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WKÖ: Tourismus begrüßt Ministerratsbeschluss zur "Auflösungsabgabe neu"

Utl.: Schenner: "Unsere Argumente wurden berücksichtigt"

   Wien (TP/OTS) - "Unsere Argumente betreffend die geplante 110
Euro-Auflösungsabgabe wurden von der Regierung - allen voran von den
zuständigen Bundesministern Reinhold Mitterlehner und Rudolf
Hundstorfer - ernst genommen", zeigt sich Hans Schenner, Obmann der
Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der
Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), anlässlich der heute Dienstag im
Ministerrat beschlossenen "Auflösungsabgabe neu" erleichtert.

   Die im Rahmen des Sparpakets vorgesehene Abgabe hätte ursprünglich
110 Euro bei jeder Auflösung eines Dienstverhältnisses für den
Arbeitgeber vorgesehen, was für saisonabhängige Betriebe der
Wirtschaft, wie die Tourismusbranche, eine unverhältnismäßige
Belastung dargestellt hätte. Die heute abgesegnete Lösung stellt eine
praxistaugliche Einschränkung dar: Sowohl verpflichtende Ferial- und
Berufspraktika als auch befristete Dienstverhältnisse von bis zu
sechs Monaten werden ausgenommen: "Damit wird einerseits die
übermäßige Belastung unserer Saisonbranchen vermieden, andererseits
wird sichergestellt, dass Ausbildungs-Praktika weiter angeboten
werden", so Schenner.

   Der Tourismus-Sprecher bekennt sich ganz klar zu einer
nachhaltigen und ausgewogenen Budgetsanierung, zu der jeder in
Österreich - auch die Tourismuswirtschaft - einen Betrag leisten
müsse. Die ursprünglich geplante Auflösungsabgabe habe aber
österreichweit zu massiven Protesten in der Branche geführt, da sie
im ersten Entwurf völlig an den Gegebenheiten der Saisonbranchen
vorbeiging. Die heute präsentierte Lösung begrüßt Hans Schenner als
guten und richtigen Kompromiss, der gleichzeitig den
Arbeitsplatzmotor Tourismus am Laufen hält. 2010 waren nach Daten des
Instituts für Höhere Studien (IHS) allein im Hotel- und Gastgewerbe
über 400.000 Menschen beschäftigt, von der ganzjährigen
Vollzeitarbeitskraft bis hin zu jobbenden Studenten. "Mein Dank gilt
- stellvertretend für die 90.000 heimischen Tourismus-Betriebe -
neben den Ministern ganz besonders auch den beiden
Tourismusvertretern im Nationalrat, Franz Hörl und Gabriel
Obernosterer, für ihren großen Einsatz in dieser Sache", so Schenner
abschließend.

Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft

   Die Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der
Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) ist die gesetzliche
Interessenvertretung für über 90.000 Tourismusbetriebe aus den
Branchen Gastronomie, Hotellerie, Freizeit- und Sport, Reisebüros,
Kinos, Kultur- und Vergnügungsbetriebe sowie Gesundheitsbetriebe.
Jeder 5. Vollzeitarbeitsplatz in Österreich ist direkt oder indirekt
von Tourismus und Freizeitwirtschaft abhängig. Die Branche
erwirtschaftet eine jährliche Bruttowertschöpfung von rund 42
Milliarden Euro, das sind mehr als 15 Prozent des BIP.

Rückfragehinweis:
   Wirtschaftskammer Österreich, Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft
   Mag. Rainer Ribing
   Tel.: (++43) 0590 900-3567
   rainer.ribing@wko.at
   http://wko.at/bstf

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TPT0006    2012-03-06/11:39

061139 Mär 12

TPK0007 0369


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Wirtschaftskammer Österreich - BS Tourismus & Freizeitwirtschaft Rss

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