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TPT0004 | 10.05.2012 | 11:54 | Channel: Termine

Aussender: ÖHV - Österreichische Hoteliervereinigung


Stichworte: Bahn / Dienstleistungen / Hotelgewerbe / Reisen / Tourismus / Wirtschaft

Koralmtunnel: Bahn soll Gäste bringen, nicht vertreiben - ANHANG

Utl.: ÖHV: Kärnten kann sich Imageverlust und Nächtigungsrückgang nicht leisten

Aussendung mit PDF

ANHANG zu TP/OTS - ÖHV/2012 Studie Bahnlärm

   Wien (TP/OTS) - Für jeden dritten Gast ist Bahnlärm ein Grund, den
Urlaubsort zu wechseln. Dass dieses Faktum im Urlaubsland Kärnten
keine Rolle bei der Planung der Trasse für die Koralmbahn spielt,
grenzt für ÖHV-Präsident Sepp Schellhorn an Fahrlässigkeit.

   Während die Zahl der Nächtigungen in Kärnten seit 2002 um 7
Prozent gesunken ist, nahm sie in den anderen Bundesländern um 9,8 %
zu. "Das sind die Fakten. Die Verantwortung dafür schieben sich die
zuständigen Stellen in Kärnten gegenseitig zu. Unbestritten ist aber,
dass sich Kärnten keine weiteren Nächtigungsrückgänge leisten kann",
erklärt Sepp Schellhorn, Präsident der Österreichischen
Hoteliervereinigung (ÖHV).

Studie von Bund, Land und ÖBB bestätigt: Bahnlärm stört

   Eine von dem renommierten Tourismusberatungsunternehmen Kohl &
Partner durchgeführte Studie im Auftrag des
Infrastrukturministeriums, des Landes Kärnten und der ÖBB bestätigt,
dass 78,4 % der Urlauber Bahnlärm als stören empfinden. Für 33,4 %
ist Bahnlärm derart gravierend, dass sie eine davon betroffene
Unterkunft nicht wieder besuchen würden. 45,8 % berichten über
Bahnlärm im Urlaub. Für 61 % der Gäste ist Ruhe ein ausschlaggebender
Grund für die Auswahl des Urlaubsortes.

Missachtung der Studienergebnisse: Steuergeldverschwendung,
die an Fahrlässigkeit grenzt

   "Dass Bund, Land und ÖBB eine Studie in Auftrag geben, deren
Ergebnisse ignoriert werden, ist nicht nur Steuergeldverschwendung.
In dem Fall grenzt das an Fahrlässigkeit. Denn so ist ganz klar, dass
die geplante Trassenführung dem Land Kärnten und den Kärntner
Unternehmern weitere Gästenächtigungen kosten", so Schellhorn. Er
fordert, Konsequenzen aus den Ergebnissen der Studie zu ziehen.

Schellhorn fordert Lärmschutz

   Klar ist für Schellhorn, dass diese Studie dazu führen muss, dass
der Bahnlärm reduziert wird: "Wir brauchen Lärmschutzwände, eine
Reduktion der Fahrtgeschwindigkeit und Fahrbewilligungen
ausschließlich für moderne, lärmarme Zug-Garnituren", so Schellhorn.

   Hier finden Sie die Grafik zum Download:
http://www.tourismuspresse.at/redirect/OEHV_Bahnlaerm

   Die ÖHV gestaltet als freiwillige und parteiunabhängige
Interessenvertretung der führenden Hotellerie durch Lobbying die
Rahmenbedingungen für modernes Unternehmertum. Mehr als 1.200
Mitgliedsbetriebe nutzen operative Dienstleistungen in Marketing und
Weiterbildung genauso wie ihren Vorsprung durch Innovation und
Vernetzung. Mit rund 152.000 Betten - das entspricht zwei Drittel der
Kapazität in der 4- bis 5-Sterne-Superior-Hotellerie - und mehr als
40.000 Mitarbeitern erwirtschaften die ÖHV-Mitglieder einen
Gesamtumsatz von rund 3 Mrd. Euro. Die Tourismus- und
Freizeitwirtschaft generierte als Österreichs Wirtschaftsmotor 2010
über direkte und indirekte Wertschöpfung 15,1 % des BIP und jeden 5.
Vollarbeitsplatz.

   Weitere Pressemeldungen und Bildmaterial finden Sie unter
www.oehv.at/presse

  

Rückfragehinweis:
   Sepp Schellhorn, ÖHV-Präsident
   Hotel "Der Seehof", Goldegg
   Tel.: 06415/8137
   E-Mail: presse@oehv.at

   ÖSTERREICHISCHE HOTELIERVEREINIGUNG
   Hofburg, A-1010 Wien
   Tel.:+43 (0)1 533 09 52-18, Fax:+43 (0)1 533 70 71
   presse@oehv.at | www.oehv.at | www.facebook.com/Hoteliervereinigung

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101154 Mai 12

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