Jahrhundert-Projekt als Jahrhundert-Chance

Hochleistungsbahn Kärnten: ein Quantensprung für die Region Wörthersee

Velden (OTS) - Das Jahrhundert-Projekt Hochleistungsbahn Kärnten ist für den Tourismus im Raum Wörthersee eine Jahrhundert-Chance. Diese einhellige Meinung vertreten die Tourismusverantwortlichen und Politiker der Region mit Nachdruck. "Dieses Projekt bedeutet einen Quantensprung für unsere touristische Entwicklung", betont Johann Koban, Aufsichtsratsvorsitzender der Wörthersee Tourismus GmbH (WTG) und Bürgermeister der Wörthersee-Gemeinde Techelsberg.

Weniger Lärm, neue Flächen für Leitprojekte, mehr Nächtigungen und zusätzliche Arbeitsplätze: Die Bilanz für die Region Wörthersee ist eindeutig. Dokumentiert ist sie in der umfangreichen Studie "Visionen Zentralraum Kärnten 2025", die das Projekt neue Hochleistungsbahn in Bezug auf ihre regionalen Entwicklungsmöglichkeiten untersucht hat. Demnach könnten durch eine neue, weitgehend in Tunneln geführte Trassenführung allein im Raum Wörthersee 3.200 Gästebetten von erheblichem Lärm entlastet werden, was zu über 8.000 zusätzlichen Nächtigungen pro Jahr und zu einem Umsatzplus von 1,9 Mio. Euro führen kann.

Enorme Impulse sehen die Wissenschaftler durch die freiwerdenden Flächen. Am Wörthersee könnten durch den Rückzug der Bahn neue touristische Projekte mit einem Investitionsvolumen von rund 140 Mio. Euro entstehen, die zu 184.000 zusätzlichen Nächtigungen und 490 neuen Arbeitsplätzen führen.

Ohne die neue Hochleistungsbahn sehen die verantwortlichen Politiker und Touristiker der Region Wörthersee die heimische Wirtschaft starken Gefahren ausgesetzt. Denn nach Fertigstellung des neuen Koralmtunnels ist mit einer erheblichen Zunahme des Güterschwerverkehrs auf der Schiene zu rechnen, die ohne eine Neutrassierung zu einer massiven Lärmbelästigung führen wird. "Gerade jetzt, wo am Wörthersee wieder stark in den Tourismus investiert wird, wäre die neue Bahn ein sehr deutliches Signal, das auch potentiellen, weiteren Investoren Mut machen würde", sind sich Gernot Riedel, Geschäftsführer der WTG sowie Ing. Gerhard Rainer, Obmann des Unternehmervereins Wörthersee und Hotelier der gleichnamigen Hotels Villa Rainer, einig. Die Vertreter der Region appellieren an die Verantwortlichen, das Projekt mit Nachdruck zu verfolgen und den bereits eingeschlagenen Weg nicht mehr zu verlassen. "Alles andere", so die Regionsvertreter, "würde uns um Jahrzehnte zurückwerfen.

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