Aktueller Channel

TPT0005 | 14.05.2012 | 11:42 | Channel: Tourismuswirtschaft

Aussender: Österreich Werbung


Stichworte: Kongresse / Marketing / Messen / Tagungen / Tourismus / Wirtschaft / Österreich

KMKs sind die wahren Stars der Tagungsindustrie - BILD

ÖW und ACB präsentieren mira 2011 - Meeting Industry Report Austria

Aussendung mit Bild

BILD zu TP/OTS - Christian Mutschlechner und Dr. Petra Stolba bei der Präsentation von mira 2011

  • Fotograf: Austrian Convention Bureau
  • Fotocredit: Austrian Convention Bureau
  • Ort: Österreich / Wien

   Wien (TP/OTS) - Das Austrian Convention Bureau (ACB) und die
Österreich Werbung (ÖW) präsentierten heute die Ergebnisse der
österreichischen Tagungsstatistik 2011. Die Daten werden jedes Jahr
umfangreicher und erfassen derzeit rund 90% der nationalen und
internationalen Kongresse in Österreich, so die Einschätzung des
ACBs. Insbesondere bei den Firmentagungen werden hohe
Steigerungsraten verzeichnet. Die bislang detaillierteste
statistische Erhebung der Kongressindustrie in Österreich zeigt ein
interessantes Bild.

   Insgesamt wurden im Jahr 2011 13.348 Veranstaltungen mit mehr als
1,3 Millionen Teilnehmern gezählt, das sind im Vergleich zu 2010 17%
mehr Veranstaltungen und 19% mehr Teilnehmer. Durch Kongresse,
Firmentagungen und Seminare konnten insgesamt 2,6 Millionen
Nächtigungen für Österreich generiert werden. Betrug der Anteil an
den Tourismusnächtigungen 2010 noch 1,7%, so stieg der Anteil 2011
auf 2,1%. In den Landeshauptstädten lag der Anteil sogar bei 11,5 %.
Somit ist jeder 9. Städtetourist ein Tagungsgast.

   Die aktuelle Kongressstatistik unterstreicht die Bedeutung der
Tagungsindustrie für den heimischen Tourismus, erklärt Petra Stolba,
Geschäftsführerin der Österreich Werbung: "Österreich liegt im
Tagungsbereich seit Jahren im internationalen Spitzenfeld. Davon
profitieren nicht nur Wien und die Landeshauptstädte, sondern
Betriebe und Veranstaltungsorte in ganz Österreich. So zeigt eine
heuer erstmals durchgeführte Auswertung, dass - rechnet man Wien
heraus - mehr als die Hälfte der Veranstaltungen in ländlichen
Regionen stattfinden. Von den Nächtigungen profitieren ländlicher
Raum und Landeshauptstädte gleichermaßen, das heißt hier gibt es eine
flächendeckende Wertschöpfung. Und es sind nicht nur die großen
Kongresse, die für Wertschöpfung sorgen. Vielmehr sind die vielen
kleinen und mittleren Kongresse die wahren Stars der wirtschaftlich
starken und dynamischen Tagungsindustrie in Österreich."

   Während die Tourismusnächtigungen im Vergleich zu 2010 um rund
0,8% stiegen, verzeichnete die Tagungsindustrie ein Plus von 22% bei
den Nächtigungen. Dieser Anstieg ist teilweise auf die erhöhte
Meldemoral zurückzuführen. Christian Mutschlechner, Präsident des
ACBs, erklärt: "Das Bewusstsein der Anbieter aber auch Kunden, ein
aktiver Teil der österreichischen Tagungsindustrie zu sein, wächst.
Die Steigerung der Meldemoral sowie die allgemeinen positiven
wirtschaftlichen Rahmenbedingungen spiegeln sich im Wachstum der
Veranstaltungszahlen 2011 wider."

   An den 13.348 Veranstaltungen 2011 nahmen 1,3 Millionen
Tagungsgäste teil, die 2,6 Millionen Nächtigungen generierten. Die
Nächtigungen sind hauptsächlich auf rund 1.200 internationale
Kongresse zurückzuführen, die wesentlich länger (3,2 Tage) als
nationale Kongresse (1,8 Tage) dauerten. Internationale Kongressgäste
blieben rund 4,6 Nächte, nationale hingegen nur 1,1 Nächte.

   Die Veranstaltungen teilten sich zu 22% in Kongresse, 41% in
Firmentagungen und 37% in Seminare auf. Bei den Nächtigungen
dominieren Kongresse (73%). Es wurde zwar eine große Zahl an
Firmentagungen und Seminare verzeichnet, die Auswirkungen auf die
Nächtigungen waren aber gering.

Detailanalyse Kongresse

   Betrachtet man die Kongresse im Detail, so zeigen sich im
saisonalen Verlauf Spitzen im November, Mai, September und Oktober.
Juli und August bleiben auch im 3. Jahr der Statistik schwache
Kongressmonate.

   Waren zuletzt 30% aller Kongresse thematisch der Medizin gewidmet,
zeigte sich 2011 ein Rückgang der medizinischen Themen und ein
Vormarsch der wirtschaftspolitischen Inhalte. Mittlerweile nehmen
Themen zu Humanmedizin "nur" mehr einen Anteil von 27% ein, Tagungen
zu "Wirtschaft und Politik" beanspruchen hingegen bereits 25%. An
dritter Stelle folgen Geisteswissenschaften mit knapp 15%.

   Die wahren Stars der Tagungsindustrie sind kleine und mittlere
Kongresse (KMK). 45% der Kongresse weisen eine Teilnehmerzahl bis zu
100 Personen auf. Zwischen 101 und 500 Teilnehmer haben 48% der
Kongresse. Lediglich 2,1% der Kongresse verzeichnen über 1.000
Teilnehmer. Die Anteile der Gruppen sind in den letzten Jahren
konstant.

   Die beliebtesten Locations von Kongressen sind Kongresszentren
(24,7%), Hotels (24 %) sowie Universitäten- und Bildungseinrichtungen
(23,8%). Während Unis 2010 noch den ersten Platz belegten, wurden sie
2011 von den Kongresszentren und Hotels auf Platz 3 verschoben. Im
Vergleich zu 2010 verzeichneten Palais und Museen einen 50%igen
Zuwachs. Mit 157 Kongressen liegen sie an vierter Stelle.

Tagungsindustrie der Bundesländer

   Die Hälfte aller Veranstaltungen fand 2011 in Wien statt, die
andere Hälfte teilte sich auf die restlichen Bundesländer auf. In den
Bundesländern kristallisierten sich Salzburg (12,3%) und
Niederösterreich (10,3%) mit den meisten Veranstaltungen heraus. Auch
bei den Nächtigungen hat Wien die Nase vorne. Von den 2,6 Millionen
Nächtigungen entfielen 53% auf Wien gefolgt von Tirol (13%), Salzburg
(12%) und der Steiermark (6%). Der hohe Nächtigungsanteil Tirols ist
auf internationale Kongresse zurückzuführen. Bei Firmentagungen
verbuchte Salzburg nach Wien die meisten Nächtigungen.

   Rechnet man Wien (aufgrund seiner Sonderstellung als Stadt und
Bundesland) heraus, so wurden im Jahr 2011 45% der Veranstaltungen
und 50% der Nächtigungen in den Landeshauptstädten verzeichnet. Die
andere Hälfte der Nächtigungen bzw. mehr als die Hälfte der
Veranstaltungen wird in ländlichen Regionen abgehalten. Die
Tagungsindustrie leistet somit eine flächendeckende Wertschöpfung in
ganz Österreich.

   Die Österreichische Kongressstatistik wurde zu Jahresbeginn 2012
in Meeting Industry Report Austria (MIRA) umbenannt und zeigt alle
nationalen und internationalen wissenschaftlichen Kongresse auf einen
Blick und betrachtet zusätzlich Firmentagungen und Seminare. Für
Petra Stolba ist das gute Ergebnis des Jahres 2011 auch eine
Konsequenz der sehr guten Zusammenarbeit mit den Convention Bureaus
der Bundesländer. "Gemeinsam mit den Convention Bureaus der
Bundesländer und relevanten Wirtschaftspartnern wurde 2008 das
österreichische Tagungs- und Kongressmarketing organisatorisch neu
aufgestellt, klare Aufgabenteilungen zwischen den Organisationen
festgelegt und damit effiziente Kooperationen sichergestellt. Seither
setzen wir besonders stark auf Kommunikation, stimmen unsere
Aktivitäten ab und können daher in diesem Bereich von einem
Musterbeispiel des abgestimmten Tourismusmarketings sprechen".

   Download-Adresse für Unterlagen und Fotos:
www.acb.at/pressedownloads
Copyright: Austrian Convention Bureau

   Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service
sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at

Rückfragehinweis:
   Österreich Werbung
   Unternehmenskommunikation
   Mag. Ulrike Rauch-Keschmann
   Margaretenstraße 1
   1040 Wien
   Tel.: +43 (0)1 588 66-299
   ulrike.rauch-keschmann@austria.info
   http://newsroom.austriatourism.com
   http://www.austriatourism.com

   Austrian Convention Bureau
   Nicole Krebs
   Operngasse 20b
   1040 Wien
   Tel.: +43 (0)1 581 16 11
   n.krebs@acb.at
   http://www.acb.at

*** TP-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER
INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.TOURISMUSPRESSE.AT ***

TPT0005    2012-05-14/11:42

141142 Mai 12

TPK0009 0917


Aussender

Österreich Werbung Rss

Zur Pressemappe
Feedback
an den Aussender

Geokoordinaten


Themen

Personen

Orte


Bitte warten...

Ähnliche Aussendungen