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Erfolgreiches Geschäftsjahr 2011: Verkehrsbüro Group gelang mit bedeutenden Expansionsschritten weiterer Sprung nach vorne

Wien (TP/OTS) - Führende Position in allen drei Geschäftsfeldern -Hotellerie,
Leisure Touristik und Business Touristik - stark ausgebaut
- Konzernumsatz nach IFRS stieg um 10,0 Prozent auf 851,5 Mio. Euro - Bestes Konzernergebnis vor Steuern seit Finanzkrise: Steigerung auf 15,1 Mio. Euro
- Hotellerie und Business Touristik wuchsen zweistellig bei Umsatz und Ergebnis
- 1. Quartal 2012: Konzernumsatz plus 13,9 Prozent auf 200,5 Mio. Euro

"Wir blicken auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück, das geprägt war von einer deutlichen Erweiterung der Gruppe durch wichtige Expansionsschritte und deren Integration im Konzern. Wir konnten uns 2011 noch besser aufstellen und unsere führende Position in allen drei operativen Geschäftsbereichen signifikant ausbauen", zieht Mag. Harald Nograsek, Generaldirektor der Verkehrsbüro Group, zufrieden Bilanz. "Wir haben den Wachstumskurs der Vorjahre fortgesetzt und eine Umsatzerhöhung um 10,0 Prozent auf 851,5 Mio. Euro erzielt bei einem gleichzeitigen Anstieg des Ergebnisses vor Steuern um 4,9 Prozent auf 15,1 Mio. Euro - trotz wirtschaftlich herausfordernden Umfelds, das zudem von Unruhen und Naturkatastrophen in wichtigen touristischen Destinationen massiv
belastet war.

Der Bereich Leisure Touristik trug mit 54,6 Prozent zum Konzernergebnis bei, die Hotellerie mit beinahe einem Drittel (30,1 Prozent) und Business Touristik mit 15,3 Prozent. Inklusive Managementhotels erwirtschaftete die Verkehrsbüro Group einen Konzernumsatz von 873,2 Mio. Euro im Vergleich zu 801,4 Mio. Euro im Jahr 2010 (plus 9,0 Prozent).

Mit der Akquisition der American Express Reisebüro GmbH 2011 in Österreich wurde der Geschäftsbereich Business Touristik massiv aufgewertet und Teil eines weltweiten Netzwerks. Die Übernahme der Palais Events Veranstaltungen GmbH mit einzigartigen Veranstaltungsflächen im Zentrum Wiens unterstützt den Hotelbereich bei MICE. Mit der Übernahme von 76 Prozent an der neu gegründeten Jumbo Touristik GmbH wurde das Veranstaltergeschäft ausgebaut.

I. Detailentwicklung im Geschäftsbereich Hotellerie 2011

Der Geschäftsbereich Hotellerie konnte sich 2011 in einem wettbewerbsintensiven Marktumfeld erfolgreich behaupten. Die Umsätze erhöhten sich um 11,7 Prozent auf 146,2 Mio. Euro (inkl. Management-Hotels) im Vergleich zu 2010. Trotz höherer Aufwendungen aufgrund der Hotelzugänge stieg das Ergebnis vor Steuern um 22,5 Prozent auf 4,9 Mio. Euro.

Diese Entwicklung beruhte auf der erstmaligen Einbeziehung der Palais Events sowie der Eröffnung von zwei neuen Austria Trend Hotels (plus 1.094 Betten) und der ersten beiden Motel One (1.021 Betten) in Österreich betrieben im Joint Venture. Gleichzeitig stieg die Auslastung um 1,4 PP auf 67,2 Prozent, der durchschnittliche Zimmerpreis um 3,5 Prozent und der RevPar um 5,8 Prozent. Die Kapazität der 34 Hotels - davon 19 in Wien - betrug per Ende 2011 insgesamt 11.470 Betten (plus 11,0 Prozent).

II. Detailentwicklung im Geschäftsbereich Leisure Touristik 2011

Trotz Arabischen Frühlings, Griechenlandkrise und Naturkatastrophen konnte der Bereich Leisure Touristik 2011 einen Umsatz von 566,1 Mio. Euro und damit ein leichtes Plus von 1,2 Prozent generieren. Insgesamt verbuchte die Verkehrsbüro Group im Bereich Leisure Touristik 2011 rund 1,73 Mio. Passagiere (2010: 1,72 Mio. Passagiere). Die neu gegründete Jumbo Touristik lieferte erstmals einen Beitrag zum Reiseveranstaltergeschäft (ab Q4 2011). Der Fokus auf höherwertige Reisen steigerte in den 119 Ruefa Reisebüros den Umsatz pro Buchung. Eurotours konnte nach einem Wachstumsschub 2010 im Jahr 2011 ein leichtes Gästeplus (auf insgesamt 1,227 Mio.) generieren mit positiver Entwicklung der Gästezahlen aus der Schweiz, Österreich und CEE, weniger Gäste kamen aus den Niederlanden und Großbritannien.

Weit mehr als die Hälfte des Leisure-Touristik-Umsatzes (51 Prozent) entfiel auf die Reisebüros, beinahe ein Viertel auf den Direktvertrieb (23 Prozent), 17 Prozent auf den Incoming-Tourismus und 9 Prozent auf das Reiseveranstaltergeschäft. Damit waren die Reisebüros weiterhin die stärkste Vertriebsschiene, der Direktvertrieb gewann jedoch weiter an Bedeutung vor allem durch die erfolgreiche Kooperation mit Hofer/Aldi.

Das Ergebnis vor Steuern betrug 8,9 Mio. Euro. Insgesamt ergab sich ein Rückgang von 8,3 Prozent, bedingt durch Belastungen aus touristischen Krisen, Integrationskosten für Jumbo und Mehraufwendungen für zukünftige Wachstumsvorhaben vorwiegend durch eine Mitarbeiteraufstockung bei Eurotours.

2011 kam es zu einer Verschiebung der Reiseströme: Spanien baute 2011 nach einem Anstieg von 10,7 % auf 13,3 % aller Ruefa Reisen die führende Position aus. Italien löste mit 11,2 % (VJ: 6,8 %) Griechenland, auf das 10,9 % (VJ: 10,1 %) aller Reisen entfallen, vom 2. Rang ab. Die Türkei verzeichnete einen Anstieg von 9,0 % auf 9,9 %, Kroatien von 2,5 % auf 5,8 % und Ägypten einen Rückgang von 8,4 % auf 5,7 %.

III. Detailentwicklung im Geschäftsbereich Business Touristik 2011

Während in den Vorjahren die Wirtschafts- und Finanzkrise ihre Spuren hinterlassen hatte, konnte der Bereich Business Touristik mit Geschäftsreisen 2011 eine deutliche Umsatzerhöhung durch gestiegene Ticketverkäufe und -preise und großteils durch die Akquisition von AX Travel Management (ab 2. HJ 2011) erzielen. Der Umsatz erhöhte sich um signifikante 32,8 Prozent auf 151,8 Mio. Euro. Die Anzahl der Passagiere stieg um 36,0 Prozent auf 272.000. Austropa Interconvention trug mit 40 abgewickelten Kongressen und 120 Firmenveranstaltungen zur ausgezeichneten Entwicklung bei.

Das Ergebnis vor Steuern stieg trotz Integrationskosten des Zukaufs und unterstützt durch Effizienzsteigerungen aufgrund der Aufrüstung und Modernisierung der IT-Systeme um
20,7 Prozent auf 2,5 Mio. Euro.

IV. Ausblick auf das Geschäftsjahr 2012

Trotz Konjunkturschwäche ist die Verkehrsbüro Group gut ins Jahr 2012 gestartet. Im ersten Quartal 2012 konnte der Konzernumsatz um 13,9 Prozent auf 200,5 Mio. Euro gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres gesteigert werden.

Mag. Harald Nograsek: "Nach einem Jahr der Expansion und Integration werden wir das Potenzial in allen unseren Geschäftsfeldern voll ausschöpfen. Für 2012 peilt die Verkehrsbüro Group einen Konzernumsatz von rd. 900 Mio. Euro an." Dies setzt voraus, dass es zu keiner deutlichen Verschlechterung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und keiner dramatischen Entwicklung bei den Kosten aus touristischen Krisen kommt. Mit Blick auf die Situation auf den europäischen Märkten erwartet der Konzern allenfalls punktuell stagnierende Umsätze infolge des gebremsten Konsums.

V. Kennzahlen 2011

Verkehrsbüro Group gesamt (IFRS) 2011 2010 Veränderung in % Konzernumsatz in Mio EUR 851,5 774,2 10,0 (ohne Managementhotels) Konzernergebnis vor Steuern in Mio EUR 15,1 14,4 4,9 Bilanzsumme in Mio EUR 257,4 248,3 3,7 Eigenkapital in Mio EUR 87,7 90,3 -2,9 Cash Flow (operativ) in Mio EUR 23,2 23,1 0,4 Eigenkapitalrentabilität in % 17,2 16,0 7,5 Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt) 2.892 2.697 7,2 Passagiere Leisure Touristik 1.730.000 1.720.000 0,6 Passagiere Business Touristik 272.000 200.000 36,0 Anzahl der Hotelbetten 11.470 10.332 11,0 Nächtigungen 1.954.303 1.931.966 1,2 Auslastung Hotels in % 67,2 65,8 1,4 PP Umsatz der Geschäftsbereiche (unkonsolidiert) in Mio. EUR 2011 2010 Veränderung in % Hotellerie (inkl. Managementhotels) 146,2 130,9 11,7 Leisure Touristik 566,1 559,5 1,2 Business Touristik 151,8 114,3 32,8 Ergebnis vor Steuern der Geschäftsbereiche (unkonsolidiert) in Mio. EUR 2011 2010 Veränderung in % Hotellerie (inkl. Managementhotels) 4,9 4,0 22,5 Leisure Touristik 8,9 9,7 -8,3 Business Touristik 2,5 2,1 20,7

Hinweis:
1. Die Zahlen des Geschäftsjahres 2011 verstehen sich vorbehaltlich der Feststellung durch die Gremien der Österreichisches Verkehrsbüro AG.

2. Konzernumsatz und Konzernergebnis der Verkehrsbüro Group nach IFRS, Jumbo Touristik (Q4 2011 nach IFRS), AX Travel Management (H2 2011 nach IFRS), Palais Events (Gesamtjahr 2011 nach IFRS); einzelne Geschäftsbereiche sind unkonsolidiert dargestellt

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