Mitterlehner: "Tourismuswirtschaft ist gut in den Sommer gestartet"
Mehr Gäste denn je in Mai und Juni - Solide Basis für erfolgreiche Sommersaison gelegt - Neue Angebote und neue Märkte als Schlüssel für langfristigen Erfolg
Wien (TP/OTS) - "Österreichs Tourismus ist gut in den Sommer
gestartet und stützt auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten das
Wachstum. Damit haben unsere starken Tourismusbetriebe und ihre
Beschäftigten eine solide Basis für eine erfolgreiche Sommersaison
gelegt", sagt Tourismusminister Reinhold Mitterlehner angesichts der
am Donnerstag veröffentlichten Zahlen der Statistik Austria, die
mehrere Rekorde aufweisen. Im ersten Halbjahr wurde mit rund 67
Millionen die höchste Nächtigungszahl aller Zeiten verzeichnet.
Allein in den Monaten Mai und Juni sind die Nächtigungen gegenüber
dem Vorjahreszeitraum um 3,3 Prozent auf 16 Millionen gestiegen, den
besten Wert seit 1993. Die Zahl der Gäste in der Sommer-Vorsaison
erreichte mit 5,48 Millionen (+5,4 Prozent) sogar das beste jemals
erhobene Ergebnis. "Auch die Österreicher machen gerne Urlaub im
eigenen Land und stützen mit ihrer Kaufkraft die Konjunktur", so
Mitterlehner. Das zeigen die rund 5,8 Millionen
Inländer-Nächtigungen.
"Aufgrund des härter werdenden internationalen Wettbewerbs um jeden
Gast dürfen wir uns nicht auf den guten Zahlen ausruhen, sondern
müssen die Konkurrenzfähigkeit weiter ausbauen", betont Mitterlehner.
Durch laufende Investitionen in die Infrastruktur und neue Angebote
sowie das mit der Tourismusstrategie besser abgestimmte Marketing ist
Österreichs Tourismuswirtschaft bereits auf dem richtigen Weg. "Wir
müssen im Sommer tendenziell weg vom reinen Badeurlaub hin zu
innovativen, allwettertauglichen, und saisonverlängernden Angeboten.
Gleichzeitig müssen wir uns noch stärker um neue Herkunftsmärkte
bemühen, weil dort die Wachstumspotenziale größer sind", so
Mitterlehner unter Verweis auf die aktuellen Zuwächse.
Die höchsten relativen Zuwächse in Mai und Juni erreichten die
Gästenächtigungen aus Russland (+22,5 Prozent) und den USA (+9,3
Prozent). Danach folgen Schweiz (+8,9 Prozent) Ungarn (+8,2 Prozent)
und die Niederlande (+8,0 Prozent). Auch die Nächtigungen aus dem
wichtigsten Herkunftsland Deutschland stiegen um 1,8 Prozent auf 5,61
Millionen. "Wir punkten verstärkt in neuen Märkten, während uns die
Deutschen wieder entdecken und die Schweizer ihren starken Franken
gerne in Österreich investieren", so Mitterlehner abschließend.
Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend
Sprecher des Ministers: Mag. Volker Hollenstein
Tel.: +43 (01) 711 00-5193 / Mobil: +43 664 501 31 58
volker.hollenstein@bmwfj.gv.at
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