Winterliche Herausforderung für Tirols Tourismus

Innsbruck (TP/OTS) - Das touristische Geschäft während der Weihnachtsferien verläuft großteils zufrieden stellend, hat ein Rundruf unter mehreren Tiroler Regionen gezeigt. Dank der intensiven Arbeit der Seilbahnunternehmen, vielfältiger Angebote abseits der Piste und reichlich Sonne ist die Stimmung unter den Gästen gut. Was fehlt, ist die Winterstimmung insbesondere auf den Nahmärkten, was sich bei den kurzfristigen Anfragen auswirkt. Schneefall ist daher der größte Wunsch von Tirols Touristikern für das neue Jahr.

Der Winterstart ist angesichts milder Temperaturen und ausbleibenden Schneefalls kein leichter für Tirols Touristiker. Dennoch: Bei den befragten Regionen zeigen sich insbesondere die höher gelegenen Gebiete mit Geschäft und Buchungslage während der Weihnachtsferien großteils zufrieden. In tiefer gelegenen Regionen ist es hingegen schwieriger, an das Niveau der Vorjahre anzuknüpfen. „Dort ist die große Herausforderung, die potenziellen Gäste zu überzeugen, dass es angesichts der Witterungsbedingungen gut zum Skifahren geht“, weiß Michael Brandl von der Tirol Werbung. Viele Menschen würden schlichtweg nicht glauben, dass die Verhältnisse zum Skifahren einladen und selbst zahlreiche Talabfahrten geöffnet seien. „Tirols Seilbahnunternehmen haben dank intensiver Arbeit und technischer Beschneiung vielerorten wirklich gute Bedingungen geschaffen. Die Investitionen der vergangenen Jahre haben sich gelohnt“, so Brandl. Aktuell haben 56 von 78 Tiroler Skigebieten geöffnet.

„Skifahren plus“

Auch wenn weiterhin mehr als 80 Prozent der Tiroler Wintergäste zum Skifahren kommen, werden Angebote zusätzlich zum Pistenerlebnis immer wichtiger und sind in den vergangenen Jahren deutlich gewachsen. Das macht sich bezahlt: „Es gilt das Motto ,Skifahren plus‘. Die Gäste legen vermehrt Wert auf Angebote wie Kulinarik, Wellness oder Winterwandern“, erklärt Brandl. „Gerade während der Weihnachtsferien kommen die Gäste nicht ausschließlich zum Skifahren. Sie wollen diese besondere Zeit in den Bergen verbringen, den Gästen geht es letztlich um ein Bergerlebnis. Genuss steht in vielen Fällen im Vordergrund.“

Schneefall wäre wichtig

Nach den Ferien rücke dann wieder der Wintersport in den Mittelpunkt. Dafür wünschen sich die Regionen unisono Schnee. „Am besten wäre ein Wintereinbruch auch auf den wichtigsten europäischen Märkten. Das wäre außerdem ein wichtiger Impuls für das stark gewachsene Segment der Kurzentschlossenen aus dem Nahraum“, so Brandl. Die kurzfristigen Anfragen sind in den Regionen aufgrund der fehlenden Winterstimmung bisher nämlich verhalten. Dabei hat das dauerhafte Schönwetter auch sein Gutes: Die Stimmung der Tirol-Urlauber ist laut Rückmeldung aus den Regionen durchwegs positiv.

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