Aus der Geschichte lernen: Österreich und Italien beleuchten Rolle der Festung Kufstein im ersten Weltkrieg

Kufstein (OTS) - Während des ersten Weltkrieges noch erbitterte Kontrahenten, arbeiten heute Österreicher und Italiener gemeinsam an einem Projekt, das maßgeblich der Geschichtsbewältigung dient. Zeichen dessen ist eine am gestrigen Dienstag auf der Festung Kufstein eröffnete Ausstellung im Rahmen einer Interreg III Kooperation mit Italien/Feltre (Provinz Belluno).

Ausstellungsgestalter Pater Gerfried Sitar (Stift St. Paul im Lavanttal) beleuchtete im Rahmen einer informationsreichen Schau im ehemaligen Artillerie-Laboratorium die Rolle der Festung Kufstein im 1. Weltkrieg als Garnisonsort und Gefängnis sowie die Verbindungen zur "Zona Monumentale". Dr. Gottfried Preindl von der Top-City-Kufstein verwies auf die Tatsache, dass die Ausstellung vom Land Tirol, der Europäischen Union und der Stadtgemeinde Kufstein gefördert sowie durch das Heeresgeschichtliche Museum Wien inhaltlich unterstützt wurde. So wurde unter anderem auch die Elisabethbatterie am Fuße des imposanten Kaiserturmes mit Kanonen aus dem Heeresgeschichtlichen Museum in Wien bestückt. Aus Mitteln des Projektes wurde übrigens auch das ehemalige Artillerie-Laboratorium saniert und zur multifunktionalen Ausstellungsfläche umgebaut.

Auch das ehemalige Staatsgefängnis im Kaiserturm der Festung Kufstein stellt ein interessantes Dokument der Strafrechtspflege der ehemaligen Monarchie dar und kann heute als Museum von Touristen besucht werden. Nach der Revolution von 1848 waren hier vor allem aufständische Ungarn inhaftiert. Der Einbau der heute noch sichtbaren 13 Gefängniszellen im Kaiserturm erfolgte 1734-1745. Als Gastgeber des Abends agierte der "Verein zur Förderung von Kulturprojekten", dem Pater Gerfried Sitar als Obmann vorsteht. Die Ausstellung ist während der üblichen Öffnungszeiten der Festung Kufstein zugänglich und somit auch integrativer Bestandteil des touristischen Gesamtangebotes des Kufsteiner Wahrzeichens.
Unter den Gästen der Ausstellungseröffnung auch zahlreiche Kufsteiner Stadt- und Gemeinderäte, Kufsteins Kulturreferent Max Ladinser, Architekt DI Walter Hauser Denkmalamt sowie Projektpartner der Ausstellung wie Herbert Pircher von Schenker Kufstein.

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