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Wiener Kaffeehaus-Schanigärten in Gefahr: Erhöhung der Gebrauchsabgabe & nicht erteilte Genehmigungen - BILD

Utl.: Maßlose Erhöhung der Gebrauchsabgabe inakzeptabel - Negative Bewilligungsverfahren - Wien ohne Schanigärten wie ein Weihnachtsmarkt ohne Punschstände

Aussendung mit Bild

BILD zu TP/OTS - Berndt Querfeldt - Obmann der Kaffehäuser Wiens

  • Fotograf: Fotostudio Schuster
  • Fotocredit: WK Wien - Fachgruppe Wien der Kaffeehäuser
  • Ort: Österreich / Wien

   Wien (TP/OTS) - "Die Schanigärten der Kaffeehauptstadt Wien
stellen ein unschätzbares Gut für Wienerinnen, Wiener und Touristen
dar. Den Unternehmern ständig Prügel zwischen die Beine zu werfen,
nur weil sie unsere Stadt im Sommer lebendiger machen möchten, ist
weder verständlich noch akzeptabel", empört sich Berndt Querfeld,
Obmann der Kaffeehäuser Wiens. Seine Verärgerung kommt nicht von
ungefähr. Im Dezember musste man aus der Zeitung erfahren, dass die
Gebrauchsabgabe zur Benutzung des öffentlichen Raums von der Stadt
Wien neu geregelt werden soll. Dies betrifft im Falle der Wiener
Kaffeehäuser die beliebten Kaffeehaus-Schanigärten. Höchst bedenklich
und schlichtweg inakzeptabel, dass die Stadt Wien kein Gespräch mit
der Interessenvertretung suchte. "Über diese Vorgangsweise waren wir
zutiefst betroffen. Die Stadt sollte endlich zu ihren Schanigärten
stehen und sich nicht ständig Gedanken machen wie man dieses Stück
Lebensqualität für alle beschneidet. Wien ohne Schanigärten ist wie
ein Weihnachtsmarkt ohne Punschstände", so Querfeld.

Stehtische im Freien nicht bewilligt

   Wie in vielen anderen europäischen Hauptstädten wäre auch für Wien
eine Ausdehnung der Schanigartensaison von größter Notwendigkeit.
Nicht zuletzt die Nichtraucherbestimmungen machen es immer
notwendiger, den Gästen vor dem Lokal den Genuss der einen oder
anderen Zigarette zu ermöglichen. Daher wäre ein Aufstellen von
Stehtischen und Aschenbechern im Freien für rauchende Gäste ein
dringend benötigtes Service.

   Bei einem Bewilligungsverfahren ist es nun zum Eklat gekommen. So
wurde einem Unternehmer keine Bewilligung erteilt, einen Stehtisch
mit Aschenbecher vor seinem Lokal aufzustellen. "Das Magistrat will
prinzipiell keine Stehtische vor Lokalen genehmigen, angeblich wegen
der Barrierefreiheit. Bei größtem Verständnis und voller Akzeptanz
für das Thema Barrierefreiheit, aber wie sollen unsere Betriebe
überleben, wenn man ihnen jede Möglichkeit nimmt, den Gast
zufriedenzustellen? Mir kommt es wirklich oft so vor, als ob
Unternehmergeist von der Stadt mehr bestraft als belohnt wird. Wenn
man schon Raucher von den Lokalen auf die Straße treibt, dann sollte
man doch zumindest einen Aschenbecher aufstellen dürfen", so
Querfeld.

Barrierefreiheit ja, überbordende Bestimmungen nein

   Das Magistrat hat sich für Schanigärten neue, strengere
Barrierefreiheit-Richtlinien ausgedacht. Damit sind
Umgestaltungsarbeiten, oft Sitzplatzverluste und auch weitere Kosten
verbunden. "Die Wiener Kaffeehäuser freuen sich über alle Gäste und
sind bemüht, jedem Gästewunsch nachzukommen. Wenn jedoch das
Magistrat überzogene Forderungen an die Unternehmer stellt, die nicht
einmal von den Betroffenen dringlich eingefordert werden, fehlt mir
jegliches Verständnis", so Querfeld.

   Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service
sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at

Rückfragehinweis:
   Wirtschaftskammer Wien - Fachgruppe Wien der Kaffeehäuser
   Berndt Querfeld, Fachgruppenobmann
   Tel.: 0664/34 57 232
   Email: berndt.querfeld@landtmann.at
   Web: wko.at/wien/kaffeehaeuser

*** TP-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER
INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.TOURISMUSPRESSE.AT ***

TPT0003    2012-02-16/10:33

161033 Feb 12

TMP0003 0423


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