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Sehr günstige Preise, weniger Investitionen

Bundesweiter Trend in der Top-Hotellerie

   Wien (TP/OTS) - Laut aktueller Umfrage der ÖHV erwartet die
heimische Top-Hotellerie ein Plus bei Nächtigungen und Umsatz. Die
Kosten steigen aber noch stärker.

   Laut ÖHV inside, der aktuellen Befragung der Österreichischen
Hoteliervereinigung (ÖHV) der heimischen Top-Hotellerie, erwartet
jeder zweite heimische Hotelier in diesem Sommer mehr Nächtigungen
als im vergangenen. Gegenüber dem Vorjahr ist der Anteil der
positiven Antworten um 2,2 Prozentpunkte gesunken, berichtet
ÖHV-Generalsekretär Thomas Reisenzahn. Bei den negativen Antworten
gibt es mit 30,4 % eine leichte Steigerung gegenüber den 28,7 % vom
Vorjahr. Die Stimmung ist also eindeutig positiv, aber eine Spur
verhaltener als vor einem Jahr. Befragt wurden Entscheidungsträger in
mehr als 1.200 Betrieben der gehobenen Kategorien (drei und mehr
Sterne) in ganz Österreich, das Ergebnis ist repräsentativ für die
heimische Top-Hotellerie.

Die Grafik finden Sie hier zum Download:
http://www.tourismuspresse.at/redirect/oehv64

Bessere Umsatzerwartungen in Stadthotellerie

   Angesichts der gedämpften Nächtigungserwartungen und der
Erfahrungen der Vorjahre - Konsumrückgang, Preiskämpfe, zunehmende
Konkurrenz - sind die Hoteliers beim Umsatz eher optimistisch: Etwas
mehr als die Hälfte erwartet Umsatzsteigerungen. Getragen wird dieser
positive Trend in erster Linie von der Stadthotellerie, die von einer
deutlicheren Erholung ausgeht.

Investitionsrückgang: Betriebe sparen

   "Angesichts neuer Belastungen ist aber fraglich, ob die Betriebe
die Ergebnisse der vergangenen Jahre halten können", erklärt
Reisenzahn. Daher wird bei den Investitionen gespart: Jene 9,5 %, die
mehr investieren wollen als im vergangenen Sommer, sind die klare
Minderheit. Mehr als dreimal so viele - 29,7 % - drosseln ihre
Ausgaben.

Die Grafik finden Sie hier zum Download:
http://www.tourismuspresse.at/redirect/oehv65

   Bedenklich sei, dass immer neue Belastungen die Branche unter
Druck setzen, so Reisenzahn: Die Auflösungsabgabe erhöht die
Lohnnebenkosten, flächendeckende Ortstaxen-Erhöhungen und massive
Gebührensteigerungen kosten viel und bringen nichts. "Der Lagebericht
des Wirtschaftsministeriums zeigt die Situation der heimischen
Tourismusbetriebe klar und deutlich auf. Das darf von der Politik
nicht völlig außer Acht gelassen werden." Vor weiteren Preissenkungen
warnt er: "Schon die aktuellen Preise decken in vielen Fällen die
Kosten nicht. Die Kosten werden aber weiter steigen, Preiserhöhungen
sind aber nur schwer durchzusetzen", verweist er auf ein anderes
Ergebnis der Branchenumfrage.

Die gesamten Umfrageergebnisse können Sie hier downloaden:
http://www.tourismuspresse.at/redirect/oehv66

   Die ÖHV gestaltet als freiwillige und parteiunabhängige
Interessenvertretung der führenden Hotellerie durch Lobbying die
Rahmenbedingungen für modernes Unternehmertum. Mehr als 1.200
Mitgliedsbetriebe nutzen operative Dienstleistungen in Marketing und
Weiterbildung genauso wie ihren Vorsprung durch Innovation und
Vernetzung. Mit rund 152.000 Betten - das entspricht zwei Drittel der
Kapazität in der 4- bis 5-Sterne-Superior-Hotellerie - und mehr als
40.000 Mitarbeitern erwirtschaften die ÖHV-Mitglieder einen
Gesamtumsatz von rund 3 Mrd. Euro. Die Tourismus- und
Freizeitwirtschaft generierte als Österreichs Wirtschaftsmotor 2011
über direkte und indirekte Wertschöpfung 14,6 % des BIP und jeden 5.
Vollarbeitsplatz.

Weitere Pressemeldungen und Bildmaterial finden Sie unter
http://www.oehv.at/presse

Rückfragehinweis:
   Thomas Reisenzahn
   Generalsekretär
   Tel.: +43 (0)1 533 09 52
   Fax: +43 (0)1 533 70 71
   presse@oehv.at
   http://www.oehv.at

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TPT0007    2012-06-21/15:11

211511 Jun 12

TPK0008 0473


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