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Durchwachsener Start in die touristische Sommersaison

WKÖ Schenner: Der Mai macht noch keinen Sommer - Nächtigungszahlen im Mai nur auf den ersten Blick erfreulich

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       --         Diese Meldung wurde korrigiert            --
       --      Neufassung in Meldung TPT0003 vom  25.06     --
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   Wien (TP/OTS) - Wenngleich die heute Montag von Statistik Austria
veröffentlichten vorläufigen Ergebnissen für den Monat Mai 2012 mit
6,6 Mio. Nächtigungen positiv erscheinen - gegenüber dem Mai des
Vorjahres 2011 entspricht dies einer Zunahme von 16,8 Prozent - so
zeigt sich bei näherer Betrachtung, dass diese Werte überwiegend auf
die Verschiebung der Pfingstfeiertage und Christi Himmelfahrt
zurückzuführen sind, die 2011 in den Juni, diesjährig in den Mai
fielen.

   Vergleicht man das Ergebnis mit dem ähnlich gelagerten Mai 2010
(6,51 Mio. Nächtigungen) wurde etwa ein Minus von rd. 90.000
Nächtigungen (-1,5 Prozent) eingefahren. Im Vergleich mit dem Mai
2008 (7,10 Mio. Nächtigungen) liegt das Ergebnis der aktuellen
Mai-Ergebnisse 2012 mit einem Minus von 500.000 Nächtigungen gar um 7
Prozent schlechter.

   Der Obmann der Bundessparte Tourismus- und Freizeitwirtschaft in
der WKÖ, Hans Schenner, weist deshalb erneut darauf hin, dass der Mai
nur bedingt zur Analyse der Sommersaison taugt: "Der Mai macht
erfahrungsbedingt noch keinen Sommer. Tatsächlich müssen die Monate
Mai und Juni wegen der Feiertagsverschiebungen immer zusammen
bewertet werden." Dies ist ein ähnliches Phänomen wie am Ende der
Wintersaison, wo wegen der jedes Jahr unterschiedlichen Osterferien
die Monate März und April zusammengerechnet werden müssen.

Schenner: Kräfte bündeln für den "Urlaub in Österreich"

   Für den diesjährigen Sommer bleibt der Sprecher von 90.000
Tourismusbetrieben verhalten optimistisch: "Der Juni wird uns zwar
nicht rausreißen, aber für Juli und August hoffe ich auf gute
Tourismuszahlen." Ausschlaggebend dafür wird auch die Arbeit der
Tourismuswerber sein. "Solange aber immer noch jeder zuerst für sich
wirbt, anstatt besonders am deutschen Herkunftsmarkt Kräfte für den
Urlaub in Österreich zu bündeln, wird es hier leider weiterplätschern
wie bisher", fordert der Tourismussprecher mehr Mut zur Tat von den
Landestourismusorganisationen zur Zusammenarbeit mit der Österreich
Werbung.

   Auch den heimischen Markt weiter zu bearbeiten, ist für Hans
Schenner ein Gebot der Stunde. Dies bestätigen die Ergebnisse einer
aktuellen Umfrage des IMAS-Institutes, wonach es durchaus noch
weiteres Potential für Urlaub in Österreich gibt: Derzeit geben 18
Prozent der von IMAS befragten Österreicher an, den nächsten Urlaub
in Österreich machen zu wollen, 1991 waren es hingegen noch satte 32
Prozent. "Damit mich keiner falsch versteht: Jede und jeder soll
Urlaub machen wo sie bzw. er will. Selbstverständlich auch im
Ausland! Aber dass wir kein Potential am heimischen Markt für Urlaub
in Österreich hätten, das kann mir bald keiner mehr erzählen", so
Hans Schenner abschließend.

Rückfragehinweis:
   Wirtschaftskammer Österreich, Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft
   Mag. Rainer Ribing
   Tel.: (++43) 0590 900-3567
   rainer.ribing@wko.at
   http://wko.at/bstf

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TPT0002    2012-06-25/11:14

251114 Jun 12

TPK0003 0432


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Wirtschaftskammer Österreich - BS Tourismus & Freizeitwirtschaft Rss

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