Aktueller Channel

TPT0006 | 23.03.2012 | 11:53 | Channel: Personalia

Aussender: ÖHV - Österreichische Hoteliervereinigung


Stichworte: Arbeitsmarkt / Hotelgewerbe / Karriere / Studie / Tourismus / Wirtschaft

Arbeitszeit sinkt, Gehälter steigen

   Wien (TP/OTS) - Von Lohndumping infolge der Arbeitsmarktöffnung
kann keine Rede sein, wie eine aktuelle Auswertung von mehr als
11.000 Gehältern und Arbeitszeiten in der Hotellerie zeigt: Es wird
weniger gearbeitet und mehr verdient. Der Vergleich macht sicher: Die
Hotellerie zahlt viel besser als andere Tourismusbetriebe!

   Eine aktuelle Auswertung von mehr als 11.000 Lohndaten in 255
österreichischen Ferienhotels weist einen Rückgang der Arbeitszeit
und eine Steigerung bei den Gehältern nach - und das von einem
deutlich überdurchschnittlichen Gehalt: Denn während die Gewerkschaft
vida für 2010 einen Durchschnittslohn inklusive Sonderzahlungen im
Tourismus (also inklusive Gastronomie- und Freizeitbetrieben) von
gerade einmal 1.565 Euro brutto angibt, verdienen die Mitarbeiter in
der Hotellerie im Durchschnitt 1.832 Euro.

Hilfskräfte: kein Lohndumping durch Arbeitsmarktöffnung

   Die Arbeitszeit lag im Winter 2011/12 bei durchschnittlich 47,2
Std./Woche, eine leicht rückläufige Tendenz gegenüber 47,5 Stunden im
Vorjahr. Das Lohnniveau der Hilfskräfte ist bei gleichbleibender
Arbeitszeit von rd. 46,9 Std./Woche um 2,1 % gestiegen und zeigt
sich, von wegen Lohndumping, von der Öffnung des Arbeitsmarktes
unbeeindruckt.

Fachkräfte: Bezahlung deutlich über KV

   Die Ist-Löhne für Fachkräfte liegen deutlich über den
kollektivvertraglich vereinbarten Mindestlöhnen: Bei einem Chef de
partie liegt der monatliche Brutto-Lohn bei 2.235 Euro, die
Arbeitszeit bei 49,1 Std./Woche. Der laut Kollektivvertrag
festgelegte Mindest-Bruttolohn liegt bei 2.095 Euro für 50 Std. Somit
verdient ein Chef de partie bei rd. 1 Std. weniger Arbeitszeit pro
Woche als kollektivvertraglich vereinbart pro Monat um 140 Euro oder
6,7% mehr als im kollektivvertraglich vereinbart. Fachlich gut
qualifizierte Empfangs-Mitarbeiter mit Erfahrung erhalten monatlich
2.108 Euro brutto für durchschnittlich 46,6 Std. pro Woche, während
der KV 1.953 Euro brutto pro Monat für 47,5 Stunden pro Woche
vorsieht. Bei Empfangs-Mitarbeitern liegt der Ist-Lohn um 7,9% oder
155 Euro über der Mindestentlohnung laut Kollektivvertrag.

Mehr Arbeit, mehr Geld

   Das Brutto-Lohnniveau in Vorarlberg liegt um 26 % oder 715 Euro
über dem Österreich-Durchschnitt, dafür müssen die
Service-Verantwortlichen um rd. 3 Std. pro Woche mehr.

   Die Lohnbenchmarks der vergangenen Wintersaison basieren auf der
Lohnbenchmark-Auswertung vom Februar 2012. Bei den dargestellten
Ist-Löhnen handelt es sich um Bruttolöhne exkl. Arbeitgeber-Abgaben
vollbeschäftigter Mitarbeiter mit einer Konzentration auf
Wintersportdestinationen. Auf Initiative der Österreichischen
Hoteliervereinigung (ÖHV) wurde 2007 von der Kohl & Partner
Tourismusberatung und dp personal software www.lohnbenchmark.at, eine
österreichweite Plattform zur Ermittlung von Lohnbenchmarks in der
Hotellerie geschaffen. Das professionell aufbereitete Internet-Tool
bietet permanent aktuelle, individuelle und detaillierte
Abfrage-Möglichkeiten für Lohn- und Gehaltsverhandlungen bundesweit
oder nach Region bzw. Bundesland aufgeschlüsselt.

Die Teilnahme an http://www.lohnbenchmark.at zahlt sich aus

   Die Teilnahme an der neuen österreichweiten Plattform bietet viele
Vorteile:
1. Dateneingabe und Abfrage zu jeder Zeit und immer top-aktuell.
2. Professionelle und übersichtliche Aufbereitung der Benchmarks
    für jeden einzelnen bekannten Beruf in der Tourismusbranche.
3. Unmittelbare Abrufbarkeit sämtlicher Benchmarks und
    Sonderauswertungen.
4. Die Löhne und Arbeitszeiten der Mitarbeiter werden auf den
    individuellen Betriebstyp und Standort bezogen und punktgenau
    mit denen aus ähnlich strukturierten Betrieben verglichen.
5. Die Unternehmer erfahren, wo sie stehen, wie weit ihre Löhne von
    denen ihrer Kollegen abweichen.
6. Sie erhalten damit eine professionelle Unterstützung bei den
    jährlichen Lohnverhandlungen, Einstellungsgesprächen und für die
    Mitarbeiterbudgets.

   Die Teilnahme kostet für Mitglieder bzw. Kunden der Projektpartner
169,- Euro (+ USt.) pro Jahr, sonst 212,- Euro (+ USt.). Details dazu
unter http://www.lohnbenchmark.at.

Die Grafiken zur Presseaussendung finden zum Download unter:
   http://www.tourismuspresse.at/redirect/oehv55
   http://www.tourismuspresse.at/redirect/oehv56

Rückfragehinweis:
   Thomas Reisenzahn              Markus Burgsteiner
   Generalsekretär                Kohl & Partner Tourismusberatung GmbH
   Tel.: +43 (0)1 533 09 52       Tel.: +43 (0)4242 21123
   presse@oehv.at                 markus.burgsteiner@kohl.at

*** TP-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER
INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.TOURISMUSPRESSE.AT ***

TPT0006    2012-03-23/11:53

231153 Mär 12

TPK0010 0563


Aussender

ÖHV - Österreichische Hoteliervereinigung Rss

Zur Pressemappe
Feedback
an den Aussender

Geokoordinaten


Themen

Orte


Bitte warten...

Ähnliche Aussendungen