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Korrektur zu OTS 092: Tourismus in Wien: 2012 bester Jänner mit + 11,5 Prozent

Wien (TP/OTS) - Die Staaten Brasilien, die Vereinigten Arabischen Emirate und Saudi Arabien werden seit November 2010 statistisch gesondert erfasst, nicht wie kolportiert seit Jänner 2010.

Korrigierte Fassung:

Mit 675.000 Nächtigungen, einem Plus von 11,5 Prozent zum vorjährigen Jänner, schließt Wien im ersten Jahresmonat 2012 nahtlos an sein Rekord-Jahresergebnis 2011 an. Zu dessen Nächtigungshöchststand passt auch der nunmehr ausgewertete Netto-Nächtigungsumsatz 2011 der Wiener Hotellerie: Er liegt mit 493 Mio. EURO um 9,4 Prozent über dem von 2010 und übertrifft damit auch das bisher - von der Fußball-EM angekurbelte - umsatzstärkste Jahr 2008. In der Tourismusstatistik sind ab sofort die Wachstumsmärkte Brasilien, Vereinigte Arabische Emirate und Saudi Arabien gesondert dargestellt.

Im heurigen Jänner präsentieren sich sieben von Wiens Top-Ten-Märkten mit zweistelligem Nächtigungszuwachs gegenüber dem Vergleichsmonat 2011. Besonders massiv fielen die Steigerungen bei Japan und Russland aus, gefolgt von den USA, der Schweiz, Österreich, Rumänien und Großbritannien. Gestiegen sind auch die Nächtigungen aus Deutschland und Frankreich, während Italien unter dem Wert von vorigem Jänner blieb (Details siehe Liste unten). Enorm zugelegt haben auch China (+ 69 Prozent) und die Türkei (+ 64 Prozent).

Sämtlichen Hotel-Kategorien brachte das heurige Jänner-Ergebnis zweistellige Nächtigungszuwächse. Bemerkenswert ist die Auslastungsentwicklung, denn sie lag über den Vergleichswerten 2011, obwohl sich Wiens Bettenkapazität von Jänner 2011 auf Jänner 2012 um 3.900 Betten (+ 8 Prozent) erhöht hat. So waren die Betten im heurigen Jänner zu durchschnittlich 39,4 Prozent ausgelastet (1/2011:
38,0 Prozent), was einer durchschnittlichen Zimmerauslastung von rund 49 Prozent entspricht (1/2011: rund 47 Prozent).

Hotellerie-Umsatz 2011 schlägt Rekord aus Fußball-EM-Jahr 2008

Mittlerweile ist auch der Netto-Nächtigungsumsatz der Wiener Hotellerie für das Gesamtjahr 2011 ausgewertet, und sein schon zuvor absehbarer Rekordwert lässt sich nunmehr beziffern: Mit 492.976.000 EURO weist er gegenüber 2010 ein Plus von 9,4 Prozent aus. Damit ist es gelungen, das bisher umsatzstärkste Jahr 2008 (487,4 Mio. EURO), in der die Fußball-EM das Geschäft kräftig ankurbelte, zu übertreffen.

Neu in der Tourismusstatistik: Einzelwerte für Brasilien, Vereinigte Arabische Emirate und Saudi Arabien

Aufgrund des starken Wachstums der Nächtigungen aus Zentral- und Südamerika sowie aus den arabischen Ländern in Asien während der letzten Jahre werden seit November 2010 Brasilien sowie die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) und Saudi Arabien statistisch gesondert erfasst. Damit ist es ab heuer möglich, die Nächtigungs-und Umsatzentwicklung jener Länder genauer zu verfolgen, die den Großteil des Aufkommens aus den beiden zuvor zusammengefassten Großregionen erbringen.

2011 verzeichnete Wien aus Brasilien 80.000 Nächtigungen, das waren 38 Prozent des Aufkommens aus Zentral- und Südamerika. Bei den arabischen Ländern in Asien hatten die VAE mit 62.000 Nächtigungen einen Anteil von 32 Prozent und Saudi Arabien hatte mit 45.000 Nächtigungen einen Anteil von 23 Prozent. Im heurigen Jänner stiegen die Übernachtungen aus Brasilien um 74 Prozent, jene aus den VAE um 60 Prozent und jene aus Saudi Arabien um 43 Prozent. - Ein vielversprechender Auftakt für die weitere Entwicklung 2012.

Detailergebnisse zu Nächtigungen Jänner 2012 und Nächtigungsumsatz 2011:

Herkunftsland Nächtigungen Nächtigungsumsatz netto *) in Euro Jänner Jänner-Dezember 2012 2011 Österreich 151.000 +10% 82.687.000 -4% Deutschland 108.000 +3% 96.889.000 +7% Russland 75.000 +37% 24.066.000 +40% Italien 49.000 -7% 25.939.000 +11% Rumänien 25.000 +10% 10.635.000 +10% USA 22.000 +15% 30.861.000 +4% Großbritannien 18.000 +10% 19.143.000 +10% Schweiz 16.000 +15% 16.134.000 +20% Frankreich 14.000 +5% 14.702.000 +16% Japan 13.000 +40% 13.923.000 +14% Übrige 183.000 157.998.000 alle Länder 675.000 +11,5% 492.976.000 +9,4%

*) ohne Frühstück, Heizungszuschlag, Umsatzsteuer

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