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Arbeitszeit sinkt, Gehälter steigen

Wien (TP/OTS) - Von Lohndumping infolge der Arbeitsmarktöffnung kann keine Rede sein, wie eine aktuelle Auswertung von mehr als 11.000 Gehältern und Arbeitszeiten in der Hotellerie zeigt: Es wird weniger gearbeitet und mehr verdient. Der Vergleich macht sicher: Die Hotellerie zahlt viel besser als andere Tourismusbetriebe!

Eine aktuelle Auswertung von mehr als 11.000 Lohndaten in 255 österreichischen Ferienhotels weist einen Rückgang der Arbeitszeit und eine Steigerung bei den Gehältern nach - und das von einem deutlich überdurchschnittlichen Gehalt: Denn während die Gewerkschaft vida für 2010 einen Durchschnittslohn inklusive Sonderzahlungen im Tourismus (also inklusive Gastronomie- und Freizeitbetrieben) von gerade einmal 1.565 Euro brutto angibt, verdienen die Mitarbeiter in der Hotellerie im Durchschnitt 1.832 Euro.

Hilfskräfte: kein Lohndumping durch Arbeitsmarktöffnung

Die Arbeitszeit lag im Winter 2011/12 bei durchschnittlich 47,2 Std./Woche, eine leicht rückläufige Tendenz gegenüber 47,5 Stunden im Vorjahr. Das Lohnniveau der Hilfskräfte ist bei gleichbleibender Arbeitszeit von rd. 46,9 Std./Woche um 2,1 % gestiegen und zeigt sich, von wegen Lohndumping, von der Öffnung des Arbeitsmarktes unbeeindruckt.

Fachkräfte: Bezahlung deutlich über KV

Die Ist-Löhne für Fachkräfte liegen deutlich über den kollektivvertraglich vereinbarten Mindestlöhnen: Bei einem Chef de partie liegt der monatliche Brutto-Lohn bei 2.235 Euro, die Arbeitszeit bei 49,1 Std./Woche. Der laut Kollektivvertrag festgelegte Mindest-Bruttolohn liegt bei 2.095 Euro für 50 Std. Somit verdient ein Chef de partie bei rd. 1 Std. weniger Arbeitszeit pro Woche als kollektivvertraglich vereinbart pro Monat um 140 Euro oder 6,7% mehr als im kollektivvertraglich vereinbart. Fachlich gut qualifizierte Empfangs-Mitarbeiter mit Erfahrung erhalten monatlich 2.108 Euro brutto für durchschnittlich 46,6 Std. pro Woche, während der KV 1.953 Euro brutto pro Monat für 47,5 Stunden pro Woche vorsieht. Bei Empfangs-Mitarbeitern liegt der Ist-Lohn um 7,9% oder 155 Euro über der Mindestentlohnung laut Kollektivvertrag.

Mehr Arbeit, mehr Geld

Das Brutto-Lohnniveau in Vorarlberg liegt um 26 % oder 715 Euro über dem Österreich-Durchschnitt, dafür müssen die Service-Verantwortlichen um rd. 3 Std. pro Woche mehr.

Die Lohnbenchmarks der vergangenen Wintersaison basieren auf der Lohnbenchmark-Auswertung vom Februar 2012. Bei den dargestellten Ist-Löhnen handelt es sich um Bruttolöhne exkl. Arbeitgeber-Abgaben vollbeschäftigter Mitarbeiter mit einer Konzentration auf Wintersportdestinationen. Auf Initiative der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV) wurde 2007 von der Kohl & Partner Tourismusberatung und dp personal software www.lohnbenchmark.at, eine österreichweite Plattform zur Ermittlung von Lohnbenchmarks in der Hotellerie geschaffen. Das professionell aufbereitete Internet-Tool bietet permanent aktuelle, individuelle und detaillierte Abfrage-Möglichkeiten für Lohn- und Gehaltsverhandlungen bundesweit oder nach Region bzw. Bundesland aufgeschlüsselt.

Die Teilnahme an http://www.lohnbenchmark.at zahlt sich aus

Die Teilnahme an der neuen österreichweiten Plattform bietet viele Vorteile:
1. Dateneingabe und Abfrage zu jeder Zeit und immer top-aktuell.
2. Professionelle und übersichtliche Aufbereitung der Benchmarks für jeden einzelnen bekannten Beruf in der Tourismusbranche.
3. Unmittelbare Abrufbarkeit sämtlicher Benchmarks und Sonderauswertungen.
4. Die Löhne und Arbeitszeiten der Mitarbeiter werden auf den individuellen Betriebstyp und Standort bezogen und punktgenau mit denen aus ähnlich strukturierten Betrieben verglichen.
5. Die Unternehmer erfahren, wo sie stehen, wie weit ihre Löhne von denen ihrer Kollegen abweichen.
6. Sie erhalten damit eine professionelle Unterstützung bei den jährlichen Lohnverhandlungen, Einstellungsgesprächen und für die Mitarbeiterbudgets.

Die Teilnahme kostet für Mitglieder bzw. Kunden der Projektpartner 169,- Euro (+ USt.) pro Jahr, sonst 212,- Euro (+ USt.). Details dazu unter http://www.lohnbenchmark.at.

Die Grafiken zur Presseaussendung finden zum Download unter:
http://www.tourismuspresse.at/redirect/oehv55
http://www.tourismuspresse.at/redirect/oehv56

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