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WKÖ-Schenner: Tourismus als Arbeitgeber nicht schlechtreden - BILD

Utl.: Ein Jahr nach Arbeitsmarktöffnung: Stabilität am touristischen Arbeitsmarkt gesichert

Aussendung mit Bild

BILD zu TP/OTS - Dominik Walch (IHS), Hans Schenner (WKÖ-Bundesspartenobmann Tourismus und Freizeitwirtschaft).

  • Fotograf: WKÖ
  • Fotocredit: WKÖ
  • Ort: Österreich / St. Anton

   Wien (TP/OTS) - "Wer den Tourismus als Arbeitgeber schlechtredet,
hat die speziellen Strukturen, die unseren Arbeitsmarkt ausmachen,
einfach nicht verstanden. Unsere Arbeitszeit orientiert sich nunmal
an der Freizeit unserer Gäste", unterstrich Hans Schenner, Obmann der
Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der
Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), am Donnerstagabend vor
Journalisten in St. Anton am Arlberg, die spezielle Situation des
touristischen Arbeitsmarktes. Nur ein ausgewogenes Verhältnis von
ganzjähriger Kernbelegschaft, saisonalen Arbeitskräften und
Randbelegschaft sichert die Stabilität der Branche. Damit können auch
die größten Herausforderungen im Hotel- und Gastgewerbe, nämlich
Nachfrageschwankungen aufgrund von Saisonalität und
Arbeitszeitspitzen, gemeistert werden, stellten Schenner und der
Arbeitsmarkt-Experte Dominik Walch vom Institut für Höhere Studien
(IHS) fest.

IHS-Zahlen belegen: Tourismus ist und bleibt Jobmotor über die
Branche hinaus

   Die Arbeitsmarktöffnung vom 1. Mai 2011 habe keine negativen
Auswirkungen für inländische Arbeitskräfte mit sich gebracht - weder
beim Arbeitsmarktstatus noch bei den Beschäftigungsmöglichkeiten,
bilanzierte der WKÖ-Tourismus-Sprecher. Aktuelle Zahlen des
Arbeitsmarkt Monitoring Tourismus des IHS im Auftrag der WKÖ zeigen
eine dynamische Entwicklung des touristischen Arbeitsmarktes. Demnach
haben die  Beschäftigungsverhältnisse (inklusive geringfügig
Beschäftigter) in der Hotellerie und Gastronomie von 2010 auf 2011 um
7.791 auf insgesamt 234.098 zugelegt. "Damit beweist der Tourismus
einmal mehr seine Bedeutung als Job-Motor über die Branche hinaus",
betonte Schenner.

   Sowohl bei den Arbeitskräften aus den acht "neuen" EU-Ländern
(plus 16.036) als auch bei den inländischen Arbeitskräften (plus
2.642) gab es 2011 im Vergleich zu 2010 kräftige Zuwächse. Umgelegt
auf das Arbeitsvolumen (Ganzjahresanmeldeäquivalente), bedeutet dies
einen Anstieg von 5.407 bzw. 1.190 ganzjähriger
Beschäftigungsverhältnisse. "Diese Zahlen belegen, dass es zu einer
qualitativen Verbesserung des Arbeitsmarktstatus der inländischen
Arbeitskräfte gekommen ist. Ihr Anteil an Ganzjahres-Arbeitsplätzen
ist im Verhältnis wesentlich höher als jener der Arbeitskräfte aus
den neuen EU-Ländern", erklärte IHS-Experte Walch. Gleichzeitig
konnte durch die Öffnung des Arbeitsmarktes die für die Branche so
wichtige Randbelegschaft aufgestockt werden. Diese trage wesentlich
zur Absicherung der Vollzeitarbeitsplätze bei, so Walch. "Ein
Spitzenkoch kann ohne seine Küchengehilfen einfach nicht existieren.
Genauso wenig sind Großveranstaltungen oder traditionelle Feste ohne
ausreichende Randbelegschaft (Servicehilfen, Studenten etc.)
durchführbar", brachte es Schenner abschließend auf den Punkt.

Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der WKÖ

   Die Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der
Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) ist die gesetzliche
Interessenvertretung für über 90.000 Tourismusbetriebe aus den
Branchen Gastronomie, Hotellerie, Freizeit- und Sport, Reisebüros,
Kinos, Kultur- und Vergnügungsbetriebe sowie Gesundheitsbetriebe.
Jeder 5. Vollzeitarbeitsplatz in Österreich ist direkt oder indirekt
von Tourismus und Freizeitwirtschaft abhängig. Die Branche
erwirtschaftet eine jährliche Bruttowertschöpfung von rund 42
Milliarden Euro, das sind mehr als 15 Prozent des BIP.

   Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service
sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at

Rückfragehinweis:
   Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft
   Mag. Maria Aigner
   Telefon: +43 (0)5 90 900 3582
   E-Mail: maria.aigner@wko.at
   Internet: http://wko.at/bstf

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TPT0003    2012-04-13/09:29

130929 Apr 12

TPK0003 0450


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Wirtschaftskammer Österreich - BS Tourismus & Freizeitwirtschaft Rss

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