ETC-Präsident Arthur Oberascher: Zahl der Reisen nach Europa ist gestiegen

Pisa (OTS) - Plus 4 Prozent bei internationalen Ankünften in
Europa - Städtetrips und Urlauber aus Japan, China und den USA sind Wachstumsträger - 2,2 Prozent mehr Ankünfte in den ersten drei Quartalen in Österreich

Nach einem erfolgreichen Jahr 2004 hat sich Europas Tourismus auch im laufenden Jahr 2005 erfreulich entwickelt. Das "World Travel Monitor Forum", das gestern im norditalienischen Pisa zu Ende gegangen ist, rechnet mit einem Plus von 4 Prozent bei den internationalen Ankünften in Europa. Das entspricht in etwa einem Plus von 19 Mio. Gästen.

Motor für das kräftige Wachstum sind zum einen Kurztrips in europäische Städte, zum anderen die wirtschaftliche Erholung der Herkunftsmärkte Japan und USA sowie der Reiseboom in China, heißt es in dem Bericht. Die Auslandsreisen der Chinesen nahmen 2004 um 43 Prozent zu - ein Trend, der sich auch 2005 fortsetzte. "Wir werden daher verstärkt Marketingaktivitäten in China, Indien und dem Mittleren Osten umsetzen", erklärt der Präsident der European Travel Commission, Dr. Arthur Oberascher.

Die Billigflugangebote der Airlines erweisen sich ebenfalls als Lokomotive für den europäischen Tourismus. Die preiswerten Flugtarife inspirieren ein immer breiteres Publikum zu "Short Brakes in the City". Mittlerweile buhlen in Europa rund 30 Billig-Airlines, 127 Charter-Linien und 62 Netzwerk-Carrier um die Gunst der Kunden.

Österreich profitierte ebenfalls

Österreich konnte ebenfalls von der guten internationalen Nachfrage nach europäischen Destinationen profitieren. Für die ersten neun Monate dieses Jahres weist die Statistik Austria ein Plus von 2,2 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode sowohl bei den Ankünften aus dem Ausland als auch aus dem Inland auf. Insgesamt verzeichnete das Urlaubsland Österreich in den ersten drei Quartalen dieses Jahres rund 24 Mio. Ankünfte.

Für das nächste Jahr zeigen sich die Experten, die am "World Travel Monitor Forum" teilnahmen, optimistisch. Reisen von und nach Europa sollten um zwei bis drei Prozent zunehmen. Nicht allzu viel sollten sich Touristiker vom amerikanischen Markt erwarten, denn der Dollar dürfte sich gegenüber dem Euro 2006 weiter abschwächen, was zu geringerer Nachfrage nach Buchungen in die Euro-Länder führen wird. Die besten Wachstumschancen eröffnen die asiatischen Märkte, allen voran China und Indien, aber auch Südkorea.

"Das Ergebnis für die Destination Europa ist eine beachtliche Leistung, ist Europa doch ein reifer Markt, der heuer noch zusätzlich mit Terroranschlägen, Flut- Waldbrand- und Dürrekatastrophen zu kämpfen hatte", heißt es. Die Prognose für die Steigerung der Ankünfte weltweit liegt bei 5,7 Prozent.

Das "World Travel Monitor Forum" ist eine Konferenz, die das Marktforschungsunternehmen IPK gemeinsam mit Organisationen wie der European Travel Commission (ETC) oder der Pacific Asia Travel Association (PATA) veranstaltet.

Rückfragen & Kontakt:

*** TPT-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER
VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.TOURISMUSPRESSE.AT ***

TPT0027 2005-11-20/11:14

201114 Nov 05

Österreich Werbung
Public Relations
Dr. Christa Lausenhammer
Tel.: 01/588 66-299
Mail: christa.lausenhammer@austria.info

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | AUW0001