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Hypo Salzburg und GFB präsentieren innovative Finanzierung: Alternative zu Fremdkapital für die Hotellerie

Zell am See/Salzburg (TP/OTS) - Eine innovative Tourismusanleihe
von Hypo Salzburg und der renommierten Tourismusberatung GFB& Partner bietet eine attraktive Alternative zu teuren Krediten. ÖHV-Präsident Schellhorn sieht die Möglichkeit, das Modell um eine Bundeshaftung auszuweiten.

"Für eine Branche mit starkem Gewicht auf Fremdfinanzierung ist der Zugang zu Krediten entscheidend. Die sich abzeichnenden finanziellen Rahmenbedingungen geben jedoch Anlass zu Sorge."

Österreichische Hotel- und Tourismusbank, 9. Jänner 2012

Mehr als 3 Mrd. Euro Investitionen in der Hotellerie und in Summe mehr als 5 Mrd. Euro im Tourismus schaffen Tausende Arbeitsplätze. Doch steigende Finanzierungskosten durch Basel III und hohe Aufschläge trotz sinkender Leitzinsen verleiden vielen Unternehmern das Investieren, erklärt Sepp Schellhorn, Präsident der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV). "Der scharfe Preiswettbewerb auf der einen Seite und die steigenden Gästeansprüche sowie die immer höhere Mitarbeiter- und Werbekosten auf der anderen Seite erschweren die Lage der Hotellerie zunehmend. Um im internationalen Wettbewerb zu bestehen, braucht die Branche günstige Finanzierungsmöglichkeiten."

Wirtschaftsmotor braucht Finanzierungs-Alternativen

Wie Daten der Österreichischen Hotel- und Tourismusbank (ÖHT) zeigen, profitieren Kreditnehmer von sinkenden Leitzinssätzen nicht, zumal die Banken dann die Aufschläge erhöhen. Die Differenz zwischen Leitzins und effektiver Belastung für den Kreditnehmer bleibt der Bank. Die ÖHV setzt daher ihren Kurs fort und forciert Alternativen, um die Unabhängigkeit der Betriebe zu stärken: "Das haben wir mit dem Bankencheck getan, das tun wir bei den Online-Buchungen. Jetzt setzen wird das bei den Finanzierungsformen fort", so Schellhorn bei der Präsentation eines innovativen Finanzierungsmodells von Hypo Salzburg und GFB & Partner Unternehmensberatung.

Hier finden Sie die Grafik dazu zum Download:
http://www.tourismuspresse.at/redirect/oehv111

Tourismusanleihe für Top-Betriebe zu Top-Konditionen

Ist die Finanzierung der österreichischen Hotellerie traditionelle äußerst Fremdkapital-lastig, setzen GFB und Hypo Salzburg auf die Annäherung an Kapitalmarkt-Instrumente: Die Hypo Salzburg emittiert eine Tourismusanleihe, die den Investoren attraktive Erträge bei ausgewiesener Sicherheit garantiert. Gewährleistet werden kann dies aufgrund der hohen Bonität ausgesuchter regionaler Tourismusbetriebe:
"Investiert werden die Mittel zunächst in die Top-Betriebe", erklärt Mag. Roland Haslauer, MBA, geschäftsführender Gesellschafter der GFB & Partner Unternehmensberatung. Den Betrieben biete die Tourismusanleihe die derzeit attraktivste Finanzierungsform im ganzen Land: "Grundlage der Bonität sind der Unternehmer und sein erfolgreiches Geschäftskonzept. Traditionelle Sicherheiten werden dadurch entlastet. Die Finanzierungskosten orientieren sich an der Untergrenze der derzeit am Markt befindlichen Produkte. Ein fester Zinssatz bietet Sicherheit über die fixierte Laufzeit von acht Jahren. Zusätzlich wird die Liquidität durch Endfälligkeit massiv entlastet."

Vertrauen als Geschäftsgrundlage

Ein Konzept, das beiden Seiten Sicherheit bietet - eine Qualität, die verstärkt nachgefragt wird nach den massiven Irritationen auf dem Kapitalmarkt in den vergangenen Jahren, so KR Mag. Dr. Günther Ramusch, Vorsitzender-Stv. des Vorstands: "Das Vertrauen in bekannte Qualitätsbetriebe ist eine neue, nicht messbare Dimension, die unsere Partner in dieses Finanzierungsmodell einbringen. Aber zusätzlich zur Bonität ausgesuchter Top-Hotels und der Hypo Salzburg soll noch ein Haftungsfonds den Investoren Sicherheiten bieten." Die Hypo Salzburg bringt mehr als 100 Jahre Emissionserfahrung und - mit einem Anteil von 28 % von Tourismusfinanzierungen am gesamten Kommerzkreditvolumen - auch explizite Branchenexpertise ein. Eine Bundeshaftung würde das Angebot abrunden: "Volkswirtschaftlich gesehen wäre das ein Investitionsturbo. Wir haben dem Herrn Bundesminister unser Konzept übermittelt und setzen auf sein Engagement und seine Branchenkenntnis."

Schwierige Finanzierungssituation

Dr. Wilfried Holleis, Eigentümer der internationalen Holleis-Hotelgruppe, Hotelier des Jahres 2011 und Mastermind des ÖHV-Bankenchecks, war federführend in die Konzeption der Anleihe eingebunden und hat den Prototyp getestet: "Selbst die besten Hotels finden nur schwer Finanzierungen zu akzeptablen Konditionen - obwohl es keinen Grund dafür gibt", erklärt Holleis. Eine Mitgliederbefragung der ÖHV, also durchwegs Top-Betriebe, ergibt denselben Befund: Die Finanzierung, so ein großer Teil der Unternehmer, werde schwieriger. "Daher haben wir das Heft in die Hand genommen und ein Modell entwickelt, das eigentlich auf der Hand liegt. Und es hat hervorragend funktioniert. GFB und Hypo Salzburg haben das Projekt noch weiterentwickelt und zur Marktreife gebracht. Jetzt kann es an den Start", so Holleis.

Hier finden Sie die Grafik dazu zum Download:
http://www.tourismuspresse.at/redirect/oehv210

Die ÖHV gestaltet als freiwillige und parteiunabhängige Interessenvertretung der führenden Hotellerie durch Lobbying die Rahmenbedingungen für modernes Unternehmertum. Mehr als 1.200 Mitgliedsbetriebe nutzen operative Dienstleistungen in Marketing und Weiterbildung genauso wie ihren Vorsprung durch Innovation und Vernetzung. Mit rund 152.000 Betten - das entspricht zwei Drittel der Kapazität in der 4- bis 5-Sterne-Superior-Hotellerie - und mehr als 40.000 Mitarbeitern erwirtschaften die ÖHV-Mitglieder einen Gesamtumsatz von rund 3 Mrd. Euro. Die Tourismus- und Freizeitwirtschaft generierte als Österreichs Wirtschaftsmotor 2010 über direkte und indirekte Wertschöpfung 15,1 % des BIP und jeden 5. Vollarbeitsplatz.

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