergebieten positionieren, ihr gemeinsames Angebot und Veranstaltungen wie den z.B. Weinskitag.

4) Starke Organisationsstruktur

Nur eine straffe, knappe und hochprofessionelle Organisationsstrukturen unter der Führung starker Mitglieder stellen eine nachhaltige Entwicklung sicher.

5) Effizientes Marketing und Kommunikation

Erst ein effizientes Marketing vermag nach innen die einzelnen Teilnehmer zu integrieren und nach außen durch glaubwürdige und vollständige Kommunikation das nötige Vertrauen herzustellen.

Grander: "Erfolgreiche Angebotskooperationen müssen von den Betrieben gelebt, gewohnte Individualinteressen zurück treten und durch den langfristigen Erfolg in der Gemeinschaft kompensiert werden." Galt früher "dabei sein ist alles", geht es mittlerweile ausschließlich darum, mit unternehmerischer Selektion die Spreu vom Weizen zu trennen und die wirtschaftlich wirkungsvollste Strategie für sich zu entdecken. Es wird einfach nicht mehr ausreichen sich mehrere Gütesiegel an die Eingangstüre zu pappen!

Die con.os tourismus.consulting gmbh, das zweitgrößte Tourismus-Consulting Unternehmen Österreichs, betreut u.a. die Angebotskooperationen "Die Wachauer Qualitätspartner", "Die Mostbarone" und "Die Moststraßenwirte".

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