Bereits 100.000 BesucherInnen beim Baumkronenweg: Um die Wipfel des Baumkronenweges weht der Erfolg

Kopfing (OTS) - Schon drei Monate nach Eröffnung des Baumkronenweges in Kopfing, im oberösterreichischen Sauwald, besuchten schon mehr als 100.000 Besucherinnen und Besucher das Österreichweit einzigartige Tourismusprojekt. Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer stellte sich anlässlich dieses runden Jubiläums mit einem Strauß Blumen ein. Darüber hinaus übergab Hans Schopf, Initiator und Geschäftsführer des Baumkronenweges, Günther Grill, Maria Hanslmayr und dem kleinen Daniel Hanslmayr, aus St. Florian bei Schärding, einen Gutschein für ein Wellnesswochenende in einer oberösterreichischen Therme.

Innerhalb von nur drei Monaten entwickelte sich in Oberösterreich ein neuer touristischer Besuchermagnet. Der Baumkronenweg (www.baumkronenweg.at), im Innviertlerischen Ort Kopfing, mitten im Sauwald, ist zum beliebtesten Ausflugsziel des Landes geworden. - Die Zahlen sprechen für sich: Während der Planungsphase vor zwei Jahren rechnete man, vorsichtig kalkuliert, mit rund 20.000 Besuchern im ersten Jahr. Jetzt, sind es bereits fünf Mal so viel, nach nur rund der Hälfte der heurigen Saison.

"Der Baumkronenweg ist beispielgebend für gelebte Regionalwirkung", so Oberösterreichs Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer. "Hier wurde eindrucksvoll bewiesen, wie eine ausgezeichnete Idee mit Mitteln des Landes Oberösterreich und der Europäischen Union zum Leben erweckt werden konnte." Der Baumkronenweg ist eingebettet in eine Region, die den Gästen sehr viel bietet: wie die Therme Geinberg, die Barockstadt Schärding, Passau, die Stadt der drei Flüsse, oder das einzige Trappistenkloster Österreichs, Stift Engelhartszell. "Mit dem Baumkronenweg hat Hans Schopf mit viel Gespür einen Nerv in der Gesellschaft getroffen. Nämlich die Sehnsucht nach Natur, dem unmittelbaren Kontakt mit ihr. Hier wird auf Augenhöhe Wissen vermittelt und um Verständnis für die komplexen Zusammenhänge in einem Wald geworben", zeigt sich Pühringer nach einem Rundgang angetan.

Eine Idee beginnt zu wachsen

Was zunächst als Projekt einer eingeschworenen Gruppe begann (mit Hans Schopf, als Initiator und Geschäftsführer des Baumkronenweges, Otto Straßl, der Kopfinger Bürgermeister und Vorsitzender der FCG-Fraktion der Eisenbahnergewerkschaft, Ferdinand Dvorak, Landesleiter der s Bausparkasse, und Dr. Josef Ruhland, Hauptschuldirektor in St. Aegidi und Professor an der Pädagogischen Akademie der Diözese Linz), ist mittlerweile ein beachtlicher regionaler Wirtschaftsfaktor geworden. zwölf Personen haben einen neuen Arbeitsplatz gefunden. Rund 450.000 Euro werden heuer umgesetzt werden, ein Großteil des Geldes bleibt in der Region und kurbelt dort die Wirtschaft an.

Tourismus als Motor der Regionen

Der große Erfolg ermutigt Schopf die erst mittelfristig geplanten Erweiterungen im Bereich des Weges schon im kommenden Jahr vorzuziehen. Heuer sollen mit "Gruselwanderungen" und Geburtstagsfeiern vor allem Familien mit jüngeren Kindern angesprochen werden.

"Schon kurz nach Eröffnung des Baumkronenweges im heurigen Frühsommer berichten mir Gastwirte und Geschäftsleute bis in das 25 km entfernte Schärding von einem deutlichen Umsatzplus", erläutert Hans Schopf. "Wir sind der touristische Besuchermagnet im Innviertel geworden und ziehen Gruppen wie Individualreisende gleichermaßen an. Von den Investitionen in den Baumkronenweg profitiert die gesamt Region und erfährt eine Aufwertung."

Besonders stolz ist Schopf auf die breite Streuung bei den BesucherInnen: "Die Motive unserer Besucher sind sehr unterschiedlich. Manche einfach der Erholung wegen, oder aus beruflichen Gründen: Zahlreiche Architekten kommen zu uns, um die Bauweise und die ganze Anlage diskutieren." Weiters kommen auffallend viele Gäste aus dem Ausland, u.a. aus Deutschland, Frankreich, Ägypten, Australien, USA und Indonesien. Die enorme volkswirtschaftliche Bedeutung der Tourismus- und Freizeitwirtschaft belegen auch Zahlen der Oberösterreich Werbung: Pro Tag geben Urlauber etwa 110 Euro aus und der Wertschöpfungseffekt betrug im vergangenen Jahr rund 5,6 Milliarden Euro, das sind mehr als 14 Prozent des Bruttoregionalprodukts.

Hans Schopf rückblickend: "Nach vielen Diskussionen mit meinen Gästen von Urlaub am Bauernhof, wo es oft Diskussionen über die Landwirtschaft, ihre Zukunft, über den Wald, seine Bedeutung und seine Bedrohung gab, tauchten immer wieder Fragen wie dies auf: Wie sieht ein Wald von oben aus? Woher kommt das Holz? Wie lebt ein Fuchs in seinem Bau? Wie riecht der Wald? Was gibt es dort zu hören? - Ich wollte einfach etwas schaffen, was möglicher Weise Antworten darauf bietet."

Corporate Data

Der "Baumkronenweg" im oberösterreichischen Innviertel bietet ein europaweit einzigartiges Naturerlebnis. Auf einer Länge von 500m schwingt sich der Baumkronenweg bis auf eine Höhe von mehr als 20m und verbindet 26 Plattformen miteinander. Diese bieten einen phantastischen Ausblick ins Innviertel, benachbarte Bayern und Salzkammergut. Für die Errichtung der bis zu 20 Meter hohen Stege und Aussichtsplattformen brauchte es mehr als 25 Kilometer Rundhölzer, insgesamt wurden mehr als 700 Festmeter Holz verbaut. Zehn Tonnen Schrauben und Muttern halten die Konstruktion zusammen. Insgesamt ist der Weg gut zwei Kilometer lang, mehr als 30 Stationen sprechen alle fünf Sinne des an. Insgesamt wurden rund eine Million Euro investiert. Unterstützt wurde das Projekt im Rahmen der Gemeinschaftsinitiative Leader Plus aus Mitteln des Bundes, des Landes Oberösterreich, und der Europäischen Union. Der Baumkronenweg ist hat montags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

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TPT0002 2005-09-18/08:00

180800 Sep 05

Johann Schopf
Tel. +43/664/664/40 555 78
E-Mail: office@baumkronenweg.at
Web: www.baumkronenweg.at

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