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Steigende Steuerbelastungen für die Wiener Hotellerie: "Wie lange können wir uns das noch leisten?"

Wien (TP/OTS) - Mit stetig steigenden Nächtigungszahlen und Umsätzen der Wiener Tourismusbetriebe erhöht die Stadtregierung auch die Höhe der Mehrbelastungen. Verkannt wird dabei die Tatsache, dass der wachsende Umsatz unter anderem auch auf die steigende Zahl der konkurrierenden Betriebe zurückzuführen ist. Manfred Mayer, Alleinvorstand der ARCOTEL Hotel AG, stellt die Frage: "Wie lange können wir uns diese Mehrbelastungen noch leisten?"

Durch das Valorisierungsgesetz, das jährlich die automatische Anhebung der Kommunalgebühren vorsieht, die Erhöhung der Ortstaxe in Wien und die Verdreifachung der europaweit einzigartigen U-Bahnsteuer werden die Wiener Tourismusbetriebe spätestens ab 2013 mit erheblichen Mehrbelastungen zu kämpfen haben. "Interessant wäre dabei eine Aufstellung bzw. ein Konzept, wofür die Einnahmen aus der Abgabenerhöhung verwendet werden. Meiner Meinung nach sollten diese Vorgänge transparent gestaltet werden. Es sollte einen Bericht der Stadtregierung geben, in dem Monat für Monat die Ausgaben und der Nutzen für den Wiener Tourismus belegt werden. Pressemeldungen über erhöhte Nächtigungszahlen sind mir zu wenig!", ergänzt Manfred Mayer.

Obwohl der Tourismus mit mehr als 180.000 Beschäftigten ein besonders wichtiger Wirtschaftsfaktor für Österreich ist, belastet die Wiener Stadtregierung die Sparte mit Abgabenerhöhung. Im Hinblick auf die wachsende internationale Konkurrenz wäre aber genau das Gegenteil, die Senkung der Lohnnebenkosten und des Mehrwertsteuersatzes, wie in Deutschland, eher zielführend. Denn als Konsequenz müssten die Hoteliers entweder bei den Arbeitnehmern einsparen oder die Kosten auf die Gäste übertragen. "Ich denke beide Optionen wären keine ideale Lösung für Wien", so Manfred Mayer.

http://www.arcotelhotels.com

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