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TPT0002 | 19.04.2012 | 10:00 | Channel: Tourismuswirtschaft

Aussender: ÖHV - Österreichische Hoteliervereinigung


Stichworte: Banken / Finanzen / Hotelgewerbe / Tourismus / Wirtschaft

Hypo Salzburg und GFB präsentieren innovative Finanzierung: Alternative zu Fremdkapital für die Hotellerie

   Zell am See/Salzburg (TP/OTS) - Eine innovative Tourismusanleihe
von Hypo Salzburg und der renommierten Tourismusberatung GFB& Partner
bietet eine attraktive Alternative zu teuren Krediten. ÖHV-Präsident
Schellhorn sieht die Möglichkeit, das Modell um eine Bundeshaftung
auszuweiten.

   "Für eine Branche mit starkem Gewicht auf Fremdfinanzierung ist
der Zugang zu Krediten entscheidend. Die sich abzeichnenden
finanziellen Rahmenbedingungen geben jedoch Anlass zu Sorge."

Österreichische Hotel- und Tourismusbank, 9. Jänner 2012

   Mehr als 3 Mrd. Euro Investitionen in der Hotellerie und in Summe
mehr als 5 Mrd. Euro im Tourismus schaffen Tausende Arbeitsplätze.
Doch steigende Finanzierungskosten durch Basel III und hohe
Aufschläge trotz sinkender Leitzinsen verleiden vielen Unternehmern
das Investieren, erklärt Sepp Schellhorn, Präsident der
Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV). "Der scharfe
Preiswettbewerb auf der einen Seite und die steigenden Gästeansprüche
sowie die immer höhere Mitarbeiter- und Werbekosten auf der anderen
Seite erschweren die Lage der Hotellerie zunehmend. Um im
internationalen Wettbewerb zu bestehen, braucht die Branche günstige
Finanzierungsmöglichkeiten."

Wirtschaftsmotor braucht Finanzierungs-Alternativen

   Wie Daten der Österreichischen Hotel- und Tourismusbank  (ÖHT)
zeigen, profitieren Kreditnehmer von sinkenden Leitzinssätzen nicht,
zumal die Banken dann die Aufschläge erhöhen. Die Differenz zwischen
Leitzins und effektiver Belastung für den Kreditnehmer bleibt der
Bank. Die ÖHV setzt daher ihren Kurs fort und forciert Alternativen,
um die Unabhängigkeit der Betriebe zu stärken: "Das haben wir mit dem
Bankencheck getan, das tun wir bei den Online-Buchungen. Jetzt setzen
wird das bei den Finanzierungsformen fort", so Schellhorn bei der
Präsentation eines innovativen Finanzierungsmodells von Hypo Salzburg
und GFB & Partner Unternehmensberatung.

Hier finden Sie die Grafik dazu zum Download:
http://www.tourismuspresse.at/redirect/oehv111

Tourismusanleihe für Top-Betriebe zu Top-Konditionen

   Ist die Finanzierung der österreichischen Hotellerie traditionelle
äußerst Fremdkapital-lastig, setzen GFB und Hypo Salzburg auf die
Annäherung an Kapitalmarkt-Instrumente: Die Hypo Salzburg emittiert
eine Tourismusanleihe, die den Investoren attraktive Erträge bei
ausgewiesener Sicherheit garantiert. Gewährleistet werden kann dies
aufgrund der hohen Bonität ausgesuchter regionaler Tourismusbetriebe:
"Investiert werden die Mittel zunächst in die Top-Betriebe", erklärt
Mag. Roland Haslauer, MBA, geschäftsführender Gesellschafter der GFB
& Partner Unternehmensberatung. Den Betrieben biete die
Tourismusanleihe die derzeit attraktivste Finanzierungsform im ganzen
Land: "Grundlage der Bonität sind der Unternehmer und sein
erfolgreiches Geschäftskonzept. Traditionelle Sicherheiten werden
dadurch entlastet. Die Finanzierungskosten orientieren sich an der
Untergrenze der derzeit am Markt befindlichen Produkte. Ein fester
Zinssatz bietet Sicherheit über die fixierte Laufzeit von acht
Jahren. Zusätzlich wird die Liquidität durch  Endfälligkeit massiv
entlastet."

Vertrauen als Geschäftsgrundlage

   Ein Konzept, das beiden Seiten Sicherheit bietet - eine Qualität,
die verstärkt nachgefragt wird nach den massiven Irritationen auf dem
Kapitalmarkt in den vergangenen Jahren, so KR Mag. Dr. Günther
Ramusch, Vorsitzender-Stv. des Vorstands: "Das Vertrauen in bekannte
Qualitätsbetriebe ist eine neue, nicht messbare Dimension, die unsere
Partner in dieses Finanzierungsmodell einbringen. Aber zusätzlich zur
Bonität ausgesuchter Top-Hotels und der Hypo Salzburg soll noch ein
Haftungsfonds den Investoren Sicherheiten bieten." Die Hypo Salzburg
bringt mehr als 100 Jahre Emissionserfahrung und - mit einem Anteil
von 28 % von Tourismusfinanzierungen am gesamten Kommerzkreditvolumen
- auch explizite Branchenexpertise ein. Eine Bundeshaftung würde das
Angebot abrunden: "Volkswirtschaftlich gesehen wäre das ein
Investitionsturbo. Wir haben dem Herrn Bundesminister unser Konzept
übermittelt und setzen auf sein Engagement und seine
Branchenkenntnis."

Schwierige Finanzierungssituation

   Dr. Wilfried Holleis, Eigentümer der internationalen
Holleis-Hotelgruppe, Hotelier des Jahres 2011 und Mastermind des
ÖHV-Bankenchecks, war federführend in die Konzeption der Anleihe
eingebunden und hat den Prototyp getestet: "Selbst die besten Hotels
finden nur schwer Finanzierungen zu akzeptablen Konditionen - obwohl
es keinen Grund dafür gibt", erklärt Holleis. Eine
Mitgliederbefragung der ÖHV, also durchwegs Top-Betriebe, ergibt
denselben Befund: Die Finanzierung, so ein großer Teil der
Unternehmer, werde schwieriger. "Daher haben wir das Heft in die Hand
genommen und ein Modell entwickelt, das eigentlich auf der Hand
liegt. Und es hat hervorragend funktioniert. GFB und Hypo Salzburg
haben das Projekt noch weiterentwickelt und zur Marktreife gebracht.
Jetzt kann es an den Start", so Holleis.

Hier finden Sie die Grafik dazu zum Download:
http://www.tourismuspresse.at/redirect/oehv210

   Die ÖHV gestaltet als freiwillige und parteiunabhängige
Interessenvertretung der führenden Hotellerie durch Lobbying die
Rahmenbedingungen für modernes Unternehmertum. Mehr als 1.200
Mitgliedsbetriebe nutzen operative Dienstleistungen in Marketing und
Weiterbildung genauso wie ihren Vorsprung durch Innovation und
Vernetzung. Mit rund 152.000 Betten - das entspricht zwei Drittel der
Kapazität in der 4- bis 5-Sterne-Superior-Hotellerie - und mehr als
40.000 Mitarbeitern erwirtschaften die ÖHV-Mitglieder einen
Gesamtumsatz von rund 3 Mrd. Euro. Die Tourismus- und
Freizeitwirtschaft generierte als Österreichs Wirtschaftsmotor 2010
über direkte und indirekte Wertschöpfung 15,1 % des BIP und jeden 5.
Vollarbeitsplatz.

Weitere Pressemeldungen und Bildmaterial finden Sie unter
www.oehv.at/presse

Rückfragehinweis:
   Mag. Roland Haslauer MBA        
   GFB & Partner Unternehmensberatung          
   5700 Zell am See, Karl-Vogt-Str. 65    
   Tel.: +43 (0) 6542/7 24 95 - 120  
   e-mail: office@gfb-partner.at    

   Dr. Günther Ramusch
   Hypo Salzburg
   5020 Salzburg, Residenzplatz 7
   Tel.: +43 (0) 662/8046 - 3020
   e-mail: guenther.ramusch@hyposalzburg.at

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